Braucht es Worte?

Nicht immer braucht es Worte. Manchmal ist ein Bild aussagekräftig genug. So auch mein neues Wallpaper :-)

Denkt Ihr, huiiii ganz schön böse? Ja, dann liegt Ihr auch richtig. Das bin ich auch!

Ihr denkt jetzt, püh, wie unmotivierend? Nein, das stimmt weniger. Es zeigt mir nur auf, dass es Dinge gibt, nein falsch, dass es Menschen gibt, die der Worte nicht wert sind. Da reicht ein einfacher Fingerzeig :-)

(Draufklicken und in Grösse 1600×1200 als Bildschirmhintergrund downloaden)

Quelle: http://otakuswaggerblog.files.wordpress.com/2008/12/wallpaper_rome.jpg

5 Argumente für einen Tierschutzanwalt in jedem Kanton!

Tierschutzanwalt ja!

Tierschutzanwalt ja!

In einem Monat ist es soweit, die Tierschutzanwalt-Initiative kommt vor’s Volk. 5 Argumente, warum es in jedem Kanton einen Tierschutzanwalt braucht:

1) Untätige Behörden und stete Zunahme von Tierschutzfällen. Damit muss Schluss sein! Der Tierschutzanwalt schaut säumigen Behörden auf die Finger und sorgt dafür, dass Tiere besser geschützt werden.

2) Im heutigen Strafverfahren hat der Täter alle Rechte (Akteneinsicht, Beweisantragsrecht, Ergreifung von Rechtsmitteln), das Opfer hingegen gar keine. Der Tierschutzanwalt vertritt die Interessen der gequälten Tiere und sorgt für gleiche Spiesse im Strafverfahren.

3) Im Kanton Zürich gibt es seit 1992 einen Tieranwalt. Die Erfahrung zeigt, dass die Institution allseits bestens akzeptiert ist. Die Kosten belaufen sich auf 80′000 Franken pro Jahr oder 8 Rappen/ Einwohner – das muss uns der Tierschutz doch wert sein! Zum Vergleich: Der Kanton Zürich gibt jährlich über 100 Millionen für die Strafverfolgung aus.

4) Der Tierschutzanwalt hat die Fachkompetenz, die den Behörden heute meistens fehlt. Er verbessert die Qualität im Strafverfahren, kann lasche Urteile gegen Tierquäler bekämpfen und sorgt so für eine bessere Achtung der Rechte der Tiere.

5) Heute kommt die Mehrheit der Tierschutz-Straffälle aus Kantonen, die über einen Tierschutzanwalt oder eine ähnliche Institution verfügen. Bei einem Nein zur Tierschutzanwalt-Initiative wären keine kantonalen Tieranwälte mehr möglich und das Tierschutzgesetz und die Tiere verlören ihren Hüter.

>> Powerpoint-Präsentation Tierschutzanwalt – PPS – 9MB

Mehr Argumente gibts unter www.tierschutzanwalt.ch

Am 7. März 2010: JA zur Tierschutzanwalt-Initiative!

Tierschutzanwalt ja!

Tierschutzanwalt ja!

Und nun brandaktuell die nächste Abstimmungsvorlage, welche mir sehr am Herzen liegt!
2006 war ich selber Unterschriften sammeln, jetzt kommt die Abstimmung vors Volk.

Am 7. März 2010: JA zur Tierschutzanwalt-Initiative!

Die Initiative im Wortlaut

Eidgenössische Volksinitiative «Gegen Tierquälerei und für einen besseren Rechtsschutz der Tiere (Tierschutzanwalt-Initiative)»

Die Bundesverfassung vom 18. April 1999 wird wie folgt geändert:
Art. 80 Abs. 4 und 5 (neu)
4 Der Bund regelt den Rechtsschutz von Tieren als empfindungsfähigen Lebewesen.
5 In Strafverfahren wegen Tierquälerei oder anderen Verstössen gegen das Tierschutzgesetz vertritt eine Tierschutzanwältin oder ein Tierschutzanwalt die Interessen der misshandelten Tiere. Mehrere Kantone können eine gemeinsame Tierschutzanwältin oder einen gemeinsamen Tierschutzanwalt bestimmen.

