Monatsarchiv

Geschlechtereien.

Einige typische Mädels-Bub-Dinger ergeben sich automatisch, ohne Zutun meinerseits. Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern, Hello Kitty derart angepriesen zu haben wie die Katz dann Favorit wurde. Und auch wenn ich durchaus rosa Klamotten nicht abgeneigt war, so versuchte ich meinerseits doch auch andere Farben, kam aber z.B. mit grün, blau, braun oder schwarz nie weiter bei BabyBel. Bei blauem hiess es sogar relativ schnell: “Das gehört BabyBoy” :-O

In Spielzeugläden schaut das ganze ja nicht anders aus: Mädelseck hier in rosa und mit viel Glitzer und Glanz und Plüsch und noch mehr Elsa und Anna (bei welchem Mädel schon nicht total der Hype – meine Kleine IST zur Zeit Elsa und verzaubert unser Haus in ein Eisschloss…). Bei den Buben viele Schwerter, Ritter, Autos, Elektronik… früh wird klar, wer wie zu ticken hat. Und die Kinder machen mit. Meistens. Manchmal gibt es diese Momente… wo der Bub den Hello Kitty Rock anzieht. Wo BabyBel den Schraubenzieher ihrem Bäbi vorzieht. Und sowieso wenn sich die beiden um den Schmuck streiten. Mit einer grösseren Schwester aufzuwachsen, die total auf Glitzer und Glamour abfährt heisst auch, sich früh daran zu gewöhnen und Freude daran zu haben. Soll er auch, darf er. Und deshalb waren wir heute alle bei Claire’s um zu “gänggerlen” und uns neue Schmuckstücke zu kaufen.

Die Verkäuferin kam dann auch zackig auf uns zu – eh ja, Mädel im besten Shoppingalter mit Mama in bester Shoppinglaune, was will man mehr.
Sie: “Kann ich helfen, suchen Sie was bestimmtes?”
Ich: “Die Kleine sucht eine Prinzessinnenkette, ich Ohrringe und der Bub hätte auch gerne was.”
Sie: “???….”
Ich: “”
Sie: “Also ich glaub nicht dass wir für ihn was haben.”

Den Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Verkäuferin merkt man schnell, oder?
Nun denn, wir liessen uns nicht beirren und BabyBoy ist super happy mit seinem – ohne Zutun der Verkäuferin gefundenen – Schmuckstück. Ich finds super, geht er seinen Weg. Und tragen kann der Süsse sowieso alles. Auch den Hello Kitty Rock übrigens ;-)

Der stolze Bub mit seinem neuen Schmuck

Der stolze Bub mit seinem neuen Schmuck

Was lange währt, wird endlich tätowiert.

Manchmal merkt man, dass ich in Bern geboren bin. Meist bin ich eher zürcherisch unterwegs, unterstellt man mir. Aber bei Dingen wie dem Bauchnabelpiercing oder dem Tattoo war es eher das Berner Tempo: Langsam, gemütlich, 10 Jahre dauernd. Beim Bauchnabelpiercing war mir das Bauchfett im Weg (gut, stört es das jetzt nicht und es mag trotzdem bei mir bleiben *chch*), beim Tattoo war es das fehlende Motiv. Ideen waren da genug! Hätte ich alle stechen lassen, wäre ich schon ziemlich bunt und mit Ratten, Kleeblättern, dem Wort ‘vegan’, einem Baum und einer Fledermaus verziert. Es gab bestimmt noch mehr Motivideen, aber die habe ich kurzfristig bereits vergessen. Die anderen kamen, blieben einige Monate, und gingen dann wieder. Bis auf das “Schütze-Motiv”. Seit Jahren ist mir klar, dass es sowas werden soll. Aber was genau, wie genau, das hat einfach nie gepasst. Der Schützepfeil ist ja per se jetzt nicht sonderlich elegant. Pferde mag ich nicht speziell. Und Menschen will ich manchmal nicht mal um mich, geschweige denn auf mir. Deshalb wollte gut Ding Weile haben und einige Schützemotive kamen und gingen. Bis das eine. Das blieb. Und bleibt.

