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Me myself and I...

Cheesy von A-Z

Authentisch, Berlin, Computersüchtig, Direkt, Ehrlich, Frech, Gögi, Hang Over,
Italien, Ju-Jitsu, Katzen, Lust auf Süsses, Montagshasserin, Nichtraucherin,
Offen, Piercings, Quatschkopf, Rebellin, Schützin, Tierlieb,
Ungeduldig, Vegetarierin, Weekends, X lieb, mal nicht, Yaris, Zürichsee.

Warum ich eine Website hab?

Warum nicht?
Ich hab halt nun mal gerne eine
Und jeder hat doch ein Hobby, oder?

Ich mag...

Am Wochenende im Bett liegenbleiben und zu wissen, dass man das tun kann solange man mag / Tiere / Leute die Tiere mögen und schützen / Katzen in Schmuselaune / gepiercte Leute (denen das auch steht) / ehrliche, offene Menschen / neue Freunde finden / shoppen mit meinen zwei Stylingberatern / Comedy / baden im Zürichsee / Ferien / kopfwehlose Tage / an kalten Tagen ein warmes Bad nehmen / Sonnenaufgänge aus der Wohnung angucken / Augen / schöne Männeroberarme / flirten / gut schlafen / Pizza / mich ins frisch angezogene Bett kuscheln...

Ich mag nicht...

Rauch / Raucher / rücksichtslose Leute / Unehrlichkeit / Nicht-weiter-als-bis-zur-Nasespitzen-Denker / Oberflächlichkeit / Rassismus / Autos die auf der Autobahn immer links hocken, auch wenn rechts frei ist / Fussgänger, die ohne gucken über die Strasse rennen / Montagmorgen / Kopfweh / Menschen mit zwei Gesichtern / Schleimer / Lärm / müde sein / Schnecken im Garten / zu lange Langeweile / halbtote Mäuse in der Wohnung / wenn der Recorder meine Soap nicht richtig aufzeichnet...

...2 be continued....

 

 

Cheesy's Lieder

Und wer noch mehr über meine Seele wissen will, der kann sich an diesen Liedern orientieren, die mir direkt daraus sprechen und die ich immer wieder gerne höre, bzw. lautstark mitsinge ;-)

LEKTION IN DEMUT

©THOMAS D

Schalte deine Reflektoren ab, Falke
Reflektionen sind hier fehl am Platz - ich verwalte
Deine Welt für eine Weile gib dich mir ganz hin
Bis ich tief in dir drin, endlich allein mit dir bin
Du kannst dich deiner Lektion nicht entziehn
- Egal, ob du dich mir stellst
Du kannst vor allem fliehn
Nur nicht vor dir selbst
Du redest dich um Kopf und Kragen, als ob's um dein Leben ging
Und alles Glück dieser Welt an deinem Ego hing
Du willst ein Held sein - dein Kartenhaus fällt ein
Denn deine Welt kann nur ein Spiegel deines Selbst sein
Du bist allein nur ein halber Mensch und so fehlbar
Und die Stimmen in dir drinnen sind unzählbar
Doch vergiss nicht, vor dem Sturz steht der Hochmut
Und nach dem Fall folgen Lektionen in Demut
Knie nieder, Nichts, und danke der Welt
Dass sie dir ein Zuhause gibt und dich am Leben hält
Und dann erhebe dich, Prinz, nutze deine Macht gut
Nimm die Lektionen des Lebens in Demut
Du hast die Wahl, ob hier das Paradies oder die Hölle ist
Denn du bist Schöpfer deiner Welt, obwohl du Teil von ihr bist
Du trägst Verantwortung für alles, was in deinem Leben geht
Und auch ein Stück vom Herzen eines Jeden, der dir nahe steht
Und wenn du dich dennoch fühlst, wie jemand, der alles verloren hat
Und Gott die Schuld gibst, nur weil er dich geboren hat
Dann wird es Zeit, dass dich endlich jemand am Kragen packt
Dich schüttelt und dir sagt, dass er's nur einmal sagt
Du willst ein Held sein - dann tritt für die Welt ein
Und lass die Liebe wieder Spiegel deines Selbst sein
Es ist deines Lebens Ziel, dass du es auch liebst
Und du gewinnst dein Egospiel, wenn du es aufgibst
Du hast dir Liebe geschworen und hast dazu den Mut
Dann wirst du neu geboren durch Lektionen in Demut
Knie nieder und danke der Welt
Dass sie dir ein Zuhause gibt und dich am Leben hält
Und dann erhebe dich - nutze deine Macht gut
Nimm die Lektionen des Lebens im Demut
Ich fühl mich schwach und müde
Als hätt' ich Tage nicht geschlafen
Als bliebe ich wach und übte mich darin mich zu bestrafen
Der, der einst so gross war, endet als Hofnarr
Doch ich erhebe mich - strebe zum Licht
Fühl mich wie ein neues Wesen, das zum ersten mal spricht
Ich bin bereit, auf das zu hören, was mein Leben mir zu sagen hat
Erkenntnis zu erfahren, die man am Ende aller Fragen hat
Den Zustand zu bewahren, um alles fliessen zu lassen
Um die Freiheit zu empfinden und die Einheit zu erfassen
Alle Ängste überwindend, hab ich mein Ziel erreicht
Spür die Kraft in meinem Innern, die dem Universum gleicht
Was das Leben jedem Wesen mitgegeben hat
Fliesst durch jede meiner Venen wie Starkstrom
Und ich werde der Held meiner Welt sein
Im grossen Kampf um eure Seelen seit ihr nicht mehr allein
Es fallen endlich alle Regeln und Barrieren ab
Und ich seh, was ich noch zu regeln und zu klären hab
Ich bete ein "Ich verzeih dir" und ein "Es tut mir leid"
zur Klärung der Vergangenheit


