Monatsarchiv

Veganisiert das Züri-Fescht!

Wundervolle News, die mich die Tage erreicht haben! Ich weiss zwar nicht, ob ich mit den Kids ans Züri-Fescht gehen werde (mmmh… wäre zwar eine gute, vermutlich letzte Möglichkeit *grübel*) aber was es dort zu finden gibt, ist genial:

Veganer werden es schon lange vermissen! Soyana hat die Lösung: Vegane Alternativen zu Früchte-Rahmquark und eine Alternative zu fermentiertem Magerkäse im Greek Salad!

Da die veganen Bio-Lebensmittel ohne E-Nummern, Farbstoffe und Stabilisatoren auskommen, die Bio-Früchte nicht pasteurisiert werden und der Bio-Soya-Quark mit veganen Milchsäurebakterien lebendig ist, halten diese mega frischen Lebensmittel zwar nur 7 Tage. Aber sollten sie so lecker sein, wie ich bisher eigentlich alles von Soyana finde, würden die Produkte zumindest bei mir eh nicht länger überleben :-P

Am Züri-Fäscht werden diese Neuheiten das erste Mal präsentiert und danach im veganen Bio-Restaurant “The Sacred mit Vegelateria” an der Müllerstrasse 64 in Zürich erhältlich sein. Nun der beste Teil: Ab Ende Juli sollten die Produkte auch im guten Bio-Fachhandel zu finden sein. Mein Müller Reformhaus, ich zähl auf dich :-)

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Neustart. Mit mir.

Wer meine Posts etwas verfolgt hat – oder mich im reellen Leben *lach* – der weiss, dass die letzte Zeit nicht einfach war. Und dass sie mich ein klein wenig aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Nicht nett, Cheesys mögen sowas nicht. Oder anders gesagt: So genau wusste ich gar nicht mehr, wer ICH eigentlich bin.

Umso mehr freut es mich, dass die Ferien (die nun leider auch schon wieder vorbei sind) ein guter Anfang waren, wieder festen Boden unter den Füssen zu fassen. Endlich hatte ich mal Zeit, einen klaren Gedanken zu fassen. Lange Zeit, nein eigentlich immer noch, liebte ich den folgenden Spruch:

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Mit einer gefühlten tonnenschweren Last auf den Schultern ist es nur manchmal nicht so einfach, den Kopf flexibel zu behalten. Zuviel Druck. Zuviele Entscheidungen. Zu wenig Zeit. Das waren kurz gefasst die letzten Monate. In den letzten Tagen durfte ich einige Stunden einfach ICH sein. Fühlen wer ich bin. Und vor allem: OB ich denn noch da bin! Klingt krass, ist aber die Wahrheit. Als Mutter verschwindet irgendwie für eine gewisse Zeit die Person hinter den stillenden Brüsten ;-)

Das Nachlesen sämtlicher Tagebücher von früher in den letzten Wochen war äusserst schräg. Ich hatte sovieles vergessen. Und irgendwie… ist das wohl auch besser. Also habe ich sie geschreddert. Dennoch blieb ein Geschmack zurück, wer ich bin. Warum ich geworden bin, wer ich bin. Und was in den letzten 4 Jahren auf der Strecke blieb.

Die Ferien waren ein guter Zeitpunkt, um darüber nachzudenken und vor allem: Um neu zu starten!

Ab morgen bin ich zum ersten Mal im Leben arbeitslos. In ca. 2,5 Monaten ziehe ich in eine komplett neue Gegend um. Türen hinter sich zu schliessen, ist nicht so einfach. Aber es kommt gut. Solange ich mich dabei nicht verliere.

Kofferpacken leicht gemacht.

Es war ja irgendwie schon immer schwierig zu packen. Also natürlich nicht das packen an und für sich. Nur das in den Koffer reinwürgen.
Kennst du? Wer nicht. Ausser Männer. Immer wieder faszinierend wie ich einen grossen Koffer vollkriege und Schatzi sich mit einer kleinen Reisetasche begnügen kann (und dabei trotzdem immer frisch ausschaut :-) ).