Die Suche nach einem Tätowierer ist ja nicht sehr schwer; Referenzen gibt es zuhauf. Aber vegan soll die Farbe sein! Wie jetzt, Tattoofarbe ist nicht immer vegan? Nein, scheinbar leider nicht. Tierische Bestandteile können sein:

  • Schellack aus Gummilack. Gummilack wiederum ist eine Substanz, die aus Lackschildläusen nach dem Verzehr bestimmter Pflanzen hergestellt wird.
  • Knochenkohle als Pigment, vor allem in Farben mit dem Namen bone black.
  • Grüne Tinten sind abartigerweise oft tierisch, da diese Farbe durch gesäuertes Indigotin (aus Schnecken) hergestellt wird. Grüne Wasabi-Paste enthält manchmal ebenfalls “Indigotin 1″.
  • Das Glycerin im Lösungsmittel kann – muss aber nicht – ebenfalls aus tierischen Fetten hergestellt worden sein.

Ich bin bei Medikamenten oder auch Crèmes durchaus auch mal unkritisch und nehme etwas, was nicht vegan ist oder von dem ich nicht weiss, ob es das ist. Aber bei einem Tattoo, welches ich Tag für Tag sehe – und das werde ich, genau deshalb habe ich es nämlich auch nicht auf dem Rücken gemacht – möchte ich doch sichergehen, dass keine Lackschildlaus darin enthalten ist. Nicht, dass ich sonderlich viel Empathie für Lackschildläuse empfinden würde, aber ich finde den Gedanken unabhängig davon einfach absurd. Nun hätte ich ja einfach zu einem veganen Tätowierer gehen können. Aber warum einfach wenn es auch kompliziert geht? *grins* Also bin ich der Empfehlung meiner Sis gefolgt und zu einem Tätowierer gefahren, der das Wort ‘vegan’ erst noch lernen musste, sich lang und breit mit mir darüber unterhalten wollte und dann aber doch der Frage nachging, was seine Tinte denn nun ist. Nicht vegan. Aber er war motiviert und besorgte vegane Tinte, übte mit dieser auch erst brav an anderen Menschen *lach* und malträtierte erst dann mich :-P

Zum veganen Tattoo habe ich mir in der Amavita Apotheke auch eine vegane Crème besorgt: Die After Tattoo Crème.

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Diese stand nun schon einige Wochen bereit um ihren Dienst zu tun. Den sie ab heute verrichten darf:

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Warum bloggst du (immer noch)?

Ich weiss nicht warum, aber hin und wieder lasse ich mich, obwohl doch so unabhängig, zu sehr von anderen Menschen beeinflussen. Und dann tue ich Dinge, die ich gar nicht will. Bzw. das Gegenteil: Ich tue Dinge nicht mehr, die ich eigentlich will. Unsinnig. Denn in meiner Haut stecke nur ich und mit mir zusammenleben muss auch nur ich. Ihr mögt jetzt entgegnen, was denn mit meinem Mann und meinen Kindern sei! Nun, beim Mann ist der Fall klar, nicht? Die Kinder… stimmt, die haben’s bisschen schwerer, sich von mir loszulösen. Erst recht wenn man bedenkt, wie stark eine Mutterbindung ist und wie mächtig diese Beziehung ist.

Also, warum blogge ich (immer noch)?

Es ist spannend, was für Fragen im Lauf der Zeit an mich gerichtet wurden. Warum bloggst du. Was gibt es dir. Findest du es nicht schräg, soviel von dir preiszugeben. Warum nutzt du deine ach so rare Zeit nicht anders. Undsoweiterundsofort. Aber mal ehrlich – frage ich jeden Fussballfan warum er seine Zeit und sein Geld für Gebrüll an ein paar herumrennende Menschen verliert? Warum andere vor der Glotze hocken und zugucken, wie Fremde wasauchimmerfüreinen Sport betreiben? Werfe ich jemandem vor, dass er mit stricken die Welt auch nicht verändern wird?

Menschen da draussen – seht es ein. Es ist ein Hobby. Es ist ein wenig extrovertiert sein, gekoppelt mit der Freude am layouten (gut, dazu fehlt mir leider wirklich die Zeit), verwurzelt mit ein wenig Hoffnung etwas zu bewirken und dem Glauben, jemanden da draussen mit dem einen oder anderen Beitrag zu erfreuen. Warum muss ich dasselbe Hobby haben wie du? Warum ist deines besser als meines? Was ist schlecht daran, wenn andere Menschen wissen, wie ich ticke? Frag du dich mal, warum du nicht willst, dass andere wissen wer du wirklich bist….

