Monatsarchiv

Veganes Wintergrillfest @ Bern

Donnerstags flyerte ich zum ersten Mal mit Marc & Susanne am Bahnhof Bern und lockte hoffentlich einige der heutigen Kund*innen an. Denn was bis 2015 fest in den Händen der Tierindustrie war, gehörte heute den Veganer*innen: Das grosse Wintergrillfest! Statt fühlender Tiere landeten vegane Würste und Gemüse-Spiessli auf dem Grill ♥

Ich gebe zu, ich war etwas skeptisch, wieviele Leute sich von einem veganen Grillevent würden anziehen lassen. Aber die Tage bin ich sowieso eher als Pessimist unterwegs. Umso schöner, dass meine Sorge, ich könnte mich am Glühweinstand langweilen, absolut unberechtigt war. Bei schönstem Sonnenschein hatte es einfach nur unglaublich viele Leute! Manche mussten – und taten, wow! ♥ – eine halbe Stunde anstehen, um ein leckeres Stück Vleisch zu ergattern. Die Stimmung war einfach nur friedlich, liebevoll, chillig, schön und ausgelassen und ich fühlte mich wie an einem Sommerfest.

Toll war’s, neue vegane Bekanntschaften kennenzulernen. Es ist einfach immer schön, unter Gleichgesinnten sein zu können. Leider weiss ich von einigen gar nicht mehr, wie sie heissen. Also: Wenn ihr das lest und euch an mich erinnert, melden :-)

Auch schön war’s, die liebe Veganrebellin wiederzusehen, die mir mit einem Adventskalender eine unglaubliche Freude gemacht hatte. Die Prominenz war auch vertreten; Der Artgenosse war nämlich ebenfalls am veganen Wintergrillfest!

Tolle Gespräche ergaben sich mit zwei Schulkolleg*innen von mir (so lässig, ward ihr da!) und jemandem von Vegallen (wenn du das liest – meld dich doch mal :-) ). Eine mega Überraschung war’s, dass meine Mutter und mein Stiefvater einen Bernshoppingtag einlegten und unser Grillfest besuchten. Danke, das hat mir viel bedeutet!

Die Gäste waren total lieb, das eine oder andere Gespräch über den Geschmack von Würsten und die vegane Ernährung ergab sich auch.

Ein rundum gelungener Event, ein toller Tag! Danke an allen, die in irgendeiner Form beteiligt waren ♥

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Verdrülltes extrem.

Als ich vor nun mehr über 5 Jahren startete, vegan zu leben, durfte ich mir so einiges anhören. Viel zu viel für sensible Cheesy-Öhrchen eigentlich. Nicht, dass ich mitgezählt hätte. Aber kumuliert dürften folgende Aussagen das Rennen gemacht haben:

Veganer (du) sind ja so extrem.
Veganer (du) nerven mit ihrem missionieren.

So sitze ich also da in meiner ‘neuen’ Arbeitsumgebung, esse stillschweigend mein Sojajoghurt und höre kommentarlos zu, wenn von leckeren Steaks gesprochen wird. Ich schweige, wenn über den angelieferten Lachs zu Weihnachten Witze gerissen werden und trinke meinen Pflanzenmilchkaffee. Ich esse mein veganes Mittagsmenü während meine Arbeitskollegen sich über Tiere lustig machen.

Als mein Chef mich fragt, ob ich gerne Berliner habe und ich sage, ja natürlich, nur leider sind sie meistens nicht vegan und er mir dann trotzdem einen anbietet, so von wegen Ausnahme machen… ja, selbst dann bleibe ich freundlich und beisse auf die Zähne. Und auch wenn der Arbeitskollege ein Znüni mitbringt und dann ganz erstaunt meint: “Ooooh das kannst du wohl nicht essen gell, wenn Milch drin ist? – aber die Mango, die geht, oder? Oder nein, warte, da sind ja vielleicht auch kleine Tierchen dran – hahahahaha…”. Ja, ich bleibe cool und denke mir meinen Teil. Denn ich will nicht als extrem gelten, will weder nerven noch missionieren.

Aber Hand aufs Herz. Läuft hier nicht etwas gewaltig schief?

Jagdprotestkundgebung Jagen beenden @ Thun

Bereits zum dritten Mal organisierte der Verein “Aktivismus für Tierrechte” in Thun die Jagdprotestkundgebung Jagen beenden anlässlich des Pelz- und Fellmarktes. Diverse TIF-Mitglieder (Tiere-im-Fokus) reisten ebenfalls an, so auch ich.

