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Chinesische Astrologie
Zwölf Tierzeichen geben den Jahren ihren Namen. Nach
der Legende soll Buddha eines Tages die Tiere zu sich gerufen haben um sich
zu verabschieden, aber nur 12 kamen: Zuerst die Ratte, dann Büffel,
Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und zuletzt
das Schwein. Er habe jedem Tier ein Jahr geschenkt, dem es seinen Stempel
aufdrücken durfte. Und so sei es zu dem zwölfjährigen Rhythmus
in der chinesischen Astrologie gekommen.
Allerdings darf man nicht einfach von unseren Jahreszahlen
ausgehen! Das chinesische Jahr beginnt jedes Jahr an einem anderen Datum
und somit ergibt dies Jahr für Jahr unterschiedliche Ergebnisse. Die
einfache Zuordnung der Tierzeichen nach unseren Jahreszahlen kann daher
zu falschen Ergebnissen führen. Das chinesische Neujahr beginnt frühestens
am 21. Januar (somit gelten alle bis zum 20. Januar Geborenen in jedem Fall
zum Vorjahr!). Die Zuordnung der zwischen dem 21. Januar und dem 20. Februar
Geborenen variiert von Jahr zu Jahr.
So wie man im Westen den Aszendenten kennt, gibt es in China
den Weggefährten. Dieser symbolisiert die Stimme, die jeder
von uns in seinem tiefsten Inneren vernimmt. Er errechnet sich aus der Geburtsstunde.
Ein Chinese dürfte entsetzt sein, wenn er erfährt, dass man im
Westen offenherzig seinen Aszendenten bekannt gibt! In China gehört
es zwar zum guten Ton sich mit seinem Jahrestier vorzustellen, aber es wäre
unkorrekt, ja sogar von Nachteil, sein genaues Geburtsdatum anzugeben. Es
verrät nämlich alle Komponenten der innersten Persönlichkeit
und dies käme einem Gesichtsverlust gleich. In früheren Zeiten
wurde mit dem Tode bestraft werde die Geburtsstunde eines Kaisers verriet!
8ung: Diese Übersicht basiert auf der Pekinger-Ortszeit!
23-01 Uhr: Ratte
01-03 Uhr: Büffel
03-05 Uhr: Tiger
05-07 Uhr: Hase
07-09 Uhr: Drache
9-11 Uhr: Schlange
11-13 Uhr: Pferd
3-15 Uhr: Ziege
15-17 Uhr: Affe
7-19 Uhr: Hahn
19-21 Uhr: Hund
21-23 Uhr: Schwein
Nebst dem Weggefährten kennt man in China auch den
Mondaszendenten. Die Mondzyklen entsprechen relativ genau der Einteilung
der westlichen Tierskreiszeichen:
| Westliches Sternzeichen |
Mondaszendent |
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Wassermann
Fische
Widder
Stier
Zwilling
Krebs
Löwe
Jungfrau
Waage
Skorpion
Schütze
Steinbock
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Tiger
Hase
Drache
Schlange
Pferd
Ziege
Affe
Hahn
Hund
Wildschwein
Ratte
Büffel |
YIN-YANG
Yin und Yang simbolisieren auf der einen Seite den weiblichen,
nächtlichen Pol, den Mond, die Kälte und das Unbewusste, auf der
anderen Seite den männlichen Pol des Tages, die Sonne, die Wärme,
das Bewuste. Ihre Einflüsse lassen sich nicht voneinander trennen und
sich in beständigem harmonischen Ausgleichen der Gegensätze miteinander
vereint. Yang-Menschen sind extrovertiert, sehr gesellig und spontan. Yin-Menschen
sind mehr introvertiert, mondsüchtig und intuitiv.
Yang-Zeichen sind Affe, Tiger, Pferd, Drache, Schlange und
Hahn. Die anderen sind Yin.
RATTE
TZU

1924
1936
1948
1960
1972
1984
1996
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Die Ratte ist der grosse Lebenskünstler. Sie ist begierig
nach dem Leben, mit grosser Energie ausgestattet und ständig
aktiv. Für ausgeprägte Planungen hat sie nicht die
Zeit, die Ratte verlässt sich auf ihren Einfallsreichtum
und auf Listigkeit. Sie ist grundsätzlich Optimist und
mit viel Selbstbewusstsein ausgestattet: Vergebenen Chancen
wird nicht lange nachgetrauert - es kommt wieder eine. (Beruflicher)
Erfolg wird nicht unbedingt durch harten Einsatz erkämpft,
die Ratte versucht eher mit gewisser Schlauheit zum Ziel zu
gelangen. Im sozialen Leben ist die Ratte sehr warmherzig und
grundsätzlich für ihre Familie da, obwohl ein lauschiges
Heim nicht unbedingt ihr Streben ist.
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BÜFFEL
CHOU

