Meine Gedichte
Hier mal ein bisschen Einblick in meine Seele sozusagen. Ich hab zwar noch einige mehr gedichtet - im grossen und ganzen
aber stets über die Liebe und den dazugehörigen Kummer. ich denke, das reicht fürs Erste. Viel Spass mit diesem sehr persönlichen Teil meiner Website!

Der Chatze
Der Chatze,
der Tatze,
met Fratze,
mis Härz,
es pochet,
ganz lut,
för öich.
Häts nie dänkt,
nie dänkt gha,
niemer gloubt gha,
nie gloubt,
dass me so Viechis,
so Stinkis,
so Plüschis,
so liebt.
Met Öich Drü,
met drüne,
drü Pupsis
deheime
s deheime es Deheime
so wohl
so schön
perfekt.
Der Süesse,
so süesse,
so knuffige,
so schnuffige,
lieb Öich,
lieb uf ewig,
und immer.
24.6.10

Unbegreiflich
Es gibt Tage
Tage wie heute
An solchen Tagen
fehlst Du
an allen
Ecken und Enden
Zu Ende
Von einem Tag
Auf den Anderen
Da fehlte
Ganz plötzlich ein Stück
Es zerbrach
Die heile Welt
Und es geschah
Was nie hätte
Geschehen dürfen
Von einem Tag
Zum Anderen
Fehlte ein Stück
Du, Du warst
Einfach weg
An Tagen
Tagen wie heute
Da suche ich Dich
An allen Ecken
Und ob es
Je ein Ende findet
Ist fraglich
Denn kein Tag
Wird mir eine
Antwort bringen
Auf die eine Frage
Die mir
Am Herzen liegt
Und keine Antwort
Bringt Dich zurück
Zu mir
Und an manchen Tagen
Da kann ich es
Nicht verstehen
Kann ich nicht begreifen
Dass die Tage ohne
Dich ins Land ziehen
Du fehlst
An allen Ecken und
Enden.
Und jeden Tag.
- Für Kyra; 19.3.09 -

Happy BirthdayBär!
Du bist bezaubernd,
mit Deinem Lächeln,
wirkst Du so verschmitzt,
sind deine Augen,
so wunderschön, ich versinke,
in Deinen Armen,
Du hälst mich fest,
ich gehöre zu Dir,
mein Herz pocht,
Du berührst mich,
ganz sanft, ganz lieb,
bist Du,
immer für mich da,
nimmst mich wie ich bin,
bist nie lange böse mit mir,
hast eine Engelsgeduld,
bist das Beste was mir je passiert,
bleib bei mir,
geh nicht,
weg nur mit mir,
an Deiner Hand,
zusammen,
wir zwei,
als eins,
ein Wort,
Liebe.
- Geschrieben im März 2008, geschenkt am 29. Juni 2008 -

Allein!
Bild dir nichts ein,
du bist allein,
Fühlst du dich einsam und leer,
genau dann wird's sehr schwer,
denn beistehn, da tut dir niemand
keiner ist da und hält deine Hand.
Liegst du am Boden und wimmerst und flehst,
wirst du dort bleiben, auch wenn's nicht verstehst.
Denn ein jeder der schaut nur für sich
und du alleine bist nur da für dich.
Es ist schwer, es tut weh und ist hart,
geht tief nach innen, ob beseitet fest oder zart.
Man denkt oft man hat Freunde, Familie und Umfeld,
doch genau in so einer Situation bist du dein eigener Held.
Kein anderer hilft dir, gerade zu stehen,
niemand hilft dir, vorwärts zu gehen.
Keiner kann dich vom Boden aufziehen,
niemand wird rennen und mit dir fliehen.
Du allein, du brauchst die Kraft aus dir drin,
du allein, du verstehst auch den Sinn.
Und darum kann niemand anders als du dir selbst Hilfe leisten,
denn dann wenn man jemanden braucht, genau dann am meisten,
ist man alleine, einsam und leer
und genau das macht es einem so schwer.
Aber sieh voraus und denk an die Zukunft,
es ist schwer zu begreifen alleine mit Vernunft,
aber die Kraft und der Mut, das steckt alles in dir,
das ist jemand, du selber, der ist immer hier.
Vertrau auf deine eigene Kraft und Energie
denn keiner hilft dir in diesem Moment, ausser sie.
~ Inspiriert durch den Tod meines Vaters, fertig geschrieben am 20. Juli 2007 ~