So, und darum mag ich jetzt auch nicht mehr für mich behalten, dass ich CHEESY bin und bleibe. Ich steh dazu wer ich bin. Mit allen Ecken und Kanten. Und jetzt wo mir das so schön bewusst wird, feue ich mich gleich noch viel mehr auf nächsten Mittwoch, wenn mein zu diesen Gedanken und Gefühlen passendes Tattoo hoffentlich endlich zustand kommt!

PS: Ähnliche Gedanken gabs schon 2012 > Anonymität.

Der Kindergarten.

Irgendwie kam BabyBel doch gerade erst zur Welt. Aber vermutlich ist seither doch einige Zeit vergangen. Anders kann ich mir die Post nicht erklären, die ich vor Weihnachten erhielt: Anmeldung für den Kindergarten. Läck Bobbi wie man in Zürich zu sagen pflegte. Kindergarten? Mein kleines Kind? Unglaublich. Aber ja doch, was soll ich sie noch ein Jahr zurückhalten (das ginge), es gibt keinen Grund. Ausser den, dass ich mir noch nicht vorstellen kann, dass ich ab August (beinahe) jeden Morgen früh auf und los muss mit 2 Kids im Schlepptau *stöhn*

Noch habe ich keine Ahnung, wie das alles organisatorisch funktionieren soll. Was ich aber schon weiss ist, dass die Orga rundherum ein Fulltimejob werden wird. Je länger je mehr. Und dies beginnt bereits jetzt. Denn: Im Mai werden die Kindergarteneinteilungen vorgenommen – d.h. Ende Mai wissen wir im besten Fall, in welchen Kindergarten BabyBel kommt und somit auch, ob die Kita-rundherum-Betreuung übernommen werden kann (denn die gilt nur für den einen von 4 Kindergärten) und an welchem Nachmittag sie in den Kindergarten geht. Frau hat dann noch knappe 2,5 Monate Zeit, ihr (Berufs-)Leben umzustellen, damit selbiges weitergehen kann. Dass die Kita selbst 4 Monate Kündigungsfrist hat und wir somit Kita bezahlen, selbst wenn wir diese nicht mehr nutzen werden, soll ja nicht weiter stören. Sind ja nur mehrere hundert Franken / Monat *augenroll*

Ich verstehe nicht, wie unsere Gesellschaft, bzw. dieser Aufbau derart unangemessen für die heutige Zeit ausgerichtet sein kann. Die Zeiten, in welcher die Mamas alle zuhause am Herd blieben, ist doch nun schon eine Weile vorbei oder? Und zwischen der Anmeldung im Dezember und der Auslosung im Mai… was genau passiert da 5 Monate lang?

Uns bleibt zu hoffen. Dass es der Kindergarten wird, den wir brauchen. Und dass wir weiterhin so flexible Arbeitgeber haben. Aber etwas Kummer macht mir der Ausblick schon. Am Herd bin ich einfach weniger geeignet als hinter einem Bürotisch ;-)

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Vegane Apfeltaschen.

Neulich hatte ich zuviel Blätterteig im Kühlschrank und googelte mal, was sich damit anfangen liesse. Dabei stiess ich auf ein Rezept für vegane Apfeltaschen. Ich liebe Rezepte, die den Titel “einfach” tragen :-) Und ich bin noch mehr davon begeistert, dass ein so simples Rezept derart lecker war!

Vegane Apfeltaschen

Zutaten

1 Pck. Blätterteig, veganer
3 Äpfel
1/2 EL Margarine, vegane
1 EL Rohrzucker
1 Prise Zimtpulver
1 EL Sojaline Crème zum Bestreichen
Rohrzucker zum Bestreuen

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Äpfel schälen, entkernen, klein würfeln und dann in einer Pfanne mit Margarine und Rohrzucker 5 Minuten schmoren. Nach Geschmack Zimt dazugeben. Danach auf einen flachen, großen Teller geben und abkühlen lassen.

Den Blätterteig in 6 Quadrate schneiden. Die Apfelfüllung auf dem Blätterteig verteilen und die Quadrate übers Eck falten und mit einer Gabel die Ränder festdrücken.

Alle Apfeltaschen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit Sojaline Crème bestreichen, 3 – 4mal einschneiden und mit etwas Rohrzucker bestreuen. Ca. 20 Minuten goldgelb backen.

Ich habe spontan versucht, dazu eine Vanillesauce zu kreieren. Geschmacklich kam’s zwar äusserst lecker raus, aber es war absolut dünnflüssig. Da muss ich nochmal dahinter… Aber ansonsten: Top und die Apfeltaschen werden auf jeden Fall wieder mal gemacht!