Tiere sind heutezutage vor dem Gesetz benachteiligt, wenn es um ihren Schutz geht. Gerechtigkeit kann nur mit einem Tierschutzanwalt erreicht werden. Tiere brauchen unseren Schutz. Tiere sind unsere Mitgeschöpfe, die einen Anspruch auf artgerechte Haltung und würdige Behandlung haben. Der Schutz der Tiere – auch der rechtliche – entspricht dem Bedürfnis der Bevölkerung.

Während Tierquäler im Falle eines Prozesses sämtliche Rechtsmittel ausschöpfen können, nimmt niemand die Interessen des Tieres wahr. Tierschutzorganisationen, welche Anzeige erstatten, haben in Strafverfahren ebenfalls keine Rechte. Da zuständige Amtsstellen überlastet sind, drohen «unwichtige» Delikte wie Tierquälerei in den Aktenbergen unterzugehen. Polizei und Gerichte besitzen oft nicht genügende fachspezifische Kenntnisse, um Verstösse gegen die Tierschutzgesetzgebung zu erkennen.

Der Tierschutzanwalt gibt gequälten und misshandelten Tieren eine Stimme und sorgt für Gerechtigkeit. Ein Tierschutzanwalt entlastet die zuständigen Behörden. Im Kanton Zürich besteht die Institution des Tierschutzanwaltes seit 14 (!) Jahren und hat sich bestens bewährt.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

News vom 17. Juni 2006, Quelle: http://www.tierschutzanwalt.ch/
Tierschutzanwalt-Initiative zustande gekommen
(17|06|07) Die eidgenössische Tierschutzanwalt-Initiative des Schweizer Tierschutz STS ist zustande gekommen und wird am 26. Juli eingereicht. Sie fordert Tierschutz- anwälte für alle Kantone, wie es bereits seit über 15 Jahren in Zürich der Fall ist. Für die von vielen Organisation und Persönlichkeiten mitgetragene Initiative zeichnet sich bereits jetzt eine Unterschriftenzahl von über 130′000 ab.

Dank des jahrelangen, beharrlichen Einsatzes der Tierschutzorganisationen wurde in der eidgenössischen Verfassung verankert, dass Tiere keine mehr Sache sind und ihre Würde respektiert werden muss. Doch ein wichtiger Aspekt fehlt bis heute: Tiere haben vor Gericht keine eigene Vertretung. Denn ein Gesetz ist nur so gut, wie es auch in der Praxis durchgesetzt wird.

Leider habe es das Bundesparlament bei der Revision des Tierschutzgesetzes versäumt, diesen schwerwiegenden Makel auszuräumen, bemängelt der Schweizer Tierschutz STS. Der STS will nun diese «unverständliche Gesetzeslücke» mit seiner eidgenössischen Volksinitiative «Gegen Tierquälerei und für einen besseren Rechtsschutz der Tiere (Tierschutzan-walt-Initiative)» endlich schliessen, die er am 26. Juli 2007 einreichen wird. Bereits vor Ablauf der Sammelfrist ist die notwendige Unterschriftenzahl bei Weitem übertroffen worden und damit die Initiative zustande gekommen.

Tierschutzanwälte für alle Kantone

Heute bestehe beim Tierschutzgesetz ein grosser Vollzugsnotstand, erklärt Dr. iur. Birgitta Rebsamen, Vizepräsidentin STS. Tierquälereien würden häufig bloss als Bagatellen abgetan. Die bereits vielfach überlasteten kantonalen Veterinärämter könnten mit ihren knappen personellen Ressourcen Rechtsfälle kaum mit der notwendigen Priorität behandeln. Bei den zuständigen Ermittlungsbehörden fehle es ausserdem öfters am entsprechenden Fachwissen. So würden Verfahren oft kaum verfolgt, sondern verschleppt und enden vor Gericht mit derart milden Strafen, die keinerlei Abschreckungswirkung auf die Tierquäler ausüben.

Abhilfe könnten hier, nach Überzeugung des STS, kantonale Tierschutzanwälte schaffen, wobei auch mehrere Kantone zusammen einen Anwalt mit dieser Aufgabe betrauen könnten.

