Im August 2006 war ich mit dem Rattenclub Unterschriften sammeln (ich bin die im roten Shirt). Für ca. 4h war ich am Stand mit dabei, bzw. auf dem Hirschenplatz in Zürich und hab Leute angequatscht. Es ist schon teilweise ein hartes Brot, Unterschriften zu sammeln. Die Leute sind machen oft einen grossen Bogen oder beschleunigen ihren Schritt; nur um uns zu entkommen *g* Aber wir blieben hartnäckig – was sich auch gelohnt hat. Gegen 300 Unterschriften sind zusammengekommen.
Die dämlichste Aussage des Tages? Hm es gab mehrere… einmal eine alte Dame die meinte, sie wäre grundsätzlich dafür und das sei auch eine gute Sache, aber weil wir vom Rattenclub seien, unterschreibe sie nicht. Und sie schlage uns vor, das Plakat abzunehmen.
Ebenso dämlich war eine Gruppe von 3 jungen Blondinen, von welchen die “Anführerin” völlig versnobt meinte “tschuldigung aber ich führe hier meine Kolleginen in der Stadt rum”. Ja da kann das arme Tussi natürlich nicht mit dem harten Leben konfrontiert werden, wie unfair von mir *kopfschüttel*
Aber natürlich gibt es auch die schönen Erlebnisse. Die fast schon eher privaten Gespräche mit ein paar jungen Typen *hehe* oder die Leute die unterschreiben, kaum haben sie das Wort “Tierschutz” gehört.
Kurzum: Es hat echt Spass gemacht, es war eine tolle Truppe und ich danke allen, die sich eingesetzt haben – oder noch einsetzen werden!
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Fragen (von Cheesy) & Antworten (vom STS)
Dieser Tierschutzanwalt, wäre der ein richtig studierter Jurist, der sich auf Tierschutz spezialisiert hat?
Da es um Strafsachen geht, wäre der Tierschutzanwalt im Vorteil,wenn er auch auf diesem Gebiet sattelfest wäre. Dass er Jurist sein muss, schreibt unsere Ini nicht vor, aber -wie gesagt, es ist wohl nötig und sinnvoll, dass es ein Jurist macht.
Würde sich dieser Tierschutzanwalt um für alle gequälten Tiere einsetzen?
Auch für meins?
Der Tierschutzanwalt würde sich primär um Strafanzeigen/Strafsachen/Straffälle kümmern, damit nicht wie jetzt der Tierquäler oft ungeschoren, meist aber glimpflich davonkommt. Klar, dass sein Einsatz dann ausstrahlen würde, dass man allgemein besser zu Tieren schaut, eine gute Anlaufstelle bei Tierschutz-Rechtsfragen hätte, etc..
Warum haben Tierschutzorganisationen keine Rechte?
Tierschutzorganisationen sind Vereine, die auf privater Basis den Tieren helfen und für sie kämpfen so gut es geht. Sie haben aber i.d.R. keine öffentliche Befugnis, d.h. können mit einem fehlbaren Tierhalter nur das Gespräch suchen und ihn zu überzeugen versuchen. Manchmal gelingt das. Wenn nicht, müssen sie den Fall den Behörden übergeben. Sie können wie jeder Private Anzeige erstatten, haben aber eine weiteren Rechte. Darum braucht es eben den institutionalisierten Tierschutzanwalt, der dann an unserer Stelle übernimmt.




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