Kätzchen
Ach Kätzchen, süss und klein,
lasst doch bitte Unfug sein,
nicht alles Katzenspielzeug ist
auch wenn total scharf drauf bist.
Der Kaktus wird Dir aua machen,
die Kerze wird in Scherben krachen,
das Kabel Dir einen Stoss versetzt,
der Nachbarshund Dich durch den Garten hetzt.
Süsses Kätzchen, weck mich nicht,
bin nicht wach wenn brennt kein Licht.
Und hörst Du auch den Wecker bimmeln
musst Du nicht die Tür anhimmeln,
Dein Mensch will noch etwas ruhen
da nützt kein miauen noch kein muhen,
und das Holz wird härter sein
als Deine Krallen ganz allein.
Kleines Kätzchen bist so wundervoll,
bist einmalig, zauberhaft und toll.
Guckst mich an mit Augen so ganz gross
nimmst Anlauf und hüpfst auf meinen Schoss,
stupst mich mit Deiner feuchten Nase an,
legst Dich hin und lässt Dich streicheln dann.
Solange Du willst kuscheln schnurren und träumen
und Frauchen wird viel anderes versäumen.
Mein Kätzchen, noch so neu in meinem Leben
und doch würd ich Dir bereits alles geben.
Möchte Dir die Welt zu Füssen legen,
Dich knutschen, drücken und auf immer hegen,
damit Dir nie wiederfährt was Schlechtes
und Du erlebst nur gutes, rechtes.
So schnell so tief in meinem Herzen,
könnt ich einen Verlust niemals verschmerzen.
Kätzchen, soviel Freude und gleich im Doppelpacker
sind's doch Stitch und Kyra die zwei Racker
die seit Anfang Jahr mit und bei uns wohnen,
bzw. auf unserem schönen Sofa thronen.
Wir Menschen sind da nur nettes Mobiliar,
ganz brauchbare Fütterungsmaschinen zwar,
aber Herr, bzw. Frau im Haus sind nun acht Tatzen,
herrje, wie sehr liebe ich sie, meine Katzen.
~Für meine Mietzekatzen Stitch und Kyra, 23.1.2006~

losloh
im läbe trifft meh veli mönsche
döu bliibe ond döu gönd
vöu sache tuet me wönsche
döu sind fiind ond döu ou frönd
met mänge geit me es paar schritt
mängisch zäme ou en lange wäg
döu ziend abe döu haute fit
mängs esch guet u angers schräg
s wichtigscht esch eifach uf sini art
me separiert bloss guet vo schlächt
trotzdem esch das ganz schön hart
aber am ändi chonnts so rächt
die wo tüüf ir seel guet tüend mueme bhaute
wär schwarzi schatte bringt muess losgloh wärde
so tuet me die positive gfüehl lo walte
cha frei und unbeschwärt wandle uf dere ärde
wenn ned weisch wohi din wäg söu goh
denn los i dich ine, ir seel tüüf drinne
si red met der, muesch es nor verschtoh
ond si werd der antworte bringe
schöttle ab die negative gfährte
om frei z wärde bruchsch kei chette
wenn en glöckliche mönsch wosch wärde
muesch dini seel vorne rette
lern zschätze die wo reines herzens send
schnuuf i ehri positivi energie
si chönnt der alles gäh wo si hend
lo se en teil vo dim läbe lo si
nor wär d sonne i sich inne gschpört
nor dä wo wärmi i sich treit
werd vom universum erhört
ond versteit
~3. November 2005~
För mis Bärli
Wenn Du nomme wösstisch wie fescht mis Härz a der hanget,
ond wenn du ned ome besch wie heftig es nach der planget.
Wöu du eifach s einzig richtige besch för mich,
ond ich weiss genau, ohni Dich,
do wär ich unvollständig, eifach ned komplett,
denn do esch niemer wonich lieber wett.
Mich am Obe a Din warme Körper kuschle,
met mire Hand dör Dini Hoor go wuschle,
warte bis Di fescht a mi dröcksch,
wienich das liebe wöu Du so fein schmöcksch!
Ond när wenn de nöchschti Tag erwacht
hesch scho d Sonne i mis Härz bracht.
Du luegsch mi a ond es Lächle leit uf Dine Lippe,
vo däm glöckliche Moment chani de ganz Tag nippe.
Egal woni be oder was i mache tue,
de Gedanke a Dich loht mi nie in Rueh.
Ob wach oder am schloofe Du besch emmer nöch bi mer.
Du besch mer so wichtig ond ich liebe Dich so sehr!
Bitte gloub mer, dass niemer öis tuet trenne!
Ond gloub mer, ich tue ou ned devo renne!
Du besch das Glöck woni sehr lang ha gsuecht
ond i mire Zuekunft, do besch Du fescht met ibuecht.
Wenn Du wosch, de lo Di nömme goh ond chlammeri mi fescht.
Ond das för höt, för morn, nöchscht Woche ond de ganzi Rescht.
~Für meine grosse Liebe Gögi, Oktober 2004~

