Monatsarchiv

Ausgeseezaubert.

Heute kann mir jeder gestohlen bleiben mit seinem “…jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…”. Nein, heute wohnt nichts mehr und der Zauber ist auch nicht auffindbar. Heute fühlt es sich einfach nur schräg an. Mit einem Bein noch hier, das andere Bein… keine Ahnung wo. Entwurzelt. Ein Baum, der ausgerissen wurde samt wunderprächtigen Wurzeln und dann einfach auf die grüne Wiese gestellt und sich selbst überlassen wurde.

1998 zog es mich der Liebe wegen Richtung Zürich, des Jobs wegen in die Umgebung von Horgen. Seither lebe ich hier am Zürichsee und fühlte mich hier ZuhauSEE ♥ Kein Wunder, denn schon meine erste Wohnung bot diese Aussicht auf den Zürichsee… wie sollte man sich da nicht verlieben?

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Liebe kam und Liebe ging. Die eine Liebe blieb. Seit nun mehr über 12 Jahren ♥

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Ich verweilte in ein paar Firmen. Der eine Job beeinhaltete diese Aussicht:

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4 Wohnungen kamen und gingen. Vor 9 Jahren zogen wir in diese Wohnung hier. Nichtsahnend davon, dass wir hier Kinder kriegen werden und Hauspläne schmieden würden.

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Seit Jahren denke ich über unser “Landhaus” (wie sein Projektname war) nach. Habe es innerlich in 1000 schlaflosen Nächten bereits eingerichtet. Und ab morgen wird all das Realität. Das ist ganz ganz toll und wunderschön. Aber nicht heute. Heute will ich einfach noch ein wenig traurig sein…

Soeben sind meine Kids zum letzten Mal in ihre Kita gegangen. In die sie wirklich uh gerne gehen. Ich werde sie vermutlich samstags erst wieder sehen! Dass meine Mama und mein Stiefvater sie so lange sitten mögen ist super und ganz ganz toll. Aber gerade jetzt will ich ein wenig traurig darüber sein, dass sie so lange von mir weg sind.

BabyBel und BabyBoy hatten in den vergangenen Wochen auch viel zu verarbeiten und in den letzten Tagen besonders. Aber sie haben super mitgemacht und auch fleissig mitgepackt *lach* Ich glaube, sie finden alles vor allem irre spannend. So z.B. als neulich der neue Esstisch angeliefert wurde. Gut wissen sie nicht, wie spannend das hier morgen ab 7 Uhr wird…

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Nach diesem Post werde ich den PC hier ver- und wegpacken und mich an die letzten Schachteln machen.

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Und dann mittags versuchen, 3 Katzen einzutüten und ihnen gut zureden, dass klassische Musik beruhigen soll und sie bitte nicht 2h dauermiauen sollen. Alles wird anders. Ab heute morgen. Und das ist gut so! Aber halt gerade just jetzt nicht.

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Du mein lieber Zürichsee! Dir widme ich den heutigen Tag! Als ich damals als junges Kücken, frisch nach Ausbildung, den Weg über den Hirzel auf mich nahm um mich in Horgen vorstellen zu gehen… da sah ich dich das erste Mal in voller Pracht. Es war Liebe auf den ersten Blick. Du hast mich gelernt, was es heisst, ZUHAUSE zu sein. Hier bei dir habe ich unglaublich viel erlebt. Das brutal schönste was ich je erlebt habe und das brutal krasseste. Aber du warst immer da. Danke für all die gemeinsamen Jahre!

Nun werden wir auseinandergehen. Ich kann dich mitnehmen. Aber leider nur im Herzen ♥

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Zürich Bern One Way.

Der meistgehörte Satz in den letzten Wochen?

“Jo das werd denn scho angersch hie…”.

Oder auch in der Variation:

“Aha, jo do müend si sich denn umgwöhne….”