BabyBoy fand allerdings v.a. die (misslungene) Vanillesauce lecker

BabyBoy fand allerdings v.a. die (misslungene) Vanillesauce lecker

Ein neuer Fotografenstar am Himmel!

Wie im August letzten Jahres erwähnt, hat BabyBel zu Weihnachten u.a. eine Kamera geschenkt gekriegt. Und wie ich damals schon vermutet hatte, ist es mehr als spannend, die Welt aus ihren Augen zu betrachten! Was da an Fotos zusammen kommt, einfach unglaublich herrlich und faszinierend!

Klar, einige sind verschwommen. Einige nicht für die Öffentlichkeit gedacht (warum genau fotografiert sie Leute aufm Klo?). Viele sind Detailaufnahmen ihres sämtlichen Spielzeuginventars. Und doch ist dieser andere Blickwinkel wirklich spannend. Für mich zumindest. Vielleicht auch für euch :-) Selbstverständlich fotografiert sie auch ganz oft Leute. Mit Vorliebe ihren Bruder. Oder mich direkt nach dem aufstehen. Aber gewisse Fotos landen nur im Familienalbum ;-)

Sehr angetan bin ich übrigens von ihrer Art, die Objekte teilweise wirklich gezielt für das Foto herzurichten! Aber schaut selbst in den Ausschnitten der vergangenen 2 Wochen:

Weihnachten aus Kinderaugen

Schnappschüsse in der Wohnung

Tschüss Pfüdi…

Abschied nehmen war noch nie eine meiner Stärken. Ich erinnere mich gut daran, wie vor vielen vielen Jahren mein (erstes?) Velo namens Sabrina einem neueren weichen musste. Auf Weihnachten gibt es ein neues – aber nur wenn das alte entsorgt wird. So hiess es damals. In meiner Erinnerung hat mir jemand erzählt, Sabrina würde zu Dosen weiterverarbeitet werden, weshalb ich sie auf dem Dachboden versteckte. Wo sie leider gefunden wurde und … naja, wohl eben zu Dosen verarbeitet wurde. Meiner Trauer half nichts. Auch nicht, dass das neue Velo eigentlich ganz schnittigschön war. Wir wurden nie so recht dicke Freunde. Seinen Diebstahl Jahre später am Bahnhof konnte ich locker wegstecken.

Von vielen mir liebgewonnenen Dingen habe ich seit Sabrina Abschied nehmen müssen. Heute von Pfüdi aka Toyota Yaris. Ich vermutete heute Morgen, dass die Fahrt zum Coop unsere letzte sein könnte… und so war es denn nun auch.

Mein hübscher Pfüdi

Mein hübscher Pfüdi

Eben war ein Käufer hier, der mir (viel zu wenig) Geld bot für Pfüdi und ich war einverstanden. Was bleibt mir auch anderes übrig, ich bin kein Museum. Service und Bremsen stehen an und wir nutzen ihn, seit wir in Bern wohnen, quasi gar nicht mehr. Hätten wir es früher realisiert, hätten wir uns die Einlösung im Kanton BE wenigstens einsparen können. Oder nicht mehr aufgetankt.

Nun, es ist wie es ist… 10 Jahre lang hat Pfüdi uns treu begleitet! Hat mit uns Ferien erlebt, sich mühselig Hügel hinaufgeschleppt. Hat BabyBel und mich aus dem Spital abgeholt ♥ Kam mit in unsere ersten Familienferien (wo wir mangels Platz einen Koffer per Bahn vorausschicken mussten :-P ) und vieles mehr!

Stolze neue (Erst-)Besitzerin anno 2006

Stolze neue (Erst-)Besitzerin anno 2006

Pfüdi, alles Gute für deine (letzte) Reise. Ich werde dich nie vergessen!

>> Pfüdi @ Cheesy’s Welt

Da isses: 2017!