...GEDANKEN...
gedanken die wie schneeflocken wirbeln
umhertanzen, kreise drehen, zwirbeln
leicht an der gehirnrinde kratzen
nock nock ganz sachte mit ihren tatzen
immer wieder die nerven stimulieren
um zu erreichen den verstand zu verlieren
gedanken die sich aufdrängen
sich an der schädeldecke aufhängen
sie brechen ein, machen sich breit
brauchen energie und noch mehr zeit
sie fressen die gehirnmasse auf
rauben die letzte kraft und den schnauf
gedanken, immer wieder und immer wieder
jeden tag aufs neue die alte leier, die alten lieder
man kämpft gegen sie und verdrängt sie in die ecken
wo sie sich ganz hinterhältig für ein, zwei tage verstecken
um dann neu gerüstet wieder anzugreifen
um die leere im kopf neu einzuseifen
gedanken, kommt, lasst uns freunde werden
weil wir sonst alle zusammen hier auf erden
nicht mehr lange verweilen und gehen
und nicht nur ich, denn ihr werdet zu mir stehen
ohne meine hülle seid ihr sinn- und nutzlos
euch fällt kein neues opfer einfach in den schoss
gedanken, lasst uns einen deal eingehen
in dem wir uns gegenseitig eingestehen
dass es euch braucht wie auch nicht
weil sonst mein verstand gänzlich bricht
so kommt hin und wieder und feiert euer gelage
und dann verzieht euch für einige tage!
gedanken, heute ist mein freier tag
an dem ich keinen von euch fühlen mag
will den sonnenstrahl auf meinem arm begrüssen
die kalten schneeflocken von meiner hand küssen
ich will leben, fühlen, glücklich sein
ich, nur ich, ganz ich allein
~7. März 2004~

Baum am See
Mal einsam mal allein
kann schön sein
Tut ganz schön weh
Und ich geh
Schnee unter meinen Füssen
Sehne mich nach Deinen Küssen
Denke nicht an Dich
Ich einfach nur ich
Sterne über mir
Gedanken bei Dir
Himmel in seinem Farbenspiel
Wünsch mir gar nicht viel
Eisige Kälte bläst in mein Gesicht
Mond gibt wunderschönes Licht
Stapfe durch die dunkle Nacht
Mein Herz hat mich hierhin gebracht
Bezauberndes Lichtermeer
Vermisse Dich so sehr
Schneeflocken auf meinem Gesicht
Nein kein Verzicht
Wenn meine Seele wandern geht
seh ich Dich da wo unser Baum steht
Vereinte Seelen in der Nacht
Unsere Herzen haben uns dorthin gebracht
Morgengrauen bricht an, entzweit
Getrennt, weit, so weit
Tut gar nicht weh
Geh, so geh
Orange der neue Tag anbricht
Sonnenaufgang im wärmsten Licht
Ohne Dich, nur ich, es geht
Eisig der Wind weht
Tränen über meine Backen rollen
Wärme verschollen
Körper friert
Seele vibriert
Du nur Du
Herz hört zu
Zwei Herzen ein Schlag
Nichts dass Seelen trennen mag
Weder Kälte Wind noch Nacht
Unsere Herzen haben uns zusammengebracht
Sonne versinkt am Horizont
Kalt, grau, unbewohnt
Gedanken ziehen in die Weite
Dich nicht an meiner Seite
Doch wenn die letzten Lichter gehen
werde ich Dich am See wieder sehen
~Für meinen Seelenfreund Dominik, 15.12.2003~