Und ganz ehrlich gesagt, frage ich mich ein klitzekleinwenig, woher denn die Berner wissen wollen, dass das so ist. Wohnten sie denn je in Zürich? Oder kosten sie einfach ihre Vorurteile aus? Den direkten Vergleich Zürich Bern werden sie nur aus Romanen kennen. Anders als ich in wenigen Tagen! Ich bin sozusagen in den letzten Zügen: Die neuen Kontrollschilder sind bestellt, die Katzensachen stehen bereit für den Umzug der MEOweltbewohner, ich habe sogar Vorhänge aufgehängt (und nun Schulterprobleme nochundnöcher), Schatzi und Schwiegerpapa waren über 4h am Kleiderschrank beschäftigt und tätä… es werde vor allem auch Licht. Ja, so lange waren wir gestern am ein- und aufräumen, dass ich das Haus nun doch endlich auch mal nachts erlebt habe. Toll.

Oh ja, es wird anders werden. Und zwar ganz toll ♥

Hey Mica :-)

Hey Mica :-)

Putzli.

PUTZLI Fensterreiniger, Geschirrspülmittel, Allzweckreiniger, WC-Reiniger, Flüssig- & Feinwaschmittel

Gekauft im Reformhaus Müller
… muss man etwas, mit einem so härzigen Namen, nicht einfach kaufen? :-)

Das Waschmittel habe ich schon mal ausprobiert und es riecht sehr angenehmt. Wie gut es putzt, kann ich noch nicht beurteilen.

Die Putzli-Produkte sind allesamt mit dem V-Label ausgezeichnet.

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Die Welt mit Kinderaugen sehen.

Man hört den Satz so oft und er ist ja auch wirklich wahr. So bald man Kinder hat, sieht man die Welt wieder anders. Die Zeit tickt nicht mehr wie zuvor. Wichtiges wird unwichtig und umgekehrt. Aber die Tage habe ich die Welt zum ersten Mal wirklich mit Kinderaugen gesehen: Nämlich seit BabyBel auf dem kleinen Fotoapparat selber den Auslöser drücken kann und es liiiiebt Fotos zu machen. Gut, nach über 3 Jahren ständigem VOR der Kamera stehen, muss es auch mal ganz schön sein, die Perspektive wechseln zu können *lach* Man nennt mich nicht umsonst Mamarazzi :-)

Ich finde es wirklich äusserst faszinierend zu sehen, was sie für Fotos schiesst und bin überrascht über die Qualität. Und den Inhalt. Irgendwie kann ich ihren Fotos entnehmen, was ihr wichtig ist, da sie alle ihre Lieblingsdinge von nahem fotografiert. Und wenn ich mal denke, ui, das Foto ging aber daneben, weil nur lauter einzelne Schuhe am Boden verstreut zu sehen sind, klärt mich BabyBel auf und meint: Das ist Finkensalat!

Herrlich!

Ich freu mich ehrlich gesagt jetzt gleich schon selber auf Weihnachten. Dann gibts definitiv für die Kids Kinderkameras. Ich will noch mehr von ihrer Welt sehen.

Pixie Kinderglace

Lange ist es her, seit ich teilnahm an der Finanzierung des Projektes zum 1. gesunden Kindereis. Dass es inzwischen realisiert wurde, hatte ich auch mitgekriegt, aber ansonsten flog die Zeit irgendwie glacélos an mir vorbei. Bis ich neulich in meinem Bioladen drüber stolperte und nebst den Green Fairy Kübeli für mich auch das PIXIE Glacé für die Kids kaufte.

Was macht denn PIXIE so speziell? Nebst der Tatsache, dass es vegan ist? Es ist zuckerlos! Es besteht aus Pfirsichpüree* 44%, Himbeerpüree* 33,5%, Apfeldicksaft* 17%, Wasser, Tapiokastärke*, Johannisbrotkernmehl*, Guarkernmehl* (* aus biologischem Anbau). Und all das zusammen gibt definitiv genug Süsse, mehr braucht es nicht. Ich kann’s bestätigen, ich durfte noch die Reste auslecken :-P

Das erste gesunde Kinderglace

Das erste gesunde Kinderglace

> Mehr über The Green Fairy

Könnsch scho? Vegane Produkte!

Gestern am Abschiedsfest:

Ein Gast: “Hey, neulich habe ich etwas veganes eingekauft!”
Grins.
Ich: “Peperoni? Gurken? Zwiebeln? Salat? Aubergine? Apfel?”
Grinse ebenfalls.

