Monatsarchiv

☼ Vegan FAQ

Woher stammt der Begriff “vegan” und was bedeutet er?

Vegan leitet sich aus den lateinischen Begriffen vegetare (leben, wachsen, beleben) und vegetus (frisch, lebendig, ganz gesund) ab. Der klassische Vegetarismus wurde von Pythagoras (570 – 490 v.Chr.) begründet und bedeutete auch keine Eier und keine Milch zu verzehren, was auch auf die meisten vegetarischen Inder gilt. Die erste Vegane Gesellschaft wurde 1944 von Donald Watson in England gegründet.

Veganismus ist eine vorwiegend ethisch begründete Einstellung und Lebensweise, welche die Nutztierhaltung und den Konsum tierischer Produkte ablehnt. Vegan zu leben bedeutet bestmöglichst keine Produkte die von Tieren stammen zu konsumieren. Dazu zählen neben dem Essen auch die Kleidung sowie alle weiteren Gebrauchs-Produkte welche Zutaten tierlichen Ursprungs enthalten. Konkret werden Fleisch, Fisch, Milch, Ei und alle davon erzeugten Produkte gemieden. Dazu zählen z.B. Käse, Rahm, Butter, Joghurt, Honig, Leder, Wolle, Gelatine, etc. Übrigens heißt es “vegane” und nicht wie oft fälschlicherweise verwendet “veganische” Ernährung. Allgemein werden unter Veganern alle möglichen Verhaltensweisen auf Leidvermeidungsmöglichkeiten geprüft, so sind darüber hinaus Tierhaltung, Reiten, Zoos und Vivarien, insbesondere Delphinarien, Zirkusse und anderes Gegenstand der Kritik.

Leitgedanke ist die Verminderung von Leid durch das Vermeiden von tierischen Produkten und Tiernutzung.

Quelle: Wikipedia

Was essen Veganer?

Na alles was es so gibt: Pasta, Reis, Gemüse, Hülsenfrüchte, Früchte, Süsses usw. Nur halt einfach keine tierischen Produkte (siehe oben). So einfach.
Ganz schön dazu die Seite: >> Waskannstdudannnochessen? die zu besuchen ich sehr empfehle

Ganz ehrlich: Als Veganer ist meine Speiseauswahl nun auf einmal soviel grösser, weil ich mich viel mehr damit auseinandersetze, was gesund is(st).

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Warum essen Veganer keine Milchprodukte?

Alle reden von der Milch. Aber reden wir doch mal über die Kuh!
Warum gibt denn eine Kuh Milch?
Viele Leute glauben es nicht, aber es ist ganz einfach: Damit eine Kuh Milch gibt, muss sie ein Kind gebären! Dafür wird sie im Alter von 2 Jahren das erste Mal künstlich besamt. Nach der Geburt wird das Kalb von der Mutter “entfernt” und mit einem Eimer aufgezogen; damit die für das Kind gedachte Milch gemolken und an uns Menschen verkauft werden kann. Sowohl Mutter als auch Kind erleiden hierbei enormen emotionalen Stress. Um die “Milch”produktion am Laufen zu halten, sind „Milch“kühe also nahezu ihr ganzes restliches Leben lang dauerschwanger.
Mehr Milch = mehr Geld
Was das bedeutet ist klar: Desto mehr Milch aus der Maschine “Kuh” herausgeholt werden kann, desto besser. So sind die meisten Kühe zu Turbokühen gemacht worden deren Züchtung darauf abzielt, dass ihre Körper maximal viel Milch produzieren. Diese Züchtung ist eine Qualzucht, da sie für die Kühe mit Schmerzen, Leiden und Krankheiten verbunden ist. Manche Kühe „geben“ mehr als 10.000 Liter im Jahr, da sind fast 33 Liter pro Tag. Um ihr Kalb zu versorgen müsste die Kuh „nur“ 8 Liter geben.

Die Animals Angels haben eine eindrückliche Reportage zum Thema Milchkuh-Haltung dargelegt, die mich als ich sie gelesen habe tief erschüttert hat und mir klar gemacht hat, wovor ich bisher die Augen verschliessen wollte.

