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Milch/-ersatzGrundsätzlich konsumiert ein Vegetarier Milchprodukte... nur der Veganer hat Eier von seinem Speiseplan gestrichen. Bei Milch- und Milchprodukten unterscheidet man zwischen herkömmlicher Haltung und Biohaltung. Auch wenn es in der Haltungsart einige Unterschiede gibt, so haben beide Arten ein gemeinsames Ziel: Aus der Sache Kuh ein Produkt zu generieren, mit dem man Gewinn erwirtschaften kann. Es geht weder dem normalen noch dem Biobauern um die Kuh. Sondern rein ums Geschäft. D.h. dass die Kuh geschwängert wird, damit sie wieder Milch geben kann. Das Kalb kriegt davon aber nichts sondern wird der Mutter entrissen, damit die Milch abgezapft und an die Menschen weiterverkauft werden kann. Mehr Milch als sie für ihr Kalb benötigen würde muss die Kuh geben... bis sie wieder erneut geschwängert werden muss um neu Milch zu geben. Viel früher als ihre natürliche Lebenserwartung ist, wird sie ausgesondern und geschlachtet. Sie folgt somit dem Weg, den ihre Kälber zuvor schon gegangen sind... nach einem zu kurzen, traurigen Leben direkt in den Tod. Viele weitere Informationen dazu findet Ihr auf der Website der Animals-Angels. Ich will niemandem die Milch madig machen (oder doch... eigentlich schon Wer nun meint, der Kaffee, das Müesli etc. ginge doch gar nicht ohne Milch, dem sei gesagt: Doch, es geht! Es gibt nämlich diverse “Milchersatze”, für die keine Kuh schwanger werden musste, kein Tier angebunden im Stall stehen muss, kein Baby von seiