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RhodosWarum nicht Schatzis Geburtstag am Meer verbringen. Dachten wir. Und taten dies: Rhodos, genauer gesagt Kalathos, das Hotel Atrium Palace, durfte uns für eine Woche beherbergen. Was wir auf Rhodos so gemacht haben, das lest und seht selbst:
Sonntag - Anflug... Unterkunft... PoolzeitMit etwas Verspätung flog unsere Maschine los und brachte uns in etwas über 3h in eine neue Welt: Rhodos. Rhodos, einiges kleiner als Kreta, ist die zweitbedeutendste Urlaubsinsel der Agäis. Die meisten Touristen finden sich zwischen Rhodos Stadt und Faliraki. Wir haben uns bewusst für einen Ort etwas weiter weg entschieden, um weniger Trouble zu haben. Unser Hotel lag in Kalathos, ein kleines Nest, welches wir nur durchfahren haben. Interessant ist aber die Nähe zu Lindos, einer hübschen kleinen denkmalgeschützten Stadt mit viel Charme. Da es schon Nachmittag war bis wir unser Zimmer bezogen hatten und wir auch zu dem Aperoemprfang der Reiseleitung gehen wollten, haben wir es uns am Pool gemütlich gemacht. Das war wirklich ganz nett. Am Abend assen wir bei uns im Ort (Restaurant Nicolaos). Eine herzliche Bedienung, griechisches Essen, etwas teuer, aber he nu... Montag - Sun, Fun...Das Auto hatten wir erst ab Dienstag gemietet und so machten wir es uns am Montag an 'unserem' Strand bequem. Der Strand ist wenige Meter vom Hotel entfernt und hat hoteleigene Gratis-Liegestühle und Sonnenschirme. Der Strand selber ist ein langer Kieselstrand, mit superklarem Wasser, einigen Fischen drin Dienstag - Rhodos Süd-WestenAm Dienstagmorgen nahmen wir unser Auto, einen Daihatsu Cuore in knallrot in Empfang *uik* Aber ich will nicht jammern, er hat die Tage mit uns brav überstanden Wir fuhren Richtung Süden, dann durch das Landesinnere auf die Westseite nach Monolithos. Dort haben wir das gleichnamige Kastell besichtigt. Es stammt aus dem Jahr 1476. Bereits sehr früh war es sehr warm - genau das haben wir uns ja gewünscht. Und zwar um zu "sünnelen". Also nichts wie ab an einen Strand. Gefunden haben wir einen kleinen indem wir vom Kastell aus etwas Richtung Süden in Richtung Cap Fourni fuhren. Der Strand hatte einen kleinen Snackwagen und auch eine Toilette. Mehr brauch' ich gar nicht Abends gingen wir nach Lindos. Es war schon am Eindunkeln, aber die Silhouette der "Stadt" sah echt faszinierend aus. Lindos liegt zu Füssen der Akropolis, hat ca. 800 Einwohner und steht unter Denkmalschutz. Die Häuser sind aussen somit nahezu unverändert geblieben (wenn man davon absieht, dass sich überall Touristenshops eingenistet haben). Ganz Lindos ist autofrei, mit schmalen Gässchen und vielen Restaurants, die meisten davon mit einer Dachterrasse, von welcher aus man einen tollen Ausblick auf die Akropolis hat.
Uns war, nach 2x vielen griechischen Vorspeisen (weil viele Hauptgänge nicht vegetarisch sind) nach etwas anderem. Und so blieben wir beim Italiener stecken, der sich selber "The best in Town" nennt: Il Palazetto. Das war zwar sauteuer, aber wirklich lecker! Mittwoch - Saaaaaaaaand...Tsambika ist der berühmteste Strand auf Rhodos; aber nicht nur seines langen Sandstrandes wegen. Eine Legende erzählt, dass vor vielen Jahrhunderten ein kinderloses Paar ein Marienbildnis fand und es auf den Berg Tsambika trugen. 9 Monate später gebar die Frau ein Kind. Das Wunder sprach sich herum und seither pilgern Frauen und Ehepaare auf das Kloster auf dem Berg und erfüllen sich den bisher efolglosen Kinderwunsch. Übrigens: Eine weitere Legende behauptet, ein Mönch würde da nachhelfen Nun denn, mir ja egal, ich war nur wegen des Sandes da Nachdem die Sonne schon fast weg war (wir lieben es beide, die letzten Momente am Strand auszukosten), fuhren wir nach Rhodos Stadt. Nach den gemütlichen Tagen ohne viele Leute und Tammtamm, war das doch ein recht heftiger Unterschied. Täglich hätte ich also nicht in die City rein wollen. Rhodos ist über 2400 Jahre alt. Heute hat die Stadt über 52'000 Einwohner, wovon sie sich in die Altstadt und die Neustadt teilt. Die Altstadt ist noch immer vollständig von mittelalterlichen Mauern umgeben und hat mit ihren historischen Gassen und Plätzen ihren ganz eigenen Charme (wenn da die vielen Touris nicht wären...). Über 23 Jahrhunderte sind ineinander verwoben; was zur Folge hat dass sich türkische Moscheen und Paläste aus der Ritterzeit die Hand geben. An diesem Abend haben wir von Rhodos nicht riesig viel gesehen, zu sehr hatten wir Hunger. Mehr von Rhodos also später... Donnerstag - Schmetterlinge, Ruinen und keine Badehose...Aus dem geplanten kleineren Ausflug wurde ein grösserer Autoausflug; Gögi hatte nämlich seine Badehose im Hotel liegenlassen und somit war ein direkts an den Strand fletzen nicht möglich. Als erstes fuhren wir nach Petaloudes, zum Schmetterlingstal, wo tausende Harlekinfalter leben. Wenn sie still sind, scheinen sie farblich total unscheinbar. Nur in fliegendem Zustand sieht man ihre orange-rote Farbe. Nach den lebendigen Tieren war uns nach etwas totem Stein Auf einer recht langen Fahrt quer durch die Insel passierten wir Prof. Ilias, der mit 798m zweithöchste Berg der Insel und Agios Nikolaos Fountoukli; die Kirche des "Heiligen Nikolaus von den Haselnüssen" Bei uns im Hotel gab es dann noch ein paar Stündchen Sonne, Strand und Meer, bevor wir abends in Lindos essen gingen; auf einer netten Dachterrasse bei einem etwas nicht ganz so leckeren Griechen. Freitag - Gruselviecher, Gruselleute...Da es morgens einfach viel zu schnell viel zu warm ist für Sightseeing, beschlossen wir, unseren Badetag in die Nähe von Rhodos Stadt zu verlegen und dann mit dem Untergang der Sonne die Stadt zu besichtigen. Ich hatte viel vom Anthony Quinn Strand gehört und den suchten... und fanden wir. Der Anthony Quinn Strand sieht malerisch aus, wie er da in seiner Bucht liegt. Fast windstill ist die Temperatur dort unerträglich... oder für mich waren zumindest die Winde an den anderen Stränden sehr willkommen. Durch den Schutz der Bucht und auch wegen des felsigeren Bodens hat es an diesem Strandabschnitt für Schnorchler einiges mehr zu sehen. Für mich aber nicht nur lässiges, denn die roten Viecher, die wie Ohrengrübler aussahen, gruselten mich doch sehr. Nach dem Sünnelen fuhren wir nach Rhodos Stadt und liefen diese auf und ab. Wenn man etwas früher als zur Essenszeit da ist, kann man Rhodos Stadt wirklich noch geniessen. Der obige Platz (rechts neben den süssen Glace-Figuren) ist so ziemlich der Hauptplatz überhaupt. Da wir aber ziemlich Hunger hatten und uns vom einen Balkon aus einer zu Topplätzen winkte, von denen aus man schön dem Treiben auf dem Platz hätte zusehen können, entschlossen wir uns, dort zu essen. Oben angelangt winkte uns man aber einen Stock höher in die hinterste Ecke; keine Aussicht, kein Charme, gar nichts. Die zwei leeren Plätze an vorderster Front scheinen effektiv nur Lockvogelplätze zu sein Samstag - Bald schon vorbei...Spätestens ab jetzt wurde ich traurig... so schöne Ferien sollen schon vorbei sein Abends gab's ein letztes Abendmal
Was soll ich sagen... seit langem waren die Ferien einfach perfekt, so wie sie waren. Das habe ich auch daran gemerkt, dass ich schon sehr lange nicht mehr so einen Ansch... hatte, dass sie fertig waren und ich heim musste. Ich hätte es gut noch einige Tage länger ausgehalten auf Rhodos.... Rhodoslinks
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© by Cheesy |
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