Wildfang
Dies ist ein Gedicht
für "meinen" Wildfang
Ich wahre trotzdem mein Gesicht
Gestehe dass es mir nie gelang
Ihn zu fangen
unbändiges Verlangen
nach Freiheit so gross
und jeder Vorstoss
ihn weiter weg trieb
weiter weg als mir lieb
Du "mein" Wildfang ich wollt' doch
wollt Dich nicht fangen
Ich wollte nie und heut' noch
denn ich weiss Dich hangen
Hangen an Deinem Freisein
an Deiner Zeit für Dich allein
Wollt Dich nie anketten
mich nur neben Dich betten
Wollt von Deiner Wärme geniessen
bis du mich wirst wegschiessen :(
Ach Wildfang, ich wollte Dich nicht
fangen, nie mein Eigen nennen
Glaube mir auch mein Herz bricht
wenn Du durch Einenung musst wegrennen
Ich weiss, was Du brauchst
Was Dir Leben einhaucht
Ich weiss, was Dein Feuer zerstört
Ich habe Deine stummen Schreie erhört
Hätte Dich nie eingefangen
Bin halt nur an Dir gehangen
Wildfang, Du bist unglücklich
Wildfang, ich lass Dich ziehen
Bist Du besser dran ohne mich
so geh, die Zeit war nur geliehen
Und trotzdem bereue ich's nicht
Aber ehrlich, mein Herz, es bricht
Denn Du, Wildfang, hast meine Seele berührt
hast tief in mir drin Verlangen geschürt
Und zwar nach Deiner Liebe
Wildfang, die ich leider nie kriege
~Für meinen Seelenfreund Dominik, 26.10.03~

Kein Blick zurück
Und ich höre mir Deine Worte an seit Wochen
frage mich was ich hab verbrochen
dass Du mich nicht lieben kannst
und schnellstmöglichst wegrannst.
Und ich schaue in Deine Augen
lasse mich hineinsaugen
will in Dein Innerstes sehen
um endlich zu verstehen.
Und ich achte auf Deine Hände während Du sprichst,
Regeln aufsetzt und sie doch brichst:
Was heut noch gilt gilt nicht gleich nicht mehr
Du verhadderst Dich in Widersprüche sehr.
Und ich lese was Dir bei einer Frau wichtig ist
und was Du suchst und wer Du bist
und was Du erlebtest und erleben willst
was Du geben kannst und was Du fühlst.
Und ich verstehe nicht warum Du’s tust,
warum Du jemand andern suchst.
Was erhoffst Du Dir zu finden?
Warum willst Du Dich auf einmal doch binden?
Und was ich lese verstehe ich,
denn ich kenne Dich
und Du weisst ich bin wie Du
und genau das lässt mir keine Ruh.
Eingebildet wie ich bin denke ich
Du suchst nach jemandem wie mich.
So stehts zumindest geschrieben,
aber trotzdem wirst Du mich nie lieben.
So renn weiter, immer weiter Richtung Glück,
geh keinen Schritt rückwärts, schau nicht zurück,
sonst würdest Du mich da stehen sehen
und vielleicht auf einmal verstehen…
~Für meinen Seelenfreund Dominik, 23.8.2003~