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Btw.: Überlegt mal… warum ist der Mensch das einzige Lebewesen, dass nach der Babyzeit noch Milch trinkt? Und dann erst noch diejenige einer anderen Art? Schon irgendwie strub, nicht?

Wer jetzt denkt, mit Bio, Demeter oder dergleichen Milch von glücklichen Kühen zu konsumieren, den muss ich enttäuschen. Nicht nur dass die Haltung nicht zwingend so optimal ist, wie uns das die Werbung gerne vorgaukelt, auch bei Bio und Co. steht genauso die Ausnutzung eines Tieres, die Quälerei eines Tieres die Tötung eines Tieres in direktem Zusammenhang. Oder denkt Ihr, die Biokuh wird in einem Bioschlachthof zu Tode gestreichelt?

Ein sehr interessantes Video über argerechte Ungerechtigkeit, bzw. was ist tiergerechte Haltung/Nutzung zeigt dieses Video hier:

>> Artgerechte Ungerechtigkeit

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Warum essen Veganer keine Eier?

Das Bild der draussen herumlaufenden Hühner, die frischfröhlich Körner im Boden picken hält sich hartnäckig fest. Warum will denn der Veganer jetzt keine Eier essen? Legen die Hühner nicht eh Eier, die sonst ungenutzt kaputtgehen würden?

Auch hier – rosa Brille abziehen bitte! Von Natur aus würde eine Henne zwei Mal jährlich höchstens 12 Eier legen und diese ausbrüten! Nimmt man der Henne aber Eier aus dem Nest, wird sie neue Eier legen, damit ihr Nest voll ist. Diesen natürlichen Mechanismus nutzt die Eierindustrie aus, indem den Hennen einfach immer alle Eier weggenommen werden. In Hallen mit Tageslicht- und Wärmelampen wird ihnen zudem vorgegaukelt, es sei Frühling und somit Legezeit. Auch den Bruttrieb hat man schlicht weggezüchtet. Nur durch diese Massnahmen ist es möglich, dass eine Henne bis zu 300 Eier im Jahr legt, was eine extreme Belastung für sie darstellt. Um die Eierschalen aufbauen zu können, wird den Knochen Kalzium entzogen. Dies ist neben der Bewegungseinschränkung und fehlendem Sonnenlicht eine der Ursachen für teils tödliche Technopathien wie Käfiglähme, Osteoporose, Fettlebersyndrom. Ausserdem ist es ein grosser Stress für die Hühner, sich nicht für die Eiablage zurückziehen zu können; eine unbeschreibliche Tortur in der Massenhühnerhaltung.

Legehennen und Masthühner halten einen traurigen Rekord, was die Konzentration vieler Tiere auf engstem Raum betrifft. 450 cm2 Lebensraum steht jedem zu, ein geneigtes Drahtgitter, kleiner als die Fläche eines Blatts Schreibmaschinenpapier.
90% der auskunftspflichtigen Legehennenbetriebe halten die Vögel in Batterien. In der Schweiz ist zwar diese Käfighaltung der Hühner verboten, der Import solcher Eier wird jedoch wegen des Preisunterschiedes im grossen Stil durchgeführt.
Doch auch die erlaubte Bodenhaltung der Hühner ist weit von einem artgerechtem Leben, wie sie die Werbung stets verbreitet, entfernt. Um die Produktivität zu erhöhen, werden die Hühner in beiden Haltungssystemen oft 17 Stunden pro Tag mit Kunstlicht bestrahlt. Verhaltensstörungen sind die Folge dieser Haltung. Um gegenseitiges Anpicken oder gar Ausweiden zu verhindern, werden vielen Hennen im Kükenalter die Oberschnäbel ohne Betäubung abgebrannt oder abgeschnitten. Doch gerade der Hühnerschnabel ist durch zahlreiche Nervenbahnen ebenso empfindlich wie unsere Fingerkuppen. Die Tiere haben noch Monate nach dieser «Amputation» grosse Schmerzen.

Auch die wenigen nicht in Käfigen eingepferchten Tiere werden ebenso wie die Batteriehühner, sofern sie die «Haltung» überleben, weit vor dem natürlichen Ende ihres Lebens getötet. Nach einer Aufzucht von wenigen Monaten verbringen sie etwa ein Jahr damit, Eier zu legen. Mit der Zeit lässt die Legeleistung nach, und sie werden im Alter von zwölf bis fünfzehn Monaten geschlachtet und als Suppenhühner vermarktet oder zu Pasteten verarbeitet. Ihre natürliche Lebenserwartung betrüge über dreissig, im Mittel zwanzig Jahre.