Nebst dieser Tatsache, die vielen so fremd ist, haben die sogenannten “Veganen Ersatzprodukte” längst die Regale von Migros, Coop, Aldi & Co. errungen. Und das ist gut so! Denn nur wenn es immer wie einfacher und normaler wird, vegan zu leben, werden mehr Menschen sich trauen, vegan zu leben.

Glaubt mir, es ist heute schon viel einfacher, als vor einigen Jahren als ich Veganerin wurde. Und in einigen Jahren wird es noch besser sein :-)

Um immer wieder mitzukriegen, was denn die neusten veganen Produkte so sind, empfehle ich immer gerne die Facebook-Gruppe VEGANE PRODUKTE SCHWEIZ oder ausserhalb von Facebook Vegane Produkte Schweiz Blog. Ich selber habe anfänglich eine “Vegane-Muss-Man-Haben-Liste” hier im Blog zusammengestellt.

Und heute habe ich die Kategorie “Vegane Produkte” auch hier noch eröffnet und poste immer wieder mal einfach ein veganes Produkt, dass ihr vielleicht noch nicht kennt, und gerne mal ausprobiert! Wie z.B. die veganen Gipfeli ausm Aldi ♥

>> Vegane Produkte, vorgestellt von Cheesy

Veganes Aufbackgipfeli von Aldi

Veganes Aufbackgipfeli von Aldi

Abschiedsfestli.

Da wollte ich es hier doch nochmal so richtig poltern lassen um die Nachbarn noch zu ärgern und dann sind die einfach verreist :-P Nene im ernst, das ist auch ganz schön, dass die nicht da sind. Sehr friedlich so. Äusserlich. In mir in tobt zur Zeit ein Sturm. Gestern ruhte er kurz, während einige Freunde und Familie mit uns von unserer Wohnung Abschied nehmen kamen. Als ich heute ein Kärtli einer Freundin las war’s dann aber um meine Ruhe geschehen und seither fühle ich mich gerade sehr gwaggelig. Seufz. Gar nicht so einfach.

Aber toll war’s, unser Abschiedsfestli. Auch wenn Petrus uns das ‘Grilling without killing’ nicht gönnen wollte. Aber mit Fajitas, Veganisu, Hawaiikuchen und Muffins war’s auch ganz schön und lecker!

Sancho brachte sich auch was – nicht wirklich veganes – mit… Er hatte auf jeden Fall viel Publikum bei der Sezierung :-O

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Unser Zuhause seit 9 Jahren, wow. Nicht ganz einfach, Abschied zu nehmen und ins Ungewisse zu starten.

Aber immerhin kommen meine Liebsten mit ♥

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In den verbleibenden 2,5 Wochen heisst es: Weitere 1000 Schachteln packen und die Zeit vorbeiziehen lassen. Ihr kennt das bestimmt, wenn man auf etwas wartet… jaaaa, dann dauert es. Mühsam. Vertreibt ihr mir die Zeit ein wenig? :-)

Die Veganer*innen erklimmen den Gurten.

Wenn der Countdown weniger als 30 anzeigt, darf man ruhig etwas nervös werden, oder? Ich weiss, dass ich nun von vielem Abschied nehmen muss und das ist gar nicht so einfach für einen zürichseeliebenden Menschen wie mich. Umso wichtiger ist es, dass das, was vor uns liegt, Spass macht!

Während das Haus je länger je mehr unseres wird – man beachte, dass wir nun schon WCs haben *grins* – macht sich auch Bern nicht schlecht. Zumindest hat es sich vergangenen Sonntag von seiner besten Seite gezeigt.

WC bestaunen :-)

WC bestaunen :-)

Mein 1. Mal auf dem Hausberg Berns, dem Gurten! Zumindest, soweit ich mich erinnern kann. Der Anlass war ein Treffen mit anderen Veganen Eltern aus der Region zwecks Kennenlernen und, wie das bei Veganern so oft der Fall ist (und Nicht-Veganer kaum glauben…) zwecks Essen *nomnom*

Für unsere Kids ist natürlich schon das Gurtenbähnli lässig, da sie Zügli aller Art lieben (und mit einer öv-hassenden Mami gesegnet sind, die Ärmsten…). Aber auch der Gurten selber ist ja wirklich lässig! Viele Grillstellen, viel Wiese, viele Bäume, ein Spielplatz, Klettertürme, ein Zügli und ein Plantschbecken, sehr cool!
>> Gurtenpark