PÄCH
Gloubsch dra dass nomou eini fengsch wie mich?
Wo Dich genauso liebt wienich?
Wo genau Dini Macke eso faszinierend fendet
ond Dich sicher nie a Dim Wäg hindert?
Wo Dich ned ändere wott sondern genauso mag
wo Der ou mou Dini Freiheit loht amene Tag?
Gloubsch dra dass besser dra besch ohni mich?
Meinsch ned bschissischs Dich?
Meinsch wörklech es esch eifacher elleige dörs Läbe zgoh?
Bruuchsch es dass Di als Kämpfer chasch döreschloh?
Muesch jetzt umsverrecke en Einzelgänger bliibe
demit s Gfüehl hesch chönnsch im Läbe siige?
Guet, bitteschön, wär ned wott het gha!
Meinsch sigsch uf dere Wäut de einzig Ma?
Genauso wiede besch, ned angersch wett ich Dich,
aber ich cha Di ned zwenge, Du wosch ned mich.
Also suech i däm Fau wiiter Dis grosse Glöck vom Läbe,
mini Liebesmüeh esch be Dire herte Schale wohl vergäbe!
Päch - Du losch Der mich lo entgoh, oke.
Klar, es tuet velech no es Wiili weh.
Aber ich ha jetzt lang gnueg bättlet om Dini Liebi
ond ghofft dass i doch no es Stöck meh vo Der kriegi.
Es het kei Sinn, eh lo Di lo goh
ond werde mich garantiert guet ohni Dich döreschloh!
~Für meinen Seelenfreund Dominik, Gedicht fertig geschrieben am 17.7.2003~

Rebell
Auf der Strasse läuft er an Dir vorbei,
Du siehst ihn, eine Sekunde oder zwei,
hast Dir längst ein Urteil erlaubt
dass nicht auf Tatsachen sondern Vorurteilen baut.
Du glaubst Du erkennst jeden Rebell
auf den ersten Blick und ziemlich schnell.
Doch wer ist schon jemand der gegen die Welt rebelliert,
ist es jemand, der den Halt und den Bezug zum Leben verliert?
Denk nochmal nach und mach die Augen auf
und dann achte Dich und wirf einen Blick drauf.
Rebellion ist nicht der äussere Schein der trügt,
glaub mir, Du hast Dich die ganze Zeit selber belügt.
Hör auf mich, Rebell meines Lebens.
Wenn Du nicht kämpfst ist Deine Zeit vergebens.
Ich kämpfe in mir drin und jeden Tag
und es ist schon auch so dass ich das mag.
Denn ich lasse mich nicht zwingen und nie unterdrücken.
Ich werde mich nie auf Zwang vor jemandem bücken.
Ich mache nichts einfach weil es sich so gehört
und es ist mir egal ob sich daran jemand stört.
Ich will mich nicht fügen, mich nicht anpassen.
Du kannst mich dafür verurteilen oder hassen,
das zeigt mir nur dass ich auf dem richtigen Weg bin
denn Rebellion ist meines Lebens Sinn.
Rebellion bedeutet dass ich so bin wie Du mich siehst.
Rebellion heisst somit dass Du das was vor Dir steht kriegst.
Beim Rebell weisst Du immer woran Du bist.
Und nun versteh dass Rebellion gut ist!
~12. Mai 2003~

Frage an die Welt
Wie kommt es dass man liebt,
sein ganzes Herz jemandem gibt,
sein Leben auf das des andern baut,
einander immer und überall blind vertraut.
Und von einer Sekunde zur andern,
sich alles kann wandeln,
und man getrennte Wege geht
und nicht mehr zueinander steht.
Wie kommt es dass man von Herzen liebt,
vom anderen nie und nimmer genug kriegt,
Tag und Nacht nur an ihn denkt,
weil man sein Herz hat verschenkt.
Und schliesslich leise wie von Geisterhand,
wird man von negativen Gefühlen übermannt,
macht Schluss, ist solo, ist allein,
und erst da fällt einem ein:
Dass die Liebe nach wie vor noch steht,
doch leider kein Weg mehr zurückgeht.
Mein Herz es ist gebrochen, es blutet vor Schmerz dahin.
Sag mir warum das so sein muss, was ist der Sinn?
~9. Februar 2002~