1925
1937
1949
1961
1973
1985
1997
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Der Büffel ist ein Muster an Verlässlichkeit. Sein
Aufgaben und Vorhaben bewältigt er mit Ausdauer, die manchmal
beinahe schon als Sturheit bezeichnet werden könnte. Im
Beruf kämpft er hart für die Erreichung seiner Ziele
und schwingt sich gerne zur Führungspersönlichkeit
auf. Dabei vertritt er die Auffassung, auch von Untergebenen
den gleichen Einsatz und Zielstrebigkeit (allerdings für
seine Ziele) erwarten zu können. Naturgemäss ist deshalb
der Büffel im Sozialleben nicht der begehrteste Umgang,
weil er bisweilen mit seiner Energie andere erschreckt. Obwohl
ihn das nicht besonders freut und er es nicht anstrebt, kann
er leicht zum Einzelgänger werden.
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TIGER
YIN

1926
1938
1950
1962
1974
1986
1998
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Der Tiger steht für Tapferkeit. Hauptmotiv für sein
Handeln ist, jemand zu sein, den man achten und beachten muss.
Bedeutungslosigkeit kommt für ihn nicht in Frage. Dafür
setzt er nicht nur Mut und Energie ein, er beweist auch Einfallsreichtum.
Beruflich gesehen strebt er nach höherem, aber nicht nach
höchstem: Er will viel bewirken und das geht nur, wenn
man auch selbst zupackt und nicht bloss managt. Ein Handicap
dabei ist das Streben nach schnellem Erfolg und relativ geringe
Ausdauer. Misserfolge können ihn leicht deprimieren.
Im Sozialleben setzt sich der Tiger kraftvoll für die Seinen
ein, kann jedoch bei einem gewissen Hang zum Risiko nicht immer
die Erwartungen erfüllen.
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HASE
MAO

1927
1939
1951
1963
1975
1987
1999
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Das grundlegende Wesenmerkmal des Hasen ist Feinsinn. Er liebt
das Schöne, setzt sich nicht gern mit Problemen auseinander
und sollte auch nicht unter Druck gesetzt werden. Selbst mit
hoher Rechtschaffenheit ausgestattet, nennt er sehr positive
Lebenseinstellungen sein eigen und nimmt auch lieber von seiner
Umwelt das Beste an. Weshalb man ihn auch gerne um sein Urteil
fragt, denn seine positive Ausstrahlung wirkt ansteckend. Beruflich
gesehen bevorzugt er Tätigkeiten, die zumindest in gewissem
Masse künstlerisch sind oder sich zumindest so gestalten
lassen. Natürlich ist der Hase höchst sozial in Familie
und zu Freunden, wenn es etwas durchzufechten gilt, ist er allerdings
nicht der stärkste Beistand.
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DRACHE
CHEN

1928
1940
1952
1964
1976
1988
2000
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Vorausschicken sollte man, dass chinesische Drachen nichts
mit jenen bei uns heimischer Legenden zu tun haben. Der Drache
steht für Animation und Vorbildhaftigkeit. Er ist auch
stets bemüht, seinem Ruf als Muster an Harmonie, Rechtschaffenheit,
wirtschaftlicher Gesundheit und Langlebigkeit (den chinesischen
Topeigenschaften) gerecht zu werden. Manchmal kann er dieses
Streben auch übertreiben und es artet zur Show aus. Den
Drachen selbst stört es allerdings nicht, wenn er eine
Show abzieht, er sieht es als seine Hauptaufgabe an, ein Vorbild
zu sein, koste es, was es wolle. Im Beruflichen eignet sich
der Drache wunderbar als Motivator, was allerdings auch dazu
führen kann, dass man ihn ausnützt. Sozial gesehen
gibt es vor allem eines, was man dem Drachen nicht antun darf:
Ihn einzuengen - das lässt ihn psychisch und physisch verkümmern.
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SCHLANGE
SSU

1929
1941
1953
1965
1977
1989
2001
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Die Schlange steht für Tiefsinnigkeit und Mystik. An Probleme
geht sie mit einer Mischung aus Logik und Kreativität heran
und kann damit erstaunliche Ergebnisse erzielen. Sie konsumiert
gerne die feinen Künste und pflegt den gehobenen Lebensstil.
Beruflich kann die Schlange hervorragende Leistungen erbringen,
bloss ihre Teamfähigkeit lässt zu wünschen übrig,
weil sie ungern andere Meinungen als die ihre anerkennt. Auch
im privaten Bereich darf man damit rechnen, von der Schlange
gut beraten zu sein und sollte das auch nicht in Zweifel stellen.
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PFERD
WU