Bei schönstem Sonnenschein standen wir auf dem Waisenhausplatz und skandierten für diejenigen, die selber keine Stimme haben. Wir taten unseren Unmut gegenüber der Jagd und gegenüber der Pelzproduktion kund. Wir haben laut und friedlich skandiert für die Abschaffung der Jagd.

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(Wer mich nicht kennt und es wissen will – ich wär die da vorne rechts mit der Sonnenbrille ;-) )

Speziell fand ich, wie die Jäger auf uns reagiert haben. Nicht, dass mir nicht klar wäre, dass wir ihnen ein Dorn im Auge sind. Aber irgendwie war es schon lächerlich, wie einige da durch die Reihen schritten und nach Lederschuhen Ausschau hielten. Ebenso wie vor die Demonstrierenden zu stehen und ihnen den Vogel zu zeigen. Oder sich zusammenzurotten und bös zu guggn. Wobei die wenigstens nur guggten, während der eine sich tatsächlich handgreiflich an einer Frau (passt ja) zu schaffen machte. Und last but not least führte ich mit einem Jäger noch ein Gespräch, das eine gewisse Zeit einigermassen neutral blieb (sofern man denn die verschiedenen Ansichten eines Jägers und einer Veganerin als neutral betrachten kann) bis zu dem Punkt, wo er meinte, warum der Sprecher denn ein Deutscher sei, ob wir keinen Schweizer hätten. Nun ja, passt. Ich hab die Diskussion dann meinem Mitstreiter M. überlassen, der das perfekt gemeistert hat :-) Chapeau mein Lieber, du machst das toll!

Für mich sind solche Events wichtig, egal wie gross oder klein der Anlass ist. Es ist wichtig, die Stimme gegen Ungerechtigkeit zu erheben und ein Zeichen zu setzen!
ONE STRUGGLE, ONE FIGHT! HUMAN FREEDOM, ANIMAL RIGHTS!

> Tele Bärn zeigte einen kurzen Ausschnitt

> Wildbeimwild: Thun’s Schande: Das jährlich makabere Wiedersehen der Täter und Opfer

Da ich einiges an TIF-Material mit nach Hause fuhr ums dann später ins Depot zu bringen, liegen zur Zeit ein paar Demoschilder bei mir in der Garage. Der Bub war total angetan davon und wollte unbedingt auch eines haben :-) Der Nachwuchs ist bereit ♥

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Schilddrüsenüberfunktion bei Sancho.

Der wunderschöne “Knüffi”-Bauch ist gerade nicht mehr so schön wie noch hier aufm Foto. Er hat sich nämlich Fell weggeleckt.
Unsere neue Tierärztin meint nach der Blutuntersuchung: Massive Schilddrüsenüberfunktion. Fazit: Lebenslang 2x täglich Tabletten! Wohow….

Bin gerade baff, hab so gar nicht damit gerechnet, da er ausser dem Fellmangel keinerlei Symptome zeigt. Blöd ist auch, dass ich die TÄ so gar nicht kenne und jetzt auch nicht weiss, wieviel Vertrauen ich in diese Diagnose setze… so für lebenslang… Wär mir lieber gewesen, mein alter TA hätte das diagnostiziert, ihm vertraue ich 100%; eh ja kein Wunder, nach allem was wir zusammen durchgemacht haben :-)

Ich les mich jetzt gerade in die Materie ein und hol mir danach das Felimazole mal ab… wollt’ aber mal in die Runde fragen: Per Zufall wer hier, der sich mit Schilddrüsenerkrankung bei Katzen auskennt und das auch hatte? Wie war das bei euch?

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3 Doshas, Vegi-Restaurant im Breitenrain Bern

Wir Ärmsten haben ja seit wir Kinder haben eine äusserst kurze Leine und sind somit nicht mehr so oft auf der Gass. Oder wenn dann mit anderer Besetzung. Nicht so kurz vor Weihnachten, als wir eigentlich vor hatten, unseren freien Abend im 3 Doshas zu verbringen. Hätte da das Cheesy nicht derart mit dem Onlinereservationssystem gehadert und für Dezember 2017 reserviert, wären wir wohl auch nicht überraschend vor verschlossenen Türen gestrandet.

Aber wir lassen uns von unserem Vorhaben ja nicht abbringen und bieten Mama einfach ein erneutes Mal auf :-) Gesagt getan und los gings letztes Wochenende erneut ins 3 Doshas, diesmal in wirklich. Im 3 Doshas gibt es abends für sagenhafte CHF 27.50 ein indisches vegan-vegetarisches Restaurant à discretion. Und dieses ist wirklich irre lecker! Hätte mein Handy mich nicht noch aufm Kieker gehabt und mir den Wurf ins Klo noch nachgetragen, gäb’s Fotos. So halt nicht und ihr müsst euch wohl selber einen Biss ein Bild davon machen gehen :-)

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Geschlechtereien.