Für mich persönlich aber am lässigsten war, einfach mal in einer gemütlichen Runde Gleichgesinnter zu sitzen. Nicht dass wir uns in allem gleich wären oder auch nur ähnlich. Aber uns allen liegt das Tierwohl und die vegane Lebensweise am Herzen und sich darüber auszutauschen ist einerseits schön und wichtig, andererseits ist es aber auch einfach nur cool, wenn man nicht gucken muss, was die Kids denn nun schnabulieren, weil eh alles vegan ist. Ebenfalls geniesserisch: 4 verschiedene Salate essen zu können aber nicht 4 selber mitbringen zu müssen :-) Ich finde, es sollte einfach mehr Veganer auf dieser Welt geben. Aber daran arbeiten ja alle Beteiligten, indirekt und direkt *grins*

Danke Ihr Lieben für diesen tollen Tag! ♥

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BabyBel hat sich gleich mit einem anderen Kind angefreundet ♥

BabyBel hat sich gleich mit einem anderen Kind angefreundet ♥

Strahlendes Cheesy - ich sag ja, es war so schön :-)

Strahlendes Cheesy – ich sag ja, es war so schön :-)

Die wunderschöne Aussicht

Die wunderschöne Aussicht

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Ich glaube, der Austausch unter veganen Familien ist noch viel wichtiger, als unter ‘nur’ Veganern, stehen wir doch noch viel mehr im Kreuzfeuer und werden so oft mit Argusaugen beobachtet.

Gerade heute war im Tages Anzeiger ein schlimmer Artikel über 4 verwahrloste Kinder zu lesen. Eine kleine Spalte auf einer versteckten Seite. Viele haben ihn bestimmt überlesen. Ich habe mich gefragt, wie die Schlagzeile auf der Titelseite ausgesehen hätte, wären die Eltern dieser Kinder der Vegan-Ecke zugeschrieben worden. Booohoow was ein Shitstorm wär das gewesen. Aber so interessiert’s keine Sau. Immer wieder – abartig – spannend.

Meinereiner wird auf jeden Fall nicht zum letzten Mal auf dem Gurten gewesen sein. Ebenso hoffe ich, dass sich dieses Treffen oder ein kleineres wiederholt. Es ist schön, festzustellen, dass der Veganismus auch in Bern angekommen ist. Manchmal zweifle ich ja doch kurz daran. Z.B. wenn es doch tatsächlich ein Restaurant gibt, welches sich trotz 3 Wochen Vorwarn- und Anlaufzeit schlichtweg weigert, uns vegan zu verköstigen. So etwas ist mir bisher noch nie passiert und liess mich kurz an unseren Auswanderungsplänen zweifeln.

Liebe Berner*innen – ihr habt mir am Sonntag bewiesen, dass sich der Kantonswechsel auch lohnen wird. Danke tausend Mal ♥

Ein “Tschüss” dem Tierarzt.

Ich denke in der letzten Zeit ja so bei einigem: “Huch, das war jetzt das letzte Mal.”

So auch heute bei meinem Tierarzt, der sich nach all den Jahren, vielen Gesprächen und speziellen Situationen doch eher wie ein Freund als ein Tierarzt anfühlt.
Ein letztes Mal, ein letztes Danke – und die Hoffnung, in Bern einen ebenso coolen Tierarzt zu finden.

Der sich um Miss Untouchable kümmert (was hoffentlich nie mehr so intensiv nötig ist, wie als sie damals ihre massiven Ohrenprobleme hatte).
Welcher mich so versteht wie mein jetziger, als ich bei Sancho noch diese und jene Untersuchung machen wollte um sicherzugehen, dass seine Unsauberkeit wirklich “nur” psychisch bedingt ist. Dass ich ihn damals mit Kotfotos per Mail schockierte hat er mir nach einigen Jahren auch verziehen gehabt *lol*

Ach ja *söifz* Gar nicht so einfach, so ein Neuanfang. Wobei ich zugeben muss – die Vorfreude überwiegt gerade sehr! Momentan. In wenigen Wochen beim Abschied nehmen ist das bestimmt anders…

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Demo Schliessung aller Schlachthäuser.

