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Übernachten Italienferien: Amalfiküste, Ischia, Capri, Napoli
Hotelbewertungen:
1. Hotel Reginella, Positano (Amalfiküste)Das Hotel Reginella befindet sich an der Viale Pasitea, was die Strasse ist, welche alle nehmen, welche ins Dorf Positano wollen. Ich hatte ja gedacht, dass der Hauptverkehr der Amalfitana entlang geht. Pustekuchen, alles fährt direkt durch die Viale Pasitea und somit auch direkt unter dem Hotel durch, welches direkt an der Strasse gebaut ist und dessen sämtliche Zimmer gegen Hauptstrasse zeigen. Ich muss sagen, so lärmig habe ich schon sehr lange (oder noch gar nie?) gehaust. Selbst Ohrenstöpsel haben nicht so recht Abhilfe schaffen können. Schade schade. Die Aussicht selber wäre nämlich nicht übel gewesen. Direkter Blick auf Positano, die Berge, das Meer... Tritt man ins Hotel ein, denkt man "wow", denn der Empfangsbereich sieht sehr neu und edel aus. Leider haben sie bei den Zimmer nicht weitergemacht, d.h. diese sind langsam in die Jahre gekommen. Die alten Holztüren (sowohl die Zimmertüre an und für sich wie auch die Türe zum Badezimmer) lassen sich gar nicht leise öffnen, und somit hat man nebst dem Strassenlärm auch noch ziemliche Lärmbelastung innerhalb des Hotels (alles sehr ringhörig). Apropos Türe... die war übrigens nach nur einmaligem Schliessen weiterhin durch Drücken zu öffnen, d.h. man musste einfach hoffen, dass nie einer mal ins Hotel reinläuft und alle Türen durchprobiert... Wir hatten eine Junior Suite für EUR 170.-- die Nacht gebucht, das war zwar eines der preiswerteren Angebot in der Gegend, aber scheinbar ist die ganze Amalfiküste generell total überteuert, denn diesen Preis war das Zimmer niemals wert. Der vielgepriesene Balkon mit Meersicht hatte zwar Meersicht, das stimmt. Aber er selber war kaum nutzbar. Einerseits des Lärmes wegen, andererseits wegen seiner Grösse (vom defekten Billig-Plastikstuhl reden wir jetzt mal gar nicht...). Das Zimmer selber war zweckmässig und etwas alt. Das sah auf den Hotel-Website-Fotos natürlich auch viel edler aus (vergleicht selber). Aber wäre der ganze Lärm nicht gewesen, wäre meine Bewertung einiges besser... Wir hatten Zimmer mit Frühstück. Das Frühstück war sehr mager. Es hatte zwar lecker (teils gefüllte) Croissants, aber ansonsten... ausser ein wenig mittelhartem und ganz hartem, dafür getoasten Brot hatte es noch ein bisschen Cornflakes, ein, zwei Joghurt und merkwürdigen Jus. Fertig. Naja, hätte ja auch nicht viel gebraucht und es wäre schon besser gewesen; nur z.B. noch bisschen Früchte oder anstelle der Cornflakes noch normale Müesli? Um an den Strand, bzw. in den Dorfkern zu gelangen, konnte man eine direkt Treppenabkürzung hinunter nehmen. Das war noch recht praktisch. Auch praktisch war der ganz nahe liegende kleine Laden, der nebst den täglichen benötigten Lebensmittel echt leckere Mozzarella-Tomaten-Brote geschmiert hat. Kommen wir zum Service. Äh... Service? Der Herr (der Eigentümer? Man weiss es nicht...) fand uns ziemlich mühsam. Was erlauben wir uns auch ihn zu fragen, ob er uns helfen könnte für einen Ausflug nach Pompeji, bzw. etwas später unsere mühselige Bitte um früheres Frühstück... Er fand es dann auch nicht nötig uns noch ein "danke für ihren Besuch" oder ähnliches zu sagen, geschweige denn uns die Türen zu öffnen als wir gingen. Eh ja, wir haben ja auch nur über 1000 EUR bei ihm liegen lassen...