1930
1942
1954
1966
1978
1990
2002
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Das Pferd bietet eine Mischung aus Elegance und Temperament.
Es möchte stets alles richtig machen und verabscheut Triviales
und Banalitäten. Da ihm vieles zu rasch vertraut (und damit
langweilig) wird, ist das Pferd nicht gerade ein Muster an Beständigkeit.
Das gilt auch für sein Sozialleben: Das Pferd steht gerne
rasch im Mittelpunkt, ist aber ebenso rasch wieder weg, wenn
sich nichts Neues tut. Dabei beweist es gewisse Grosszügigkeit,
in dem es die Freiheiten, die es sich selbst nimmt, auch anderen
gerne zugesteht.
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ZIEGE
WEI
1931
1943
1955
1967
1979
1991
2003
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Die Ziege gilt als friedensbringend und künstlerisch.
Was den Frieden anlangt, geht sie jedoch nicht davon aus, dass
sich dieser von allein einstellt, sondern ist bereit, dafür
zu kämpfen. Die Ziege nimmt für sich und alle anderen
in Anspruch, dass ein gewisser Lebensstandard in jedem Fall
zum Frieden beiträgt. Dem aktiv ausübend Künstlerischen
auch als Beruf zugetan, beweist sie hier ebenso Realitätssinn
und weiss, dass man sich Erfolge erarbeiten muss. Deshalb ist
die Ziege stets in der Lage, im Bereich des Künstlerisch-Kreativen
Höchstleistungen zu erbringen.
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AFFE
SHEN

1932
1944
1956
1968
1980
1992
2004
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Den Affen kennzeichnet Intelligenz und hohe Ansprüche.
Er hat ein gutes Gedächtnis und viel Fantasie. Letztere
setzt er gerne dazu ein, kreative Ideen anderer selbst zur Vollendung
zu führen. Der Affe verfolgt stets mehrere Vorhaben gleichzeitig
und ist leicht in der Lage, andere zu überzeugen und für
seine Ziele arbeiten zu lassen. Sozial gesehen gibt es kaum
jemanden, der seine Ansprüche erfüllen kann, also
versucht er es zumeist gar nicht und kümmert sich lieber
um seine abwechslungsreiche Fülle an Projekten.
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HAHN
YU

1933
1945
1957
1969
1981
1993
2005
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Die Kennzeichen des Hahnes sind Aufrichtigkeit und Penibilität.
Er hält gerne Ordnung in seinen Gedanken und notiert sich
vorsichtshalber, was ihm wichtig erscheint - und findet seine
Notizen wieder, wenn er sie braucht. Zum Charakterbild des Hahnes
passt auch eine gewisse Sparsamkeit, die sich sogar zur Knauserigkeit
auswachsen kann. Da er stets den Überblick bewahrt, nimmt
der Hahn ausgeprägtes Selbstbewusstsein in Anspruch. Wird
daraus Überheblichkeit, dann schwindet die Berechenbarkeit,
weil Zusagen unhaltbar werden können. In Summe gesehen
bietet der Hahn sowohl im Beruf als auch in seinem sozialen
Bereich ein gut organisiertes Ambiente.
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HUND
HSU

1934
1946
1958
1970
1982
1994
2006
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Den Hund zeichnet ein hoher Gerechtigkeitssinn und soziales
Verständnis aus. Es kann sich sehr heftig in Ideale verbeissen
und wer sein Verständnis errungen hat, kann stets mit einem
Mitstreiter an seiner Seite rechnen. Zu den Eigenschaften des
Hundes gehört auch ausgeprägte Sensibilität.
Fehlverhalten interpretiert er leicht als böswillig und
hält es für unverzeihlich. Im Privatleben muss man
neben Zuverlässigkeit (als Positivum) stets mit Wachsamkeit
(bezüglich Unrecht) rechnen.
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SCHWEIN
HAI

1935
1947
1959
1971
1983
1995
2007
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Das Schwein zeichnet schlicht und einfach Ehrlichkeit aus.
Kaum jemand anderer arbeitet härter und tricksen kommt
nicht in Frage. Das Schwein ist grundsätzlich freundlich
und liebt Konversation. Kontraversielle Diskussionen mag es
nicht sehr gerne, weil es Niederlagen scheut und mit seiner
Aufrichtigkeit leicht angreifbar wird. Beruflich wie privat
ist sich das Schwein seiner Nützlichkeit und seines Wertes
bewusst, ohne dies besonders betonen. Im Grunde ist es zufrieden,
sich in einem positiven Umfeld zu befinden und selbst einiges
dazu beigetragen zu haben.
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