Zur Schlachtung werden die Hühner an den Füssen aufgehängt und durch Elektroschock im Wasserbad betäubt – bei zu kleinen Hühnern oder denen, die sich wehren, misslingt dies oft, weil sie den Kopf über Wasser halten. Dann wird ihre Kehle durchgeschnitten, und sie verbluten. Bei einem Verkaufserlös von weniger als einem Franken pro Tier wird hier nicht lange Federlesen gemacht.

Nicht besser ergeht es den männlichen Kücken. Kaum auf der Welt und schon vergast oder geschreddert, da sie ja schliesslich keine Eier legen und auch nicht (mehr) zur Fleischproduktion verwendet werden. “Sexen” nennt man das: Die Küken werden kurz nach dem Schlüpfen “gesext” – Sekunden entscheiden über Leben in Gefangenschaft oder Tod. Die weiblichen Tiere kommen in die Aufzucht, die männlichen werden lebendig in Fleischwölfen vermust, ertränkt, erstickt oder vergast, um als Tiermehl für Futter oder Dünger zu enden. So werden allein in Deutschland jährlich 44 Millionen Küken und in der Schweiz 2.3 Millionen Küken bereits in den ersten Lebenstagen getötet.
(Quelle: http://www.tier-im-fokus.ch/nutztierhaltung/auswertung_herbstaktion/)

Eine sehr interessante und traurige Doku dazu gibt es auf dem SF Videoportal: >> Arme Legehennen: Eierlegen bis zum Umfallen

Warum gilt Honig als nicht vegan?

Honig wird von Bienen produziert und somit im strengen Sinn nicht vegan, weil hier Tiere ausgenutzt und zum Teil getötet werden. Einige Veganer konsumieren jedoch Honig. In meiner Sicht gilt es als Veganer generell die Ausbeutung von sämtlichen Tieren zu vermeiden. Ergo gehört für mich die Biene genauso dazu. Ihr natürliches Vorgehen Honig für sich zu sammeln war von der Natur nie dafür gedacht, dass der Mensch der Biene den Honig klaut und durch eine schlechter verwertbare Zuckerlösung ersetzt.

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Was ist mit Leder, Seide, Wolle, etc.?

Dass Pelz ein no go ist, wissen inzwischen viele Menschen. Bedenken bei der Verwendung von Leder sind hingegen eher selten. Dabei ist Leder quasi Pelz ohne Haare. Wir verwenden und treffen Leder andauernd in allen möglichen Varianten an, sei es in Form von Schuhen, Portemonnaies, Gürteln oder auch als Möbel-Überzug. Global gesehen ist die Lederproduktion von sehr grosser wirtschaftlicher Bedeutung. So ist das Welthandelsvolumen gleich hoch, wie der globale Umsatz von rotem Fleisch (24 Mrd. Euro). Von einem Nebenprodukt kann somit nicht die Rede sein. Der grösste Anteil an Leder wird zudem in fremden Ländern unter sehr problematischen Verhältnissen für Mensch und Tier hergestellt. Bei der Verarbeitung der Tierhaut zu einem Lederprodukt kommt eine Menge giftiger Substanzen zum Einsatz, welche die Umwelt stark belasten. Das Endprodukt müsste aufgrund der hohen Schwermetall-Werte eigentlich als Sondermüll deklariert werden.

Auch das Schaf gibt seine Wolle nicht einfach so her. Über Jahrhunderte sind Schafe gezüchtet worden, damit sie eine unnatürlich starke Körperbehaarung aufweisen. Regelmässig müssen die Tiere geschoren werden. Andernfalls würden sie an der Verfilzung und dem Fliegenbefall des Felles zugrunde gehen. Das sogenannte Mulesing ist eine häufig angewandte Methode, bei der Hautfalten um die Geschlechtsorgane ohne Betäubung herausgeschnitten werden, um den Befall mit Fliegenmaden zu verhindern. So ist dies beispielsweise in Australien gängige Praxis, woher ein Grossteil der weltweit erhältlichen Wolle stammt.