2. Pension Pietradonica, IschiaVon einer Bekannten aus dem Internet wurde uns diese kleine Pension auf Ischia empfohlen, genauer gesagt im Ort Forio d'Ischia, an der Via San Vito 1. Am besten man nimmt direkt eine Fähre, welche im Hafen von Forio anlegt, dann ist es nicht mehr weit. Oder wenn man, wie das bei uns der Fall war, am Hafen Ischia anlegt, kann man per Taxi oder Bus (ca. 1/2h) dorthin gelangen. Bus scheint uns nicht wirklich empfehlenswert, da die generell schon rappellvoll sind... und sich dann noch samt Gepäck reinzwängen muss nicht sein. Wir haben uns für eines dieser kleinen lustigen Mini-Taxis entschieden, welches uns für EUR 24.- direkt vor die Türe des Pietradonica brachte. Nach dem unschmücken und lärmigen Zimmer von Positano, war unser erster Eindruck: Wow! Diese Ruhe und dieses schöne Zimmer! Der Garten ist wirklich der hammer. Voll schön die ruhige Oase! Das war genau das was wir brauchten! Frühstück gab es übrigens hier unter diesem Zelt, gemeinsam am grossen Holztisch. Für schüchterne Schweizer ist das etwas ungewohnt; uns fehlte die Anonymität eines Hotelfrühstückraumtisches ;-) Das Frühstück selber bestand aus einem (!) riesigen Croissant pro Person, Knäckebrot, Butter und Konfitüre und falls man fand Joghurt, Jus und evtl. noch Früchte (irgendwie waren davon aber nur am ersten Tag welche vorhanden). Oft waren die Sachen aber auch nicht aufgetischt sondern man musste sich trauen, in der kleinen Küche (die man nutzen konnte) Sachen zu holen. Pietradonica gehört eigentlich einem gewissen Domenico; den haben wir aber nur am ersten Morgen kurz gesehen. Ansonsten war eine Frau anwesend, die wir irrtümlich für seine Frau hielten, die uns aber dann erklärte, sie sei nur eine Angestellte. Sie war zwar immer höflich am lächeln, ansonsten aber nicht sehr hilfreich (entweder hat sie uns nicht verstanden oder wollte nicht gross Auskünfte geben, ich weiss es nicht). Ansonsten liegt die Pension aber wirklich super: In wenigen Minuten ist man im lebendigen Zentrum von Forio mit den vielen Läden, und bald auch am Hafen mit vielen Restaurants, bzw. auch den Ausflugsboten nach Capri etc. oder der Fähre nach Napoli. Ein idealer Ausgangspunkt, und ein idealer Rückzugsort. Und: Das alles für EUR 73.- die Nacht, da kann man wahrlich nicht klagen oder?
3. Hotel Ambassador, Neapel (Napoli)Das Hotel Ambassador liegt an der Via Medina, welche ziemlich im Zentrum liegt. Von dort aus ist man in wenigen Schritten am Hafen (Überfahrten auf diverse Inseln, wie in unserem Fall Ischia), ebenso schnell in der Altstadt und bei den meisten Sehenswürdigkeiten. Ein genialer Ausgangsort!
Für unsere letzten beiden Übernachtungen suchten wir ein zentral gelegenes Hotel. Wir wussten nicht genau was uns erwartet, aber es klang verlockend in einem hohen Hotel eines der Zimmer der oberen Etagen zu mieten (Aufpreis!). Unser Preis war ein Spezialpreis und wir haben EUR 140.- die Nacht bezahlt für den Zimmertyp Deluxe. Als wir ankamen war unser Zimemr noch nicht bereit (ca. 13 Uhr), also warteten wir noch ca. 1/2h in der Lobby. Aber das war es wert: 29. Stock (von 30 Stockwerken) mit einer genialen Aussicht auf die City. [ Mehr Hotelzimmer-Aussichten gibt's noch im Reisebericht selber ] Aber auch das Zimmer selber ist echt schön, neueren Datums renoviert schätze ich, sehr geräumig, bequemes Bett, TV, grosses Badezimmer. Echt cool, wir waren total positiv überrascht Es gibt ein Restaurant, welches diverse Menüs führt. Wir haben einmal dort gegessen, es war äusserst lecker. Nur: Wenn man gegen 21 Uhr noch was vom Salatbuffet haben will, darf man nichts mehr erwarten. Ich konnte knapp noch ein paar Reste zusammenkratzen und musste sogar für Balsamico noch nachfragen, weil er ausgegangen war. Naja.... Das Frühstück dafür war toll. Ein grosses Buffet mit Croissants, Brot, Toast, Müesli, Joghurt, Früchten, Käse, Jus, Kaffee... Mir hat es in diesem Hotel wirklich gut gefallen. Das Zimmer war der hammer und die Lage genial. Sollte ich wieder einmal nach Neapel gehen, dann wieder dorthin
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