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Schlachthäuser gehören zu den brutalsten Orten überhaupt. Allein in der Schweiz werden jede Sekunde zwei Tiere getötet.
Aus diesem Grund zogen gestern mehrere hundert Tierrechtler nach Bern. So auch ich.

Etwas nervös, da mein erstes Mal, stieg ich in den Zug. In Bern angekommen wurde es mir recht bald warm ums Herz, als ich zwei Mädels mit Schildern antraf. Auf ihnen stand: “Free Hugs”. Und so holte ich mir eine Umarmung, sehr schön. Danke Mädels!

Langsam trafen Menschen ein und um viertel nach 5 begann die Demo auf dem Bahnhofplatz Bern mit der Eröffnungsrede der Organisatorin TIF (Tier-im-Fokus).

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Danach folgten Parolen wie die am stärksten wirkende (weil am lautesten): Schlachtäuser gehören ABGESCHAFFT. Diverse Strassenaktionen wurden dargestellt: Menschenfleisch, Käfigtiere, Schilderaktionen usw. Es wurde geflyert und – so hoffe ich – auch diskutiert. Das habe ich ehrlich gesagt zu wenig mitgekriegt und kann es nicht beurteilen.

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Anfänglich noch etwas in meiner Schüchternheit gefangen, lief ich dann doch auch langsam warm (es ist einfach zu lange her, seit ich aktiv war > Notiz an mich: Mehr tun!), holte mir auch ein Schild und rief lauter mit :-)

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Eine sehr interessante Rede hielt in meinen Augen Meret Schneider, Präsidentin Junge Grüne Zürich. Es ging ihr vor allem darum, aufzuzeigen, dass die vegane Gruppierung als Hauptanliegen haben muss, ernst genommen zu werden. ‘Wir’ Veganer müssen raus aus der grossen Schublade, welche die meisten Menschen für uns haben. Wir können die Welt nicht von heute auf morgen ändern. Wir können nicht einem Fleischesser “Fleisch essen ist Mord!” an den Kopf schreien und erwarten, dass er danach seine Essgewohnheiten ändert. Aber wir können, und vor allem wir müssen (!) aktiv sein und unser Gegenüber so nehmen, wie es ist, und dort packen wo es steht. Es klang sehr zielführend und ich wünsche mir mehr Politiker wie sie.

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Nicht fehlen durfte natürlich Rafi Neuenburger von der Veganen Gesellschaft Schweiz, der eine Rede über die Liebe hielt ♥ :-) sowie Georg Klingler von Greenpeace Schweiz bzw. vom Hof Narr. Ausser der französischsprachigen Rede – weil ich nichts verstehen würde – hörte ich allen zu. Auch dem Berner Liedermacher gegen Abend. Als die Rapper eintrafen, musste ich leider langsam heimwärts gehen. Mit einem guten Gefühl, für die Tiere auf die Strasse gegangen zu sein.

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Das noch bessere Gefühl, dass auch heute noch stark anhält ist: Ich bin kein Exot. Ich bin nicht alleine mit meiner Einstellung, dass man leidenden Lebewesen nicht das antun sollte, was wir Menschen ihnen antun und mit meiner Vorstellung, dass wir die Welt ändern können. Es tat unglaublich gut, zu hören, dass andere so denken und fühlen wie ich und dass es ihnen oft gleich ergeht wie mir.

Auch wenn ich oft ein Einzelkämpfer bin, so brauche ich doch auch hin und wieder Rückenstärkung und somit finde ich, ist so ein Anlass in zweierlei Hinsicht wertvoll. Einerseits setzt man ein Zeichen, ein lautes, buntes Zeichen, dass man nicht einverstanden ist, wie mit Tieren umgegangen wird. Aufzuzeigen, dass es Alternativen bzw. Lösungswege gibt finde ich immer wieder immens wichtig. Andererseits hilft so ein Event aber sicherlich auch, die Tierrechtler als einzelne Personen zu stärken und sich als Gruppe zu festigen. Kraft in der Masse sammeln um sich Tag für Tag den einzelnen Gesprächen und Menschen zu widmen, an die man herantritt. Um zu versuchen, als Vorbild den veganen Weg zu beschreiten und dem Umfeld zu zeigen, dass ein Leben ohne mit weniger Tierleid möglich ist.

Bisher gefundene Artikel zum Anlass:
> Infoticker.ch

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