Im Kanton Zürich existiert die Institution des Tierschutzanwalts, der übrigens nur nach Aufwand entschädigt wird, seit gut 15 Jahren und habe sich laut STS in dieser Zeit bestens bewährt. Die Zahl der behandelten Tierschutzfälle und die ausgesprochenen Strafen lägen deutlich höher als in der übrigen Schweiz. Aus Sicht des STS gibt es daher keinen plausiblen Grund, wieso diese Lösung nicht für die ganze Schweiz gelten sollte.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Unterschriftensammlung für Volksinitiative "Der Tierschutzanwalt"

Im August 2006 war ich mit dem Rattenclub Unterschriften sammeln (ich bin die im roten Shirt). Für ca. 4h war ich am Stand mit dabei, bzw. auf dem Hirschenplatz in Zürich und hab Leute angequatscht. Es ist schon teilweise ein hartes Brot, Unterschriften zu sammeln. Die Leute sind machen oft einen grossen Bogen oder beschleunigen ihren Schritt; nur um uns zu entkommen *g* Aber wir blieben hartnäckig – was sich auch gelohnt hat. Gegen 300 Unterschriften sind zusammengekommen.

Die dämlichste Aussage des Tages? Hm es gab mehrere… einmal eine alte Dame die meinte, sie wäre grundsätzlich dafür und das sei auch eine gute Sache, aber weil wir vom Rattenclub seien, unterschreibe sie nicht. Und sie schlage uns vor, das Plakat abzunehmen.

Ebenso dämlich war eine Gruppe von 3 jungen Blondinen, von welchen die “Anführerin” völlig versnobt meinte “tschuldigung aber ich führe hier meine Kolleginen in der Stadt rum”. Ja da kann das arme Tussi natürlich nicht mit dem harten Leben konfrontiert werden, wie unfair von mir *kopfschüttel*

Aber natürlich gibt es auch die schönen Erlebnisse. Die fast schon eher privaten Gespräche mit ein paar jungen Typen *hehe* oder die Leute die unterschreiben, kaum haben sie das Wort “Tierschutz” gehört.

Kurzum: Es hat echt Spass gemacht, es war eine tolle Truppe und ich danke allen, die sich eingesetzt haben – oder noch einsetzen werden!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Fragen (von Cheesy) & Antworten (vom STS)

Dieser Tierschutzanwalt, wäre der ein richtig studierter Jurist, der sich auf Tierschutz spezialisiert hat?

Da es um Strafsachen geht, wäre der Tierschutzanwalt im Vorteil,wenn er auch auf diesem Gebiet sattelfest wäre. Dass er Jurist sein muss, schreibt unsere Ini nicht vor, aber -wie gesagt, es ist wohl nötig und sinnvoll, dass es ein Jurist macht.

Würde sich dieser Tierschutzanwalt um für alle gequälten Tiere einsetzen?
Auch für meins?

Der Tierschutzanwalt würde sich primär um Strafanzeigen/Strafsachen/Straffälle kümmern, damit nicht wie jetzt der Tierquäler oft ungeschoren, meist aber glimpflich davonkommt. Klar, dass sein Einsatz dann ausstrahlen würde, dass man allgemein besser zu Tieren schaut, eine gute Anlaufstelle bei Tierschutz-Rechtsfragen hätte, etc..

Warum haben Tierschutzorganisationen keine Rechte?

Tierschutzorganisationen sind Vereine, die auf privater Basis den Tieren helfen und für sie kämpfen so gut es geht. Sie haben aber i.d.R. keine öffentliche Befugnis, d.h. können mit einem fehlbaren Tierhalter nur das Gespräch suchen und ihn zu überzeugen versuchen. Manchmal gelingt das. Wenn nicht, müssen sie den Fall den Behörden übergeben. Sie können wie jeder Private Anzeige erstatten, haben aber eine weiteren Rechte. Darum braucht es eben den institutionalisierten Tierschutzanwalt, der dann an unserer Stelle übernimmt.

McDonald’s: Mehr Tierschutz und Swissness!

