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☼ Warum vegan?

Immer wieder fragt man mich erstaunt “warum willst du denn vegan leben?”
Und ich würde am liebsten zurückfragen: “warum du nicht??”

Aber ich möchte Euch hier nun trotzdem antworten.
Einmal in Form eines genial gemachten Youtube-Videos und unten dann mit detaillierten Infos:

>> anklicken und Youtube Präsentation wirken lassen...

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Weil man Tiere als gleichwertige Geschöpfe ansieht und sie nicht tötet, quält, instrumentalisiert und in irgendeiner Art ausbeutet.

Tiere sind sensible und intelligente Lebewesen die unseren Respekt verdient haben. Es steht uns nicht zu, sie zu misshandeln und zu töten. Wir alle haben ein Herz – warum fühlen wir dann nicht, wie falsch es ist, Tiere zu töten? Wir alle haben ein Hirn – warum setzen wir es nicht ein?

Die Kuh gibt nicht einfach Milch weil sie das lustig findet. Die Natur hat es auch nicht eingerichtet, dass die Milch im Dauerfluss herausläuft und die Kuh somit froh ist, dass der Mensch sie melkt. Viel eher wird die Kuh immer und immer wieder geschwängert! Das Kalb wird ihr danach direkt weggenommen, damit die Milch nicht dem Kalb zufliesst sondern abgepumpt werden und dem Mensch verkauft werden kann. Damit möglichst viel Milch verkauft werden kann, werden die Kühe zu Hochleistungskühen herangezüchtet, die dann halt frühzeitig wieder entsorgt werden müssen.
>> Mehr dazu unter FAQs zum Veganismus

Das Huhn legt die Eier nicht am Fliessband weil die Natur das so vorgesehen hat. Sie würde eigentlich nur solange Eier legen, bis ihr Nest voll ist und danach ausbrüten, ca. 2x im Jahr. Aber da die Eier direkt weggenommen werden und dem Huhn zudem sämtlicher natürlicher Instinkt abgezüchtet worden ist legt sie Ei um Ei um Ei um Ei… bis der Calziummangel und die sonstigen Störungen aufgrund der mehr oder äusserst schlechten Haltung sie so kaputt werden lassen, dass sie nach einem viel zu kurzen Leben entsorgt ist. Aber neue Hennen stehen ja bereit… während die männlichen Küken direkt nach dem Schlüpfen lebendig geschreddert werden, weil man für sie keine Verwendung hat.
>> Mehr dazu unter FAQs zum Veganismus

Weil eine vegane Lebensweise die Umwelt schont.

Eine vegane Lebensweise schont die Umwelt, denn die veganen Nahrungsmittel landen ohne Umweg über das Tier auf dem Teller. Riesige Monokulturen für den Futtermittelanbau verschlingen enorme Mengen an Ressourcen wie Wasser und Land. Sensible Ökosysteme werden zerstört und verschmutzt, Regenwald wird abgeholzt zu Gunsten von Weide- und Futteranbauflächen. Wasser, Land, Luft und Klima werden durch Schadstoffe und andere Nebenprodukte aus der Nutztierhaltung belastet. Die vegane Lebensweise trägt massgeblich dazu bei, diese Probleme zu reduzieren.

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Ressourcenverschwendung: Würde man einen Hektar mit Soja bepflanzen, könnte die Ernte 5.000 Menschen direkt ernähren. Verfüttert man die gleiche Ernte jedoch erst an Tiere, um diese schließlich zum Verzehr zu schlachten, würden nur noch 190 Menschen davon satt: Bis ein sog. Mastschwein seine Schlachtreife erlangt, hat es eine Tonne Futter gegessen. Ein sog. Mastbulle schlägt sogar mit sechs Tonnen zu Buche. Jedes Kilo Rindfleisch kostet neun Kilo Getreide.

Viele weitere eindrückliche Erklärungen liefert diese Website von Peta: > Petazwei

Weil eine gesunde, ausgewogene vegane Ernährung Dir selber gut tut!

Tierische Produkte sind weder lebensnotwendig noch gesundheitsfördernd. Im Gegenteil, laut immer mehr Studien gehen vom Konsum tierlicher Produkte verschiedenste gesundheitliche Risiken aus wie z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs usw. Mehr dazu bei der > Veganen Gesellschaft Schweiz.

Tierliebe

Ganz einfach: Woher nimmt der Mensch den Grössenwahnsinn zu glauben, er sei etwas besseres und dürfe über Leben und Tod, Freiheit oder Quälerei anderer empfindsamer Geschöpfe bestimmen?

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Warum lebe ich persönlich vegan?

Ich selber bin seit 2003 Vegetarierin, d.h. ich ass keine Tiere (kein Fleisch, kein Fisch), jedoch tierische Produkte (Milch, Eier etc.). Bereits als Vegetarier hat man mit der Umwelt ständig Diskussionen und muss sich oft sogar rechtfertigen, warum man vegetarisch lebt.

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Kaum kommt die Sprache auf Veganer wird es noch schlimmer. Warum eigentlich? Was soll schlecht am Veganismus sein? Ist es nicht eher so, dass der Vegetarier zwar keine Tiere isst und sicherlich auch seinen Beitrag leistet, im Endeffekt aber immer noch für viel Tierleid verantwortlich ist? Oder denkt Ihr, die Kuh wird gerne regelmässig trächtig, nur damit ihr danach ihr Kleines genommen wird, die Milch abgepumpt, an einem entzündeten Euter von der zu grossen Menge und der Maschinenmelkung? Denkt Ihr es ist fair, dass Hühnerkücken gesext werden, das will heissen innert Kürze nach Geburt wird entschieden – du Weibchen, du ‘darfst’ ab jetzt ein misshandeltes Legehuhn auf Käfigboden werden – du Männchen wirst lebendig in den Schredder geschoben weil dich keiner braucht… Und und und…

Ich gebe zu… es war mir irgendwo klar, dass ich als Vegetarier nicht alles tue was nötig ist, um dem Tierleid genug entgegenzuwirken. Aber genauso wie der Fleischesser seine Augen verschliesst, so habe ich meine verschlossen. Um sie jetzt zu öffnen! Weshalb ich seit Oktober 2011 – as far as possible – vegan lebe.

Mein Weg zum Veganismus…

Bis Sommer 2009 fand auch ich Veganer extrem. Ja, sogar ich brauchte das Wort ‘extrem’ in Bezug auf eine Personengruppe. Ich fand aber auch immer, dass ein jeder machen soll wie er will; und alles was in Richtung Tierschutz geht, ist grundsätzlich gut.

Seit ich im Sommer 2009 ein Buch gelesen habe, in welchem mir die vegane Lebensweise näher gebracht wurde, habe ich anfangen, mich intensiver mit dem Thema Veganismus auseinanderzusetzen. Und je länger je mehr bewunderte ich Veganer dafür, dass sie es schaffen, noch weiter zu gehen als ein Vegetarier das tut. Ich ertappte mich dabei, dass ich Dinge sagte, die ich als Vegi sonst von Fleischesser gewohnt bin. Wie z.B. “ist das nicht total umständlich?”. Und ich als Vegi lache den Fleischesser doch jeweils aus bei so einer Frage… vermutlich verhält es sich also mit dem Veganismus gar nicht viel anders. Es ist eine Frage der Einstellung und der Gewohnheit…

Meine wichtigsten Meilensteine, bzw. meine Geschichte zum veganen Leben:

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