Ein sehr aufschlussreiches Video wird auf Youtube gezeigt: Pink über die Grausamkeit hinter australischer Wolle:

>> Pink über australische Wolle

Seide hat den Anschein, etwas feines und luxuriöses zu sein. Für die Herstellung müssen die in der Seide eingesponnen Schmetterlings-Seidenraupen getötet werden. Um an den feinen, fast 90 Meter langen Faden zu gelangen, muss der Kokon mit den lebendigen Raupen ausgekocht werden.

>> Die Geschichte der Seidenproduktion

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99% vegane Produkte?

Es gibt viele Produkte auf denen man den Hinweis findet, daß sie Spuren von Milchprodukten enthalten können, obwohl sie eigentlich vegan sind (zum Beispiel Schokolade, Sojajoghurt). Obwohl nicht 100%ig vegan sollte man diese Produkte nicht unbedingt meiden (Allergien auf Milchprodukte ausgeschlossen), da in diesen Fällen keine weiteren Tiere leiden müssen. Es geht ja nur darum, dass diese Produkte in Maschinen hergestellt werden, die auch für Produkte verwendet werden, in denen tierische Substanzen enthalten sind. Die Maschinen werden in den meisten Fällen gereinigt, es können aber immer noch wenige tierische Substanzen enthalten sein. Diese sind aber so verschwindend gering, daß die Verwendung solcher 99% veganen Produkte immer noch vegan ist.
Im Gegensatz dazu würden 100% vegan hergestellte Produkte wesentlich teurer werden und somit für den normalen Verbraucher (der sich nicht unbedingt vegan ernährt) noch weniger ansprechend sein.

Was ist mit den E-Nummern, kann ein Veganer diese zu sich nehmen?

E-Nummern sind ein leidiges Thema. Einige Zusatzstoffe sind klar tierisch und sollten streng gesehen auch von Vegetariern gemieden werden. Bei vielen E-Nummern ist jedoch nicht klar, ob sie tierischen Ursprunges sind oder nicht, da es sowohl als auch gibt. Selbst Anfragen beim Hersteller garantierten meistens nicht, dass man nun weiss, woran man ist. Schlimm, nicht?

Hier eine interessante Website zum Thema E-Nummern/Zusatzstoffe:
http://www.veganissimo.vegan.de/band1/zusatzstoffe.shtml

Aber Fleisch und Milch sind doch so gesund?

Hier hat die Werbung bewiesen, was gute Werbung erreichen kann. Massen-Gehirnwäsche! Genauso wie viele Menschen an das Märchen von der immer Milch gebenden Kuh glauben, vertraut auch der Grossteil der Menschheit darauf, dass die riesigen Firmen, welche hinter der Massentierhaltung stecken, uns sicher nur gutes wollen und Fleisch und Milch gesund sind. Leider hören und sehen viele vor allem das…

…und ignorieren die bereits seit vielen Jahren vorhandenen Studien, welche belegen, dass Fleisch- und Milchkonsum Mitverursacher von sehr vielen Leiden ist wie z.B. Krebs, Diabetes, Herzprobleme, Übergewicht usw.

Haben Veganer nicht einen Mangel an Eiweiss, Eisen und Kalzium?

Für alles gibt es Alternativen – zumal ich behaupte, dass viele Fleischesser genauso Mangel an irgendwas haben können. Fleisch, bzw. tierische Produkte essen heisst ja nicht zwangsweise, dass derjenige ausgewogen isst und alle nötigen Stoffe zu sich nimmt.

Die American Dietetic Association (ADA), die weltweit grösste Organisation von ErnährungsexpertInnen, schreibt in ihrem Positionspapier zu vegetarischen Ernährungsformen: “Gut geplante vegane und andere Formen der vegetarischen Ernährung sind für alle Phasen des Lebenszyklus geeignet, einschliesslich Schwangerschaft, Stillzeit, früher und späterer Kindheit und Adoleszenz.”