Nun ist alles noch viel komplexer geworden: Es reisen 2 kleine Kinder mit. Mit Kleidern. Vielen Kleidern weil nach 10 Minuten schon vollgesaut. Und mit noch mehr Spielsachen. Zumindest in der Theorie. Denn wenn wir nun auch noch den Kinderwagen mitnehmen wollen sollen und auf die Dachbox verzichten wollen müssen, hat unser Audi nun nicht gerade Luxusinnenmasse zu bieten für das restliche Gepäck.

Ich hab mal gestartet mit den Kinderkleidern… und ähm, nun ja, was soll ich sagen? Für mich gibts dann wohl nur noch ‘nen Bikini…
Zu dumm dass bisher soviel Regen prophezeit ist. Aber immerhin warmer Regen… :-(

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Ich mach’s mal so wie immer: Ich leg alles hin und Schatzi kann dann Tetris spielen und schauen, wie er alles reinkriegst.

Was fragst du? Wohin es geht? Bella Italia! Nicht ans Meer, ‘nur’ an den See. Dafür in einer schönen (so ich hoffe) Anlage, in welcher wir uns ein Appartement genommen haben. Veganes Essen soll’s im Restaurant auch geben und ich bin schon seeehr gespannt. Pool, Sandkasten, See, Spielplatz und überhaupt das Tessin warten auf uns. Das wird uns gut tun, raus aus alledem. Okay, W-Lan gibt’s natürlich trotzdem und somit können wir auch in den Ferien geärgert werden :-P

Nun denn, ich bin dann mal weg…

Krone Kempraten, Rapperswil-Jona

Als Abschiedsessen mit meinem Team suchte ich vor einigen Wochen die Krone Kempraten auf. Diese ist anders als sie klingt nicht (mehr?) urchig-schweizerisch sondern ein Thai-Restaurant geworden. Zu Mittag gibt’s ein unschlagbares Mittagsbuffet; preislich wie auch geschmacklich. Auf Voranmeldung ist vegan kein Problem und wirklich fantastisch! Ich schwor mir: Hier will ich Schatzi noch hinentführen, solange wir noch in der Region wohnen.

Gesagt getan: Was passt besser zu einem letzten Arbeitstag als ein gemeinsames Abendessen? Mangels Babysitter halt ‘leider’ mit den Kindern. Insofern etwas blöd, als diese vom Apéro schon gesättigt und etwas meckernd drauf waren. Andererseits bietet die Krone eine Kommode voller Kinderspielzeug! Wow, habe ich so wirklich noch nie gesehen. Auch BabyBel und BabyBoy haben sich damit ein wenig besänftigen lassen. Das Essen à la carte wiederum sehr lecker und daher absolut empfehlenswert, auch inklusive Kids :-)

Krone Kempraten, Rapperswil-Jona

Krone Kempraten, Rapperswil-Jona

Lena, die “Tifige”.

Ich schrieb ja bereits, dass ein Schutzengel mit einziehen wird. Da hätte ich noch nicht gedacht, wie schnell das gehen würde. Aber Lena ist tifig wie BabyBel so schön sagt. Sie ist als erste eingezogen ♥ Aber von vorne:

Nachdem für mich fest stand, dass es ein Engel von Steinreich Zufikon werden wird, welcher über unser neues Zuhause wachen wird, fuhren wir neulich an die Austellung der Künstler in Bremgarten. Mein Mann, der, das muss man an dieser Stelle denjenigen erläutern, die ihn nicht kennen, nicht gerade für überschwängliche Gefühlsausbrüche bekannt ist, verliebte sich direkt in ein ausgestelltes Objekt. Das war für mich ein klares Zeichen: Dieser sollte es sein. Da wir uns betreffend Masse aber nicht ganz sicher waren ob er passt, konnten wir ihn nicht direkt kaufen. Das an sich wäre noch nicht weiter schlimm gewesen, etwas nervös machte uns jedoch die Tatsache zu erfahren, dass am Tag danach ein ebenfalls begeistertes Pärli den Engel noch anschauen und gegebenenfalls kaufen wollte. Nun denn, manchmal muss man die Entscheidungen in andere Hände legen. Dann würde es eben nicht sein sollen…

Am Tag danach fuhren wir zum Haus, massen nach, befanden für gut und fragten gespannt an, ob der Engel denn noch da wäre. Die Antwort:

“Good News; die Interessenten von anfangs Woche haben sich (oder umgekehrt!!) für einen anderen Engel entschieden.”