Ein Tag alt, noch ganz frisch. Ein Baby ist dieses neue Jahr :-P

Gefeiert mit lieben Freunden und ihren Kindern, mit strahlenden Kinderaugen beim Zuckerhut-”Feuerwerk”, mit Kids, welche bis kurz vor Mitternacht wach blieben und mit einem Glas Sekt zum Glockenschlag bin ich ins 2017 gestartet. 2016 war auf einmal plötzlich um. Ein intensives Jahr! Nachfolgersuche, reduzieren bei einem mir so wichtigen Job bis ihn schliesslich ganz links liegen lassen, ein verschobener Schulstart (gottseidank!), Hausumbau mit allem Chaos was dazu gehört, Jobsuche, RAV-Gedanken, Umzugskartons anschleppen und füllen, ein Umzug, ein Job, ein Schulstart. Und viel viel viel Chaos und Unsicherheit. 2016 war das Jahr, in welchem ich mich wie ein gewaltiger Baum fühlte, der brutal entwurzelt wurde und lieblos auf ein neues Feld gestellt wurde und dann so da stand, mit den Wurzeln über der Erde. Langsam aber sicher kriechen sie gen Erde und ich bin mir sicher, 2017 wird sich mein neues Zuhause auch innerlich festigen. Ich hoffe ;-)

2017: Viel Schulstoff, den es zu lernen gilt. Ein Garten, den es zu zähmen gilt. Kinder, die es ebenfalls zu zähmen gilt *lach* Eine Cheesy, die es zu kitten gilt. Bern, das es kennenzulernen gilt. Ein Kindergartenstart, den es zu meistern gilt. Unter welchem Stern 2017 steht, weiss ich noch nicht. 2011 war Hochzeits-Vegan-Jahr. 2012 Katastrophenjahr. 2013 Babyjahr. 2014 Schwangerschaftsjahr. 2015 Arbeitsjahr. 2016 Umzugsjahr. Und 2017? Wir werden sehen. Hoffentlich was schönes ♥ Ich für meinen Teil werde versuchen, mir folgendes hinter die Öhrchen zu schreiben:

Der schwarze Punkt ⚫
Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite. Nun erklärte der Professor folgendes:
„Ich möchte Sie bitten, das auf zuschreiben, was Sie dort sehen.“
Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit.
Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen. Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.
Nun lächelte der Professor und sagte:
„Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.
Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern – die Natur erneuert sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine Existenz bietet, die Wunder, die wir jeden Tag sehen …….
Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund, Erwartungshaltung usw.
Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und trüben.
Nehmen Sie die schwarzen Punkte wahr, doch richten Sie ihre Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in ihrem Leben und teilen sie es mit anderen Menschen!

In diesem Sinne einen guten Start in das neue Jahr mit positivem Blick auf das Leben!

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Das vegane Kleinkind.

Ich wurde 1,5 Jahre vor BabyBel’s Geburt Veganerin und damals kreisten sich die Fragen vor allem um meine Gesundheit. Kaum schwanger kümmerte sich jedermann um meine Nährstoffversorgung; die man als vegane Schwangere übrigens wie andere Schwangere mit Supplementierung unterstützen kann (siehe dazu: > Vegane Produkte in der Schwangerschaft und für die Stillzeit.).

Aber all diese Fragen waren Pipifax im Vergleich zum Elterndasein. Kaum hat man Kinder, scheint das vegane Leben der Erwachsenen selbst unwichtig, dafür sorgt man sich umso mehr um die Kinder. Sätze wie: “Okay, dass du vegan lebst verstehe ich ja noch, aber auch die Kinder?” … untermalt mit mindestens doppeltfett und 3 Ausrufezeichen.

Warum sollten die Kinder nicht vegan leben? Warum sollte man sich um vegane Kinder sorgen? Wer sorgt sich um Pommes-McChicken-Chips-Schoggi-essende-Kinder?
Et voilà.

Ich bin ja durchaus nicht abgeneigt, dass man nach links und rechts schaut um Misständen rechzeitig vorbeugen zu können. Dennoch ärgert mich nichts mehr, als dass Veganer-Kinder derart mehr in den Fokus gerückt werden als sämtliche restlichen Kinder. Kein Wunder trauen sich viele vegane Eltern gar nicht so recht, ihre Kinder wirklich komplett vegan zu ernähren, obschon die grösste Organisation von ErnährungsexpertInnen weltweit, die American Dietetic Association (ADA), eine gut geplante vegane Ernährung für alle Personen empfiehlt – inklusive Schwangerschaft, Kindheit, Hochleistungssportler etc.