Einige typische Mädels-Bub-Dinger ergeben sich automatisch, ohne Zutun meinerseits. Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern, Hello Kitty derart angepriesen zu haben wie die Katz dann Favorit wurde. Und auch wenn ich durchaus rosa Klamotten nicht abgeneigt war, so versuchte ich meinerseits doch auch andere Farben, kam aber z.B. mit grün, blau, braun oder schwarz nie weiter bei BabyBel. Bei blauem hiess es sogar relativ schnell: “Das gehört BabyBoy” :-O

In Spielzeugläden schaut das ganze ja nicht anders aus: Mädelseck hier in rosa und mit viel Glitzer und Glanz und Plüsch und noch mehr Elsa und Anna (bei welchem Mädel schon nicht total der Hype – meine Kleine IST zur Zeit Elsa und verzaubert unser Haus in ein Eisschloss…). Bei den Buben viele Schwerter, Ritter, Autos, Elektronik… früh wird klar, wer wie zu ticken hat. Und die Kinder machen mit. Meistens. Manchmal gibt es diese Momente… wo der Bub den Hello Kitty Rock anzieht. Wo BabyBel den Schraubenzieher ihrem Bäbi vorzieht. Und sowieso wenn sich die beiden um den Schmuck streiten. Mit einer grösseren Schwester aufzuwachsen, die total auf Glitzer und Glamour abfährt heisst auch, sich früh daran zu gewöhnen und Freude daran zu haben. Soll er auch, darf er. Und deshalb waren wir heute alle bei Claire’s um zu “gänggerlen” und uns neue Schmuckstücke zu kaufen.

Die Verkäuferin kam dann auch zackig auf uns zu – eh ja, Mädel im besten Shoppingalter mit Mama in bester Shoppinglaune, was will man mehr.
Sie: “Kann ich helfen, suchen Sie was bestimmtes?”
Ich: “Die Kleine sucht eine Prinzessinnenkette, ich Ohrringe und der Bub hätte auch gerne was.”
Sie: “???….”
Ich: “”
Sie: “Also ich glaub nicht dass wir für ihn was haben.”

Den Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Verkäuferin merkt man schnell, oder?
Nun denn, wir liessen uns nicht beirren und BabyBoy ist super happy mit seinem – ohne Zutun der Verkäuferin gefundenen – Schmuckstück. Ich finds super, geht er seinen Weg. Und tragen kann der Süsse sowieso alles. Auch den Hello Kitty Rock übrigens ;-)

Der stolze Bub mit seinem neuen Schmuck

Der stolze Bub mit seinem neuen Schmuck

Was lange währt, wird endlich tätowiert.

Manchmal merkt man, dass ich in Bern geboren bin. Meist bin ich eher zürcherisch unterwegs, unterstellt man mir. Aber bei Dingen wie dem Bauchnabelpiercing oder dem Tattoo war es eher das Berner Tempo: Langsam, gemütlich, 10 Jahre dauernd. Beim Bauchnabelpiercing war mir das Bauchfett im Weg (gut, stört es das jetzt nicht und es mag trotzdem bei mir bleiben *chch*), beim Tattoo war es das fehlende Motiv. Ideen waren da genug! Hätte ich alle stechen lassen, wäre ich schon ziemlich bunt und mit Ratten, Kleeblättern, dem Wort ‘vegan’, einem Baum und einer Fledermaus verziert. Es gab bestimmt noch mehr Motivideen, aber die habe ich kurzfristig bereits vergessen. Die anderen kamen, blieben einige Monate, und gingen dann wieder. Bis auf das “Schütze-Motiv”. Seit Jahren ist mir klar, dass es sowas werden soll. Aber was genau, wie genau, das hat einfach nie gepasst. Der Schützepfeil ist ja per se jetzt nicht sonderlich elegant. Pferde mag ich nicht speziell. Und Menschen will ich manchmal nicht mal um mich, geschweige denn auf mir. Deshalb wollte gut Ding Weile haben und einige Schützemotive kamen und gingen. Bis das eine. Das blieb. Und bleibt.