So gingen wir ihn holen und dieses Weekend probe-einziehen. Ich gebe zu, ich hatte Tränchen in den Augen weil ich so happy bin, wie gut er, bzw. sie passt. Lena, so wurde sie von den Künstlern liebevoll getauft, ist einfach perfekt. Und ja BabyBel, tifig ist sie, sie wartet nun auf uns.

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Bern und ich.

Eine ganz neue Pflicht hat man als Bauherrin. Unter anderem regelmässig vor Ort zu sein um zu sehen, was da passiert und gewisse Ad-hock-Entscheidungen zu treffen. Als Newbie muss ich mich in dieser Rolle erst mal finden, denn als ich am Freitag mit BabyBel draussen war, hat mich der neue Durchblick durch 2 teilweise nun eben nicht mehr vorhandene Wände derart geflasht, dass ich die Informationen bezüglich Entscheidung irgendwelcher Bauarbeiten nicht so recht mitgeschrieben habe.

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Leider fiel BabyBel recht blöd hin (kann man gut hinfallen?) und schürfte sich das Bein auf. Mami sowas bisher nicht gewohnt natürlich ohne jegliches Notfallset unterwegs. Also fuhren wir in die lokale Drogerie. Es ist ja nicht Bern selber wo wir hinziehen sondern ein 5000-Seelen-Dorf. Selbiges lernte mich, dass Berner anders ticken (zumindest würde ich mich freuen, wenn dieses Verhalten der Normalfall wäre). Wir in die Drogerie rein…

Ich: “Wir bräuchten bitte Trubezückerli, ein Pflästerli und Merfen.”
Er: “Also generell oder nur für jetzt und sie haben zuhause…?”
Ich: “? … also zuhause hätte ich schon…”
Er: “Moment… hier schon mal ein Trubezückerli.” – und reicht eine Schale voller selbiger.
1 Minute später kommt er zurück: Spray dabei, Pflästerli und als BabyBel schimpft und sich nicht bekleben lassen will, holt er ihr sogar noch einen Stuhl wo Madame sich hinsetzen kann.

Wow! Ich hatte erwartet je ein Pack Trubezückerli, Pflästerli und einen kompletten Spray kaufen zu müssen und wir wurden einfach so gratis betreut. Bern ♥ Ich bin mir sicher, das wäre in Zürich anders verlaufen…

Zürich – Bern…ich werde noch viel lernen müssen…

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Nun, vor Ort zu sein bedeutet für uns aber auch ganz konkret, 140km zurückzulegen. Für Schweizer eine Tagesreise ;-) Da wir am Freitag bereits da waren und die 140km in vielen vielen Stunden absolviert haben (die A1 ab Rothrist ist quasi der Berner Gubrist) war mir am Weekend mässig nach erneuter Hin- UND Rückfahrt am selben Tag zumute. Um uns an Bern anzugewöhnen (oder vor allem mich?) und da sonntags Familientürk angesagt war, haben wir entschieden, mal ein Hotel auszuprobieren und landeten im Best Western Grauholz. Mit meinen beiden Kids im selben Zimmer zu schlafen ist für mich Neuland und Abenteuer zu gleich. Nicht, dass ich sie als frischgebackene Babies nicht auch die ersten Monate bei mir im Bett gehabt hätte. Aber mir war wichtig und es klappte auch schnell gut, meine Kids in eigene Betten zu betten. Ergo bin ich mir nur Schatzis Geschnarche gewöhnt und nicht dasjenige von BabyBel und BabyBoy *lach*

Samstags also erstmal Baustellenbesichtigung – love it! ♥ Endlich passiert was!