McDonald’s Schweiz unternimmt zwar vorbildliche Anstrengungen in den Bereichen Umweltschutz, Wiederverwertung und Littering und setzt bei der Beschaffung von pflanzlichen Produkten, z.B. Kartoffeln und Weizen, sinnvollerweise auf Produkte von nachhaltigen Schweizer Bauernhöfen.

Hingegen hat bei McDonald’s Schweiz der Tierschutz bislang einen ungenügenden Stellenwert. So stammen sowohl die Eier als auch das Geflügelfleisch aus ausländischen Tierhaltungen, die nicht dem Schweizer Tierhaltungsstandard entsprechen, z.B. bezüglich der Art der Tierhaltung, der Grösse der Tierbestände und der Länge der Tiertransporte. Zudem müssen diese Produkte über weite Strecken in die Schweiz transportiert werden. Dabei gäbe es hierzulande genügend Bauern mit tierfreundlichen Haltungen, die gerne mehr produzieren würden. Für den Schweizer Tierschutz STS ist es untragbar, dass ein so grosser Marktplayer wie McDonald’s Schweiz dem Tierwohl eine untergeordnete Priorität einräumt.

Die Tiere würden im Inland besser und in bäuerlich geprägten Landwirtschaftsbetrieben statt wie im Ausland in Massentierhaltungen aufgezogen. Zudem sind Tiertransporte in der Schweiz zeitlich limitiert und damit zumeist kürzer und schonender.

Das Rindfleisch bei McDonald’s Schweiz stammt zwar aus Schweizer Betrieben. Doch der exklusive Zusammenarbeitsvertrag mit dem bisherigen Lieferanten, der einen guten Tierhaltungsstandard mit stetem Weidegang und Auslauf sowie eine naturnahe Bewirtschaftung garantiert hatte, soll gekündigt werden. Der Schweizer Tierschutz STS appelliert deshalb an McDonald’s Schweiz, bei der Beschaffung von Rindfleisch auch in Zukunft auf besonders tierfreundliche Herkünfte zu setzen und kein Fleisch von konventionell gehaltenen Kühen zu verwenden, die statt auf der Weide praktisch den grössten Teil ihres Lebens angekettet im Stall leben müssen.

Quelle & Online-Petition zum Mitmachen: www.tierschutz.com/kampagnen/mcdonalds

VIER PFOTEN fordert Zirkus ohne Wildtiere

VIER PFOTEN fordert Zirkus ohne Wildtiere

Im Zirkus gehören dauernder Platzmangel, ständige Transporte und zweifelhafte Dressuren zum Alltag. Wildtiere können unter diesen Bedingungen unmöglich artgemäss leben. Deswegen haben viele europäische Länder das Mitführen exotischer Tiere gesetzlich verboten oder eingeschränkt. Diese Missstände lassen sich durch Auflagen und Kontrollen nicht beheben, daher ist für VIER PFOTEN ein Haltungsverbot das einzig wirksame Mittel.

In der Schweiz reisen rund 10 Zirkusse mit Wildtieren durch die Lande. Ein fahrender Zirkus kann auf die Bedürfnisse der Tiere keine Rücksicht nehmen; der Betrieb wechselt ständig den Standort, Käfige müssen Platz sparend transportiert und schnell auf- und abgebaut werden. So leben die Tiere die meiste Zeit in viel zu engen Transportwagen. Zum Klettern, Graben, Laufen, Baden oder Schwimmen ist kein Platz.

Enge, Stress und Langeweile: Giraffen, Löwen und Affen vegetieren in kleinen Käfigwagen oder auf winzigen Auslaufflächen dahin, ein Einzelgänger wie der Tiger wird mit Artgenossen zusammengepfercht, hochsoziale Elefanten werden statt im wichtigen Familienverbund in zusammengewürfelten Gruppen gehalten und stehen stundenlang an der Kette. Die Folgen sind starke Verhaltensstörungen: Stereotypien, Aggressionen oder Apathie.

Fragwürdige Dressur: Kein Tiger springt in freier Wildbahn durch einen brennenden Reifen, kein Elefant macht freiwillig einen Kopfstand. Solche Dressurnummern sind das Ergebnis fragwürdiger Trainingsmethoden und keineswegs – wie gern behauptet wird – eine „Abwechslung“ im bewegungsarmen Alltag der Tiere.