Die Suche nach einem Tätowierer ist ja nicht sehr schwer; Referenzen gibt es zuhauf. Aber vegan soll die Farbe sein! Wie jetzt, Tattoofarbe ist nicht immer vegan? Nein, scheinbar leider nicht. Tierische Bestandteile können sein:

  • Schellack aus Gummilack. Gummilack wiederum ist eine Substanz, die aus Lackschildläusen nach dem Verzehr bestimmter Pflanzen hergestellt wird.
  • Knochenkohle als Pigment, vor allem in Farben mit dem Namen bone black.
  • Grüne Tinten sind abartigerweise oft tierisch, da diese Farbe durch gesäuertes Indigotin (aus Schnecken) hergestellt wird. Grüne Wasabi-Paste enthält manchmal ebenfalls “Indigotin 1″.
  • Das Glycerin im Lösungsmittel kann – muss aber nicht – ebenfalls aus tierischen Fetten hergestellt worden sein.

Ich bin bei Medikamenten oder auch Crèmes durchaus auch mal unkritisch und nehme etwas, was nicht vegan ist oder von dem ich nicht weiss, ob es das ist. Aber bei einem Tattoo, welches ich Tag für Tag sehe – und das werde ich, genau deshalb habe ich es nämlich auch nicht auf dem Rücken gemacht – möchte ich doch sichergehen, dass keine Lackschildlaus darin enthalten ist. Nicht, dass ich sonderlich viel Empathie für Lackschildläuse empfinden würde, aber ich finde den Gedanken unabhängig davon einfach absurd. Nun hätte ich ja einfach zu einem veganen Tätowierer gehen können. Aber warum einfach wenn es auch kompliziert geht? *grins* Also bin ich der Empfehlung meiner Sis gefolgt und zu einem Tätowierer gefahren, der das Wort ‘vegan’ erst noch lernen musste, sich lang und breit mit mir darüber unterhalten wollte und dann aber doch der Frage nachging, was seine Tinte denn nun ist. Nicht vegan. Aber er war motiviert und besorgte vegane Tinte, übte mit dieser auch erst brav an anderen Menschen *lach* und malträtierte erst dann mich :-P

Zum veganen Tattoo habe ich mir in der Amavita Apotheke auch eine vegane Crème besorgt: Die After Tattoo Crème.

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Diese stand nun schon einige Wochen bereit um ihren Dienst zu tun. Den sie ab heute verrichten darf:

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Warum bloggst du (immer noch)?

Ich weiss nicht warum, aber hin und wieder lasse ich mich, obwohl doch so unabhängig, zu sehr von anderen Menschen beeinflussen. Und dann tue ich Dinge, die ich gar nicht will. Bzw. das Gegenteil: Ich tue Dinge nicht mehr, die ich eigentlich will. Unsinnig. Denn in meiner Haut stecke nur ich und mit mir zusammenleben muss auch nur ich. Ihr mögt jetzt entgegnen, was denn mit meinem Mann und meinen Kindern sei! Nun, beim Mann ist der Fall klar, nicht? Die Kinder… stimmt, die haben’s bisschen schwerer, sich von mir loszulösen. Erst recht wenn man bedenkt, wie stark eine Mutterbindung ist und wie mächtig diese Beziehung ist.

Also, warum blogge ich (immer noch)?

Es ist spannend, was für Fragen im Lauf der Zeit an mich gerichtet wurden. Warum bloggst du. Was gibt es dir. Findest du es nicht schräg, soviel von dir preiszugeben. Warum nutzt du deine ach so rare Zeit nicht anders. Undsoweiterundsofort. Aber mal ehrlich – frage ich jeden Fussballfan warum er seine Zeit und sein Geld für Gebrüll an ein paar herumrennende Menschen verliert? Warum andere vor der Glotze hocken und zugucken, wie Fremde wasauchimmerfüreinen Sport betreiben? Werfe ich jemandem vor, dass er mit stricken die Welt auch nicht verändern wird?

Menschen da draussen – seht es ein. Es ist ein Hobby. Es ist ein wenig extrovertiert sein, gekoppelt mit der Freude am layouten (gut, dazu fehlt mir leider wirklich die Zeit), verwurzelt mit ein wenig Hoffnung etwas zu bewirken und dem Glauben, jemanden da draussen mit dem einen oder anderen Beitrag zu erfreuen. Warum muss ich dasselbe Hobby haben wie du? Warum ist deines besser als meines? Was ist schlecht daran, wenn andere Menschen wissen, wie ich ticke? Frag du dich mal, warum du nicht willst, dass andere wissen wer du wirklich bist….

So, und darum mag ich jetzt auch nicht mehr für mich behalten, dass ich CHEESY bin und bleibe. Ich steh dazu wer ich bin. Mit allen Ecken und Kanten. Und jetzt wo mir das so schön bewusst wird, feue ich mich gleich noch viel mehr auf nächsten Mittwoch, wenn mein zu diesen Gedanken und Gefühlen passendes Tattoo hoffentlich endlich zustand kommt!