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Danach sind wir zum Hotel gefahren. BabyBel hin und weg ab ihrem eigenen Bett, BabyBoy skeptisch. Sollte auch so bleiben *ompf* Auf Empfehlung einer Berner Mama sind wir danach ins Sous le Pont in der Reithalle essen gegangen. Mir ist Reithalle soweit ein Begriff wie wohl jedem Nicht-Berner auch: Gefährlicher Ort! Mein Schatz, zwar in Bern aufgewachsen, war selber noch nie da. Nun… ich weiss auch nicht, ob ich wieder hingehen werde, was aber nicht am Sous le Pont liegt! Vielmehr fand ich den Weg dorthin doch schon sehr spookie. Und ganz ehrlich: Wäre vor uns nicht ebenfalls eine kleine Familie mit Kindern in Richtung Reithalle unterwegs gewesen, ich weiss nicht, ob wir nicht einen Rückzieher gemacht und uns doch eher im Tibits vorgefunden hätten. Wäre aber insofern wirklich schade gewesen, als dass Gurkensuppe, Falafel, Pasta und Tatar sehr lecker waren. Dennoch… ich glaub ich bin zu seriös für solche Orte. Oder zu naiv-verblendet.

Voll gefüllt – vor allem Schatzi der sich um all die Reste gekümmert hat – fuhren wir die kurze Distanz zum Hotel zurück. Einerseits toll, mal nicht stundenlang im Auto zu sitzen. Andererseits ein Nachteil, da die Kids natürlich nicht einschliefen und somit im Hotelzimmer Party nachfeierten. Aber es war eine lässige Erfahrung und fühlte sich irgendwie nach Abenteuer an. Da sich jedoch Bern etwas schräg anfühlte müssen wir wohl so einen Ausflug wiederholen ;-) Vermutlich nehmen wir dafür auch wiederum das Best Western Grauholz! Wo gibt es schon gratis Parkplatz, gratis Beistell- und Babybett, einen kleinen Spielplatz hinterm Haus und auf Anfrage scheinbar sogar Sojamilch (next time!).

Die Familienfeier heute war dann auch wider Erwarten ganz okay. Meine Erwartungen waren nämlich aufgrund eines vorhergehenden Telefonates mit der Wirtin der urchigen Landbeiz nicht sehr gross, da ich mir damals klar anhören lassen durfte, sie würde ihren Kurs fahren und nicht wegen Veganern (o-ton:) von Pontius zu Pilatus fahren um Ersatzprodukte zu besorgen und ob wir wirklich bei ihnen essen wollen (nein, eigentlich nicht). Die Kids fanden die Pasta auf jeden Fall so super, dass sie nachkochen mussten und das selbstgemachte Erdbeersorbet nicht den Weg in meinen Gaumen fand ;-)

Jaja liebes Bern, auch vor euch macht der Veganismus keinen Halt *lach* Wir werden uns schon noch aneinander gewöhnen. Es braucht einfach Zeit! Und davon werde zumindest ich eine Menge brauchen. Dieser Umbruch ist für mich gerade alles etwas viel. Das merke ich an Tagen, wo ich am See sitze und weine weil ich ihn schon vermisse, während ich noch hier bin. Das spüre ich bei Situationen wo ich mir denke “ah das lohnt nicht mehr, dann bin ich nicht mehr hier”. Und vermutlich wird es übermorgen wieder sehr intensiv, wenn ich nach 5,5 Jahren meinen letzten Arbeitstag habe und überhaupt gilt es diese Woche noch Kita, Job (Schatzis) und Wohnung zu kündigen! Huiiiiiiiiiiii.

Da sich momentan bei mir alles nach Zusammenbruch anfühlt fand ich den Spruch so toll, den ich heute gesehen habe:

Und wenn du das Gefühl hast,
dass gerade alles auseinander zu fallen scheint,
bleib ganz ruhig,
es sortiert sich nur NEU!

Passt! Und hilft.

Zürich loslassen.