Was Sie tun können!
- Stop it! Jetzt online gegen Wildtiere im Zirkus protestieren.
- Besuche keine Zirkusse, die Wildtiere mitführen!
- Erkläre den Kindern, warum Tiere im Zirkus leiden müssen.
- Informiere VIER PFOTEN, wenn Du von einem Zirkus mit schlechten Haltungsbedingungen erfährst.

Ein Zirkus ist ein Ort zum Lachen und Träumen. Aber Wildtiere gehören nicht in einen Zirkus! Dass es auch anders geht, zeigen Zirkusse, die mit einem Programm ohne Tiernummern große Erfolge feiern, wie etwa der schweizerische “Circus Geschwister Gasser” oder der kanadische „Cirque du Soleil“.

http://www.vier-pfoten.ch

Volksinitiative "für einen zeitgemässen Tierschutz"

Anno 2002 war ich 3x Unterschriften sammeln (ich bin die mit dem Kleber auf dem Knie :-) )für die Volksinitiative “für einen zeitgemässen Tierschutz”. Was ist aus ihr geworden? Ich zitiere aus der STS-Website:

(20|12|05) Der Schweizer Tierschutz STS gab an der heutigen Medienkonferenz in Bern den Rückzug seiner Volksinitiative für einen zeitgemässen Tierschutz („Tierschutz-JA!“) und die Lancierung der Volksinitiative „gegen Tierquälerei und für einen besseren Rechtschutz der Tiere (Tierschutzanwalt-Initiative)“ bekannt.

Am 23. Juli 2003 wurde die Initiative „Tierschutz-JA!“ mit 118′217 Unterschriften in Bern eingereicht. Der Initiative ist es zu verdanken, dass praktisch alle der überaus zahlreichen Verwässerungsanträge der Tierschutzgegner im Parlament chancenlos blieben. Beispielsweise zog der Bundesrat unter dem Eindruck der Initiative das Ansinnen zurück, im neuen Tierschutzgesetz das betäubungslose Schächten wieder zuzulassen. Auch die bäuerlichen Forderungen nach einer „wirtschaftlichen Tragbarkeit“ von Tierschutzauflagen sowie von angemeldeten Kontrollen wurden bachab geschickt. Man habe das erreicht, was zur Zeit politisch machbar sei, erklärte Heinz Lienhard, Präsident des Schweizer Tierschutz STS. Aber das solle nicht darüber hinwegtäuschen, dass ganz wichtige Anliegen, welche das Los von Millionen von Nutz- und Versuchstieren in der Schweiz verbessert hätten, auf der Strecke geblieben seien.

Der STS werde für die vom Parlament abgelehnten Gesetzesverschärfungen im Bereich Tierversuch sowie für die Haltung von Heim-, Wild- und Nutztieren bei der im Frühsommer startenden Revision der Tierschutzverordnung kämpfen, unterstrich Hansueli Huber, Geschäftsführer Fachbereich des STS. Der STS glaubt, den unberücksichtigt gebliebenen Tierschutzanliegen bei einem Rückzug der Initiative mehr Chancen zu geben, als bei einem Abstimmungskampf mit unbestimmtem Ausgang. Im Rahmen dieser Revision bestehe indessen keine Möglichkeit mehr, den Tierschutzanwalt einzuführen. Deshalb sehe sich der STS veranlasst, diese zentrale Forderung der Initiative „Tierschutz-JA!“ mit Hilfe einer separaten Initiative zum Durchbruch zu verhelfen.

In den Tierstrafprozessen besteht ein offensichtliches Ungleichgewicht zwischen dem Geschädigten und dem Angeschuldigten. In Fällen, in denen ein Tier von seinem Besitzer misshandelt oder gequält wird, nimmt niemand seine Interessen wahr. Während dem Angeschuldigten sämtliche Parteirechte und Rechtsmittel zur Verfügung stehen, können sich die gequälten Tiere in keiner Weise wehren. Dies führe immer wieder dazu, dass wichtige Beweise nicht aufgenommen oder Strafverfahren verzögert oder gar eingestellt werden, führte Lukas Berger, lic. iur., Referent Rechtsdienste des STS, an der Medienkonferenz aus. Solche Fehlentscheide seien ein Schlag ins Gesicht für jeden Tierfreund, aber auch für alle Tierschutzvereine, die sich tagtäglich für die Tiere und damit für den Vollzug des Tierschutzgesetzes einsetzen, so Heinz Lienhard. Die Unterschriftensammlung für die neue Initiative soll im Frühjahr 2006 gestartet werden.