Klar mache auch ich mir meine Gedanken darüber, ob BabyBel und BabyBoy alle Nährstoffe erhalten, die sie brauchen. Ganz ehrlich, diese Fragen sollten sich aber alle Eltern stellen und nicht nur die vegan lebenden. Dazu kommt, dass ich nicht verstehen kann, wie man seine Kinder nicht vegan ernähren kann. Tierliebe und Achtsamkeit gegenüber den Tieren predigen wenn man im Streichelzoo Häsli streichelt und dann einen Mc Chicken essen gehen ist doch schlichtweg nur unlogisch. Die Erwachsenen sind sich dieser Unlogik durch die vielen Jahre Brainwash nicht mehr bewusst. Die Kinder würden intuitiv spühren, dass hier gewaltig was falsch läuft, wenn man es ihnen denn erklären würde. Ich bin mir sicher, dass meine Kids dann nicht mehr in der Minderheit wären, denn ich bin überzeugt, dass uns allen Liebe und Mitgefühl anderen Lebewesen gegenüber von Geburt auf mit auf den Weg gegeben wird. Und dann von (Eltern)Hand abgewöhnt.

Warum soll ich da mitmachen? Was gewinnen denn meine Kinder, wenn ihnen Empathie verloren geht? Nichts.

BabyBel liebt Tiere. Auch Fische.

BabyBel liebt Tiere. Auch Fische.

Wer steht um den Baum herum?

Unser erstes Weihnachtsfest im neuen Zuhause. Ja ihr lest richtig, es ist immer noch “das neue Zuhause”. Genauso wie die Kita für unsere Kids immer noch “die neue Kita” ist. Etwas mehr als 3 Monate wohnen wir nun hier in Bern und einerseits bin ich wirklich noch total neu, andererseits fühlt es sich nach viel länger an. Wichtig ist vor allem: Es fühlt sich gut an. Hat es eigentlich vom ersten Moment an.

Nun die ersten Weihnachtstage hier verbringen zu dürfen, darauf habe ich mich sehr gefreut. Umso schöner auch, dass wir an Heiligabend im Kreis unserer Lieben das Haus diesbezüglich einweihen konnten. Ganz im Sinne des Spruches:

“An Weihnachten geht es nicht darum, was unter dem Weihnachtsbaum liegt…
sondern wer drum herum steht.”

Zugegeben, die Kids würden diesen Spruch wohl nicht aus ganzem Herzen bejahen :-P

In der alten Wohnung begleitete uns die letzten beiden Jahre ein kleiner künstlicher Weihnachtsbaum, da ich mich einfach nicht damit anfreunden kann, für wenige Tage einen Tannenbaum fällen zu lassen und ihn danach sogar noch zeremoniell zu verbrennen. Versteht mich nicht falsch, ich interpretiere in einen Baum keine Gefühle, wie dies Tiere haben. Dennoch fühlt es sich verschwenderisch und unnötig an. Per Zufall schnappte ich die Idee eines gemieteten Tannenbaumes auf und so kam es, dass uns ein > Traumbaum geliefert wurde. Okay, beim ersten Anblick hatte ich einen Lachanfall, denn in meiner Vision war ein Baum von 1.00-1.20m anders. Aber ich hätte halt mal besser lesen sollen, dass diese Masse inklusive Topf sind, dann hätte ich auch nicht den Kugelvorrat meiner Mama plündern müssen *lach*

Egal! Er war, bzw. ist super! Und das ganze Weihnachtsfest auch ♥

Unser Traumbaum.

Unser Traumbaum.

Vegane Apéroplatte von Coop!

Vegane Apéroplatte von Coop!

Das erste Mal am richtig grossen (doppelt ausgezogenen) Tisch.

Das erste Mal am richtig grossen (doppelt ausgezogenen) Tisch.

So sieht Weihnachten aus aus den Augen von BabyBel und ihrer neuen Kamera.

So sieht Weihnachten aus aus den Augen von BabyBel und ihrer neuen Kamera.

Apéro-Cupli - nein, kein Ei *lach* (BabyBels Geschenk (Pix by Babybel).

Apéro-Cupli – nein, kein Ei *lach* (BabyBels Geschenk (Pix by Babybel).

BabyBel-(B)Engelchen.

BabyBel-(B)Engelchen.

BabyBoys Geschenk (Pix by Babybel).

BabyBoys Geschenk (Pix by Babybel).

Ofengemüse.

Ofengemüse.

Weihnachtsmenü à la Chefkoch.

Weihnachtsmenü à la Chefkoch.

BabyBels Geschenk (Pix by Babybel).

BabyBels Geschenk (Pix by Babybel).

Chefkoch am Dessert.

Chefkoch am Dessert.

Ein strahlendes Cheesy (Pix by Babybel).

Ein strahlendes Cheesy (Pix by Babybel).