Loslassen bzw. lernen loszulassen ist ein Thema, welches mich schon seit vielen Jahren begleitet und beschäftigt. Ich habe ziemlich Mühe damit. Nicht bei allem! Ich kann mich z.B. sehr gut von Material und Plunder trennen. Zur Zeit bin ich sogar dabei, meine alten Tagebücher zu schreddern – bevor meine Kinder lesen können *lach*

Aber Menschen, Tiere oder Orte loszulassen fällt mir unglaublich schwer. Auch an Gewohntem hange ich sehr lange und sehr fest. Noch keine 40 und schon total unflexibel :-P

Vor vielen Monaten habe ich mich entschieden, mutig zu sein! Ich habe mich entschlossen, die Chance zu packen, so dass wir Schatzis Elternhaus übernehmen und nach Bern umziehen. Seit wenigen Tagen ist es nun auch endlich soweit: Der Umbau konnte starten, die ersten Dinge sind herausgerissen worden. Und mit voller Wucht packt mich gerade die Erkenntnis, dass meine Zeit hier draussen am Zürichsee begrenzt ist. Das ist gar nicht so einfach.

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Dies ist meine letzte Woche an meinem Arbeitsplatz. Soviele Jahre und vor allem 2015 war ich so intensiv am arbeiten, wurde ich da so stark gebraucht… es hat mich beinahe kaputt gemacht. Und nun ist mein Nachfolger so fit, dass er mich heute gar nicht mehr gebraucht hat und ich spontan freigekriegt habe. So schön das ist (und das ist es!), so ist es doch auch ein loslassen.
Auch neu in dieser Woche ist die Reduktion in der Kita von 2 auf 1 Tag. Bei allem hier draussen fängt so nodisno der Abschied an. Das ist gut und recht. Aber eben schwierig. Die totale emotionale Achterbahn!

Armer Mann, der das alles aushalten muss. Armes Cheesy, das loslassen lernen muss.

Wovor fürchtet ihr euch?

Vielleicht ist es völlig subjektiv. Aber in meinem Empfinden häufen sich seit einigen Wochen merkwürdige Artikel rund um Veganismus und ein Fleischbewurf in Georgien ist scheinbar immens spannend. Ich glaube nicht, dass so eine News es vor 5 Jahren ins 20 Minuten geschafft hätte. Die vielen Artikel und Facebook-Posts etc. lassen in mir das Gefühl hochkommen, dass da jemand gewaltig Angst hat.

Genauso ergeht es mir übrigens auch mit Milch- und Fleischwerbung, sowohl in Magazinen wie z.B. demjenigen der Migros als auch auf Plakaten. Überall wo ich hinschaue sind selten dümmliche Sachen zu lesen wie dass Milchalternativen ja gar nicht nötig sein, weil man ja Tabletten gegen Laktoseintoleranz nehmen kann, dass sie unnatürlich sind und Kuhmilch ja so naturbelassen, dass man ohne Fleisch verkümmert und sowieso wird die ganze Metzgerei verniedlicht bis zum Kotzgefühl meinerseits. Man schaue sich nur mal einige der Logos von Schlachttransportern an, auf welchen die Tiere glücklich strahlen. Wer traut sich, einen Blick ins Innere zu werfen? Oder habt ihr Angst davor, dass da drin keiner lacht und glücklich ist?

Mir scheint, Veganer machen Nicht-Veganern Angst. Mir ist nur nicht klar warum! Nur weil Coop jetzt leckere neue vegane Veganz-Produkte ins Sortiment aufnimmt und in Zürich sogar die erste Vegi-Vleisch-Theke steht, gibt es doch (leider) immer noch Fleisch und Milch und Eier und sonstiges Tierleid zu kaufen beim Grossverteiler. Also wem tut’s weh, wenn jemand vegan lebt? Viel einfacher finde ich ja die Antwort auf die Frage: Wem tut’s weh, wenn’s jemand nicht tut… :-(

Der Countdown ist ausgezählt.

Nachdem im April der Countdown startete und dessen Ende noch unklar war, ist er jetzt ausgezählt. 3, 2: 1! Heute war Auszugstermin meines Schwiegerpapas. Gehört haben wir nix. No News = good news? Dann fahren wir morgen zu UNSEREM Haus und feiern Übernahme.

Da neulich die alten Fotoalben aufgetaucht sind, kommt sogar ein wenig das Gefühl von Hausbau auf :-)

Home sweet home - damals 1986

Home sweet home – damals 1986

Kopfdurchlüften.

War gestern dringend nötig. Und in der Kurz-Vor-Dem-Gewitter-Stimmung herrlich ♥

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