Quelle: http://www.tierschutzanwalt.ch/

Für Rückfragen: Pressestelle Schweizer Tierschutz STS, Telefon 079 209 72 52

Warum Tierschutz?

Auf diesem neuen Blogteil möchte ich über aktuelles aus der Tierschutzwelt berichten. Über Initiativen, Skandale, Erfolge…
Bisher war ein Teil davon bereits auf meiner Website. Aber das ist zu starr, schliesslich passiert laufend etwas.
Darum findet Ihr hier nun auch einige durchaus ältere Beiträge, die ich aber nicht verlieren möchte.

Nun… warum liest Du hier? Das zeigt mir, dass Dir das Wohl von Tieren am Herzen liegt! Oder willst Du nur wissen, was einen Menschen dazu bewegt, sich mehr Gedanken um das Wohl der Tiere zu machen als um das der Menschen?
Egal, hier auf jeden Fall meine Beweggründe:

Im Zuge von Standaktionen oder auch bei Diskussionen im Freundes- und Familienkreis, bin ich mehrmals darauf angesprochen worden, warum ich mich nicht für Menschen einsetze statt nur für Tiere. Erstmal möchte ich dazu festhalten, dass Tiere für mich keinen geringeren Stellenwert haben als Menschen. Warum auch? Desweiteren bin ich auch dagegen, dass Menschen misshandelt werden u.ä., aber es gibt genug Menschen, die sich dieser Sache annehme. Ich übernehme die zweite Seite, die der Tiere, deren Stimme leider viel zu oft untergeht.

Tierschutzvereine, die ich aktiv unterstützte (sei es durch Unterschriftensammlungen, Spenden oder Zeitschriftenbezüge etc.) sind die folgenden.
Wenn Ihr auf die Logos klickt, kommt Ihr auf die jeweile Website.

Seit Herbst 2009 bin ich zudem Fahrerin des Tierrettungsdienstes:

Auch sonst versuch ich, mit gutem Beispiel voranzugehen. So bin ich z.B. seit längerem Vegetarierin, achte darauf was ich einkaufe und tue, wo möglich, keinem Tier etwas zu leide. Desweiteren helfe ich selbstverständlich bei Unterschriftenaktionen des STS.

Tiere haben ein Recht auf Leben. Egal wie klein ein Tier ist, wie kurz seine Lebensdauer oder wie optisch unansprechlich sein Äusseres: Es hat ein Empfinden, eine Seele – und es verdient unseren Schutz.

Freut euch doch mal?!

Gerade die letzte Zeit, wo es immer weisser und kälter wird, kann ich mir oft Dinge anhören wie “jetzt gibt es endlich mal den lang ersehnten Winter und wenn er da ist, ist auch nicht gut und alle jammern”. Und ich frage mich wirklich, warum Menschen auf die Idee kommen, mit mir darüber reden zu wollen?

ICH habe nie nach dem Winter gefragt.
ICH habe mich nie danach gesehnt.

Und ehrlich gesagt kenne ich auch einige Menschen um mich herum, die genauso sommersehnsüchtig sind wie ich und den Winter weder lang ersehnt noch auf ihn gewartet haben.

Also warum sollten wir, wir Sommerkinder, nicht jammern dürfen?
Warum haben die paar Menschen, die sich der grausligkaltenweissfeuchtnassen Jahreszeit erfreuen das Gefühl, es müsse allen anderen auch so gehen? Na?

Ratdochmal #27

Jetzt musstet Ihr lange warten :-) Ich hoffe Ihr habt gewartet. Und seid nun voller Elan zum Raten!

Und definitiv zu einfach… Eveline hat’s schon rausgefunden…
>> Auflösung