Monatsarchiv

Das vegane (Käse-)Fondü

Update vom 6. Mai 2012: Die nun optimierte Fondümischung à la Cheesy’s Schatzi ist hier zu finden:
>> Das vegane Käsefondü. Vondü sozusagen.

Ich seh Euch förmlich vor mir. V E G A N E S K Ä S E F O N D Ü??
*höhö*
Nun, es enthält ‘türlich keinen Käse! Sonst wär’s ja nicht vegan. Genau, soviel haben wir ja schon gelernt in meiner Vegan-Infoseite ;-)

Es geht halt einfach darum, eine Art Ersatz zu finden, womit man sich den “Ich-tunk-Brot-und-Kartoffeln-in-eine-flüssige-Masse”-Spass auch als Veganer nicht verkneiffen muss.

Auf meiner Suche nach einem Rezept bin ich auf einige Varianten gestossen. Da mein Freund nicht so der Sojamilch-Fan ist, haben wir uns für ein Rezept ohne diese entschieden. Das Rezept lautete:

Fondu-Rezept für 2 Personen: 1 Tasse Edelhefe-Flocken («Dr Ritter», erhältlich im Reformhaus), 1/2 Tasse Halbweissmehl, 1-2 TL Knoblauchpulver, nach Belieben 1 gestrichener TL Salz, 1 1/2 Tasse Wasser, 1/2 Tasse Weisswein, 2 TL Senf, 75 g Pflanzenöl (Sonnenblumen), reichlich Muskat, wenig Pfeffer. Alles mit dem Schwingbesen gut vermischen und auf kleinem Feuer erwärmen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Dann in die mit kleingeschnittenen Knoblauchzehen ausgestrichene Fondue-Pfanne geben.

plus eine Antwort die wir noch fanden und an der wir uns orientierten:

Ich hatte an Heilig Abend ein veganes Käsefondue auf Hefeschmelzgrundlage gemacht und es war extrem lecker und deckte sich sogar 1:1 mit meiner Erinenrung an ein “echtes” (und ich war früher Käsefondue-Freak und werde es jetzt wieder). Also: Basis Hefeschmelz paßt, aber schütte für so nen halben Keramikpott schon gut die Hälfte einer Hefeflockendose rein, zuviel geht kaum, Knoblauch nicht vergessen (zum Ausreiben der Form UND ins Fondue) und vor allem ein sattes Glas guten Weißwein (da setzt mein Veganismus aus, ich habe Pinot Grigio genommen) – ich habe dann noch mit etwas Paprika und ner Spur (vorsichtig dosieren) Räuchersalz aufgepeppt. Traditionell gibt es dazu bei mir: Kartoffeln, Nudeln, Brokkoli und Blumenkohl, Champignons und natürlich getoastetes Weißbrot dazu. Festkochende, kleine Kartoffeln sind aber meine Favoriten dafür.

Frohen Mutes haben wir ‘unseren’ Bioladen aufgesucht und auch Hefeflocken gefunden. Keine Ahnung wozu man die sonst braucht?! Und dann wurden alle Dinge einfach in die Pfanne geworfen… es rocht anders, sah farblich etwas ungewohnt aus… wir waren skeptisch…

Brutzelbrutzel in der Pfanne

Auf den Tisch


En Guete

Aber, ja, wir waren echt positiv überrascht! Gut, es war unser erster Versuch und einerseits viiiiel zu viel (man schafft nie dieselbe Menge wie beim Käse!) und andererseits zu dick und ah ja, versalzen ;-) Aber Übung macht den Meister, das kann man noch verfeinern! Für den ersten Versuch war es echt lecker und hatte effektiv was von einem Champagnerfondü. Ich fands cool und werde es auf jeden Fall wiederholen. Allenfalls auch mit einem anderen Rezept?

Z.B. dem da:

Hier das Rezept

Zutaten für´s Fondue:
- 500g Yofu Natur
- Glas Gemüsebolognese z.B. von Alnatura
- Zwiebel
- schwarze Oliven
- Öl
- italienische Kräuter (getrocknet)
- Knoblauchgewürz
- Gemüsebrühe
- Champignonstiele

Zum reintunken:
- gebratene Champignonköpfe
- Rigatoni, Tortellini, Ravioli (vegan versteht sich)
- kleine Kartoffeln
- Baguettewürfel und/oder verschiedene Brotwürfel
- Brokkoli
- Zucchini
- Aubergine

Zubereitung:

Zwiebel und Oliven sehr klein schneiden. Stiele von den Champignons entfernen und ebenfalls sehr klein schneiden. Alles in einer Pfanne mit Öl anbraten. Yofu und Gemüsebolognese dazu geben und mit ganz ganz viel italienischen Kräutern und Knoblauch würzen. soviel Gemüsebrühe dazu geben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Das ganze dann in den Fonduetopf umfüllen und mit dem Gemüse und Baguette/Brot geniessen.

16 comments to Das vegane (Käse-)Fondü

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