PS: Ähnliche Gedanken gabs schon 2012 > Anonymität.

Der Kindergarten.

Irgendwie kam BabyBel doch gerade erst zur Welt. Aber vermutlich ist seither doch einige Zeit vergangen. Anders kann ich mir die Post nicht erklären, die ich vor Weihnachten erhielt: Anmeldung für den Kindergarten. Läck Bobbi wie man in Zürich zu sagen pflegte. Kindergarten? Mein kleines Kind? Unglaublich. Aber ja doch, was soll ich sie noch ein Jahr zurückhalten (das ginge), es gibt keinen Grund. Ausser den, dass ich mir noch nicht vorstellen kann, dass ich ab August (beinahe) jeden Morgen früh auf und los muss mit 2 Kids im Schlepptau *stöhn*

Noch habe ich keine Ahnung, wie das alles organisatorisch funktionieren soll. Was ich aber schon weiss ist, dass die Orga rundherum ein Fulltimejob werden wird. Je länger je mehr. Und dies beginnt bereits jetzt. Denn: Im Mai werden die Kindergarteneinteilungen vorgenommen – d.h. Ende Mai wissen wir im besten Fall, in welchen Kindergarten BabyBel kommt und somit auch, ob die Kita-rundherum-Betreuung übernommen werden kann (denn die gilt nur für den einen von 4 Kindergärten) und an welchem Nachmittag sie in den Kindergarten geht. Frau hat dann noch knappe 2,5 Monate Zeit, ihr (Berufs-)Leben umzustellen, damit selbiges weitergehen kann. Dass die Kita selbst 4 Monate Kündigungsfrist hat und wir somit Kita bezahlen, selbst wenn wir diese nicht mehr nutzen werden, soll ja nicht weiter stören. Sind ja nur mehrere hundert Franken / Monat *augenroll*

Ich verstehe nicht, wie unsere Gesellschaft, bzw. dieser Aufbau derart unangemessen für die heutige Zeit ausgerichtet sein kann. Die Zeiten, in welcher die Mamas alle zuhause am Herd blieben, ist doch nun schon eine Weile vorbei oder? Und zwischen der Anmeldung im Dezember und der Auslosung im Mai… was genau passiert da 5 Monate lang?

Uns bleibt zu hoffen. Dass es der Kindergarten wird, den wir brauchen. Und dass wir weiterhin so flexible Arbeitgeber haben. Aber etwas Kummer macht mir der Ausblick schon. Am Herd bin ich einfach weniger geeignet als hinter einem Bürotisch ;-)

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Vegane Apfeltaschen.

Neulich hatte ich zuviel Blätterteig im Kühlschrank und googelte mal, was sich damit anfangen liesse. Dabei stiess ich auf ein Rezept für vegane Apfeltaschen. Ich liebe Rezepte, die den Titel “einfach” tragen :-) Und ich bin noch mehr davon begeistert, dass ein so simples Rezept derart lecker war!

Vegane Apfeltaschen

Zutaten

1 Pck. Blätterteig, veganer
3 Äpfel
1/2 EL Margarine, vegane
1 EL Rohrzucker
1 Prise Zimtpulver
1 EL Sojaline Crème zum Bestreichen
Rohrzucker zum Bestreuen

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Äpfel schälen, entkernen, klein würfeln und dann in einer Pfanne mit Margarine und Rohrzucker 5 Minuten schmoren. Nach Geschmack Zimt dazugeben. Danach auf einen flachen, großen Teller geben und abkühlen lassen.

Den Blätterteig in 6 Quadrate schneiden. Die Apfelfüllung auf dem Blätterteig verteilen und die Quadrate übers Eck falten und mit einer Gabel die Ränder festdrücken.

Alle Apfeltaschen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit Sojaline Crème bestreichen, 3 – 4mal einschneiden und mit etwas Rohrzucker bestreuen. Ca. 20 Minuten goldgelb backen.

Ich habe spontan versucht, dazu eine Vanillesauce zu kreieren. Geschmacklich kam’s zwar äusserst lecker raus, aber es war absolut dünnflüssig. Da muss ich nochmal dahinter… Aber ansonsten: Top und die Apfeltaschen werden auf jeden Fall wieder mal gemacht!

BabyBoy fand allerdings v.a. die (misslungene) Vanillesauce lecker

BabyBoy fand allerdings v.a. die (misslungene) Vanillesauce lecker