Die meisten Menschen nehmen grundsätzlich zuviel Eiweiss zu sich. Wer abwechslungsreiche Vollwertkost zu sich nimmt, kann den Eiweissbedarf gut ohne tierische Produkte decken. Gute Eiweisslieferanten sind z.B. Hülsenfrüchte (Soja), Getreide, Kartoffeln, Nüsse, Samen etc.

Eisen liefern z.B. grünes Gemüse wie Brokkoli, Bohnen oder Persilie, desweiteren Linsen, Hirse, Dörrobst, Vollkorngetreide, Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte. Eisen wird am besten in Kombination mit Vitamin C aufgenommen während Milch und Koffein Aufnahmehemmer sind!

Gute pflanzliche Kalziumlieferanten sind Tofu, Soja, Nüsse, Samen, grünes Blattgemüse, kalkhaltiges Trinkwasser und natürlich auch mit Kalzium angereicherte Sojamilch und Orangensaft. Obwohl die Kalziumzufuhr bei Veganern etwas unterhalb der empfohlenen Menge liegt, gibt es keine Berichte über Kalziummangel bei Veganern, da sich der Körper an eine niedrigere Kalziumzufuhr anpasst.

Da war doch was mit dem fehlenden Vitamin B12?

Vitamin B12 hat für Veganer, bzw. auch für Vegetarier eine spezielle Bedeutung, da dieses Vitamin nur in tierlicher Nahrung vorkommt. Ob bestimmte Meeresalgen und fermentierte Sojaprodukte dieses Vitamin enthalten, ist fraglich. Die einfachste Methode ist angereicherte Nahrungsmittel (Hefeextrakte, Margarine, Sojaprodukte) oder speziellen Vitamin-Präparaten zu sich zu nehmen. Übrigens: Omnivoren leben nicht auf natürliche Art B12-reichhaltig – vielmehr wird den Tieren dieser Nährstoff zugesetzt und indem man dann wiederum das Tier isst, hat man die Supplementierung gleich mit.

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Gibt es Gefahren bei rein veganer Ernährung?

Durch eine ausgewogene und abwechslungsreiche vegane Ernährung entstehen keinerlei Gefahren für die Gesundheit.
Bei veganer Ernährung liegt das Risiko für Herzkrankheiten wesentlich niedriger als bei Fleischessern oder sogar Vegetariern. Durch den geringen Fettgehalt und hohem Anteil an Ballaststoffen bietet die vegane Ernährung Schutz vor Gallensteinen. Übergewicht und Fettleibigkeit und die daraus resultierenden chronischen Krankheiten (Atemwegserkrankungen, Gallensteine, Krebsarten, Osteoarthritis) sind bei Veganern selten, da Veganer im Schnitt einen niedrigeren BMI (Körpermasseindex) haben als Allesesser oder Vegetarier. Veganer haben im Schnitt seltener Erkältungskrankheiten und weniger Allergien als Omnivoren.

Warum behaupten Veganer, sie täten auch gleich noch was für die Umwelt?

Eine vegane Lebensweise beginnt bei vielen Menschen aus ethischen Gründen den Tieren gegenüber. Hand in Hand geht aber auch die Schützung unserer natürlichen Ressourcen, unseres Planeten!

Auf der Fläche eines Grundstückes, die benötigt wirde, um 1kg (!) Fleisch zu erzeugen, könnte man im selben Zeitraum 193kg Gemüse oder 290kg Kartoffeln ernten! Dies ist die krasseste Form von Nahrungsmittelverschwendung!

Auch Wasser verschwenden wir sinnlos: Ein durchschnittlicher Haushalt benötigt täglich nur rund 100-500l für alles im Haushalt. Dies steht 2000-5000l gegenüber, welche für den Anbau der Nahrungsmittel dieser Durchschnittsfamilie benötigt werden! Bspw. benötigt die Herstellung von 1kg Rindfleisch 15’500l Wasser. Für 1kg Äpfel werden nur 700l benötigt.

Wieviel Wasser z:B. für 1kg Rindfleisch verschwendet wird, zeigt die >> Swissveg auf.

Auch nur biologisch angebaute Lebensmittel zu essen nützt nichts. Der Treibhauseffekt bei konventioneller oder biologischer Ernährung ist minimal anders. Wirklich wichtig ist der Schritt weg von Fleisch- und Milchprodukten! >> Treibhauseffekt

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