Berlin tut weh

©Reinhard Mey

Ich hab' mit dir gelebt mein ganzes Leben.
Ich kenn' dich in- und auswendig, scheint mir,
Und all' meine Erinn'rungen verweben
Sich ganz mit deinem Namen und mit dir.
Sie sagen, du tust gut, ich glaube eher,
Du rührst mich, wühlst mich auf, wenn ich dich seh',
Du triffst mich tiefer, du gehst mir viel näher,
Du tust mir weh!

Du malst dich an mit grellen bunten Farben,
Sie schminken dich mit Oberflächlichkeit,
Aber ich sehe jede deiner Narben
Und alle Schatten der Vergangenheit.
Vergessen und verraten und geschunden,
Wenn ich hinter deine Fassaden seh',
Ist mir's, als spürt' ich jede deiner Wunden,
Du tust mir weh.

Staatsmann und Hinterbänkler, alle kamen
Mit großen Sprüchen und mit Prunk und Pracht,
Und alle schmückten sich mit deinem Namen
Und gingen wie die Diebe in der Nacht.
Es schmerzt zu sehen, wie sie dich mißbrauchen
Für jede Lüge, für jedes Klischee,
Um ihren Phrasen Leben einzuhauchen,
Du tust mir weh.

Fast alle meine Freunde sind gegangen.
Gewiß, manchmal verstehe ich sie gut.
Ich habe nur zu sehr an dir gehangen,
Mit meiner Trauer und mit meiner Wut.
Wie oft verlasse ich dich in Gedanken
Und komm' kleinlaut zurück, bevor ich geh'!
So stiehlt man sich nicht vom Bett eines Kranken,
Du tust mir weh.

Du hast mich um ein Stück Freiheit betrogen,
Mich, der nichts Teureres als Freiheit weiß.
Doch immer hat es mich zu dir gezogen,
Vielleicht kenne ich darum ihren Preis.
Ich liebe dich, du Stadt mit allen Schmerzen
Und trage halt, wohin immer ich geh',
Einen Splitter von dir in meinem Herzen!
Du tust mir weh.
Berlin tut weh.

REBELL

©DIE ÄRZTE

Ich bin dagegen, denn ihr seid dafür.
Ich bin dagegen, ich bin nicht so wie ihr.
Ich bin dagegen, egal worum es geht.
Ich bin dagegen, weil ihr nichts davon versteht.
Ich bin dagegen, ich sag es noch einmal.
Ich bin dagegen, warum ist doch egal.
Ich bin dagegen, auch wenn es euch nicht schmeckt,
ich nenn es Freiheit, ihr nennt es Mangel an Respekt.
Ich bin nicht blöde, auch wenn du gern so tust.
Ich bin nicht faul, ich hab nur einfach keine Lust.
Ich bin nicht hässlich, ich seh nur anders aus als Du.
Du hast verloren, du gibst es nur nicht zu.
Ich bin nicht taub, du brauchst nicht so zu schrein.
Ich bin nicht blind, ich seh es nur nicht ein.
Uch bin nicht stumm, ich halte nur den Mund.
Was soll ich sagen? - ich hab doch keinen Grund.
Keiner, keiner, keiner hat das Recht mir zu befehlen,
was ich zu tun hab, wirklich niemand, einfach keiner,
das ist ganz allein meine freie Entscheidung.

FREI SEIN

©XAVIER NAIDOO

Glaubst du dass der Wind weht,
weil irgendjemand sagt: Wind weh jetzt.
Glaubst du dass die Sterne die am Himmel stehn leuchten,
weil irgendwer sie anknipst.
Glaubst du das die Element tun was sie solln,
und nicht was sie wolln.
Glaubst du das die Erde aufhören würde sich zu drehn,
wenn irgendwer entschiede, dass es besser wär für sie zu stehn.
Glaubst du dass irgendwer irgendwo irgendwann,
für dich dein Leben leben kann.
Glaubst du dass dein Leben bereits geschrieben steht,
und irgendwo ein Weiser, für dein Tun die Konsequenzen trägt.
Glaubst du dass von allen Leben auf der Welt eins,
wertvoller ist als deins
Wenn du das glaubst, dann wirst du nie sehn und verstehn
was ich mein wenn ich sag: Ich will frei sein!
Frei wie der Wind wenn er weht.
Ich will frei sein.
Frei wie ein Stern der am Himmel steht.
Ich will frei sein.

 

 © by Cheesy

 


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