Wann?
In einer Welt wie der von heute,
wo es nur noch Krisen gibt,
wo Leute ermorden Leute,
und niemand niemandem vergibt.
Da ist es manchmal ganz schön schwer,
den Kopf oben zu behalten,
nicht nachzudenken allzu sehr,
und selber gut zu walten.
Die Nachrichten sind voller Hass,
neue Schlagzeilen jeden Tag,
wann ist es voll das Fass,
wann kommt der letzte Schlag?
Wann stehen wir endlich auf,
und hören auf zu kriegen,
lassen den Dingen nicht mehr ihren Lauf,
sondern bringen der Welt Frieden.
Du und ich, wir können keine Kriege stoppen,
wir sind zu machtlos und zu klein,
doch können wir aufhören zu mobben,
mit unserer Umgebung im Reinen sein.
Wir können versuchen Probleme zu lösen,
nicht mit Gewalt und Taten,
miteinander reden im netten nicht im bösen,
kommunizieren! Das kann ich dir nur raten!
Wenn wir mit unseren Mitmenschen leben,
ohne einander zu bekriegen,
ist der erste Schritt gegeben,
dass wir auch den Hass besiegen.
~6. November 2001~

Feelings
Man hat sie aber versteht sie nicht.
Sie kommen und sie gehen.
Und manchmal dabei ein Herz zerbricht.
Und keiner kann's verstehen.
Gefühle sind schwer zu beschrieben,
sie sind halt einfach da.
Sie bringen Glück, aber auch Leiden. Mehr Schmerzen als man voraussah.
Aber auch wenn's manchmal weh tut,
hör nicht auf zu glauben,
pack immer wieder neuen Mut,
jemandem sein Herz zu rauben.
Es ist wichtig über seinen Schatten zu springen,
aufgebaute Mauern zu zerströen.
Manchmal muss man mit sich selber ringen,
aber danach wird dir die Liebe gehören.
Liebe kann weh tun, das weiss auch ich,
aber ohne Liebe möchte ich nicht leben.
Hör nie auf zu glauben, darum bitte ich Dich,
denn auch Du wirst wieder im siebten Himmel schweben.
~Für meine Freundin Tanja, Herbst 2001~

The fire inside
Mich frei zu kämpfen hab ich jahrelang versucht,
doch um ehrlich zu sein,
hab ich dabei nicht viele Erfolge verbucht,
ich war nie allein.
Ich wollte mich entfalten,
so wie ein Schmetterling.
Doch liess ich immer andere walten
und bestimmen meinen Sinn.
Nie konnte ich mich selber sein,
so wie ich wollte,
immer passte ich mich an,
nie führte ich Revolte.
Doch irgendwann wurde ich stärker,
hab den Mut in mir entdeckt.
Brach aus aus dem ewigen Kerker,
hab mich nicht länger versteckt.
Ich hab den Kämpfer in mir gefunden,
die starke Schützin tief drin,
habe gekämpft, gekriegt und mich geschunden,
doch immer sah ich den Sinn.
Das Einzige was zählt im Leben,
ist mir selbst treu zu sein,
ansonsten ist alles vergeben,
nur Lüge, Trug und Schein.
Immer mein Ziel vor Augen, meinen eigenen Weg gehen,
mich nicht beirren lassen,
immer zu meiner Meinung stehen
und nichts von mir verpassen.
~3. August 2001~

Ti amo!
Heute vor genau zwei Jahren
bin ich mit Dir nach Haus' gefahren
Wir haben "Ti Amo" im Radio gehört
und uns ewige Liebe geschwört
Seither ziehen wir gemeinsam durchs Leben
werden uns auch weiterhin über die Tiefs erheben
werden um die Welt ziehen, singen und lachen
lassen es auch weiterhin so richtig krachen.
Du bist mein allergrösster Schatz, mein Traum,
manchmal schaue ich Dich an und glaube es kaum,
jahrelang von Dir geträumt, jetzt gehörst Du mir,
bis dass der TÜV uns scheidet, ick liebe Dir!
~Für meinen Peugeot 205 GTI, mein erstes Auto, 19.7.2001~

Wohin...
Wohin der Wind mich treibt.
Wohin mein Herzen eilt.
Wohin meine Füsse gehn.
Wohin meine Augen sehn.
Wohin meine Gedanken schweben.
Wo meine Seele niedergelegen.
Da will ich hin,
da liegt des Ganzen Sinn.
Stopp mich nicht - halt mich nicht auf.
So nimmt das Leben seinen Lauf.
Nun meine Lippen schrein:
Freiheit sie ist mein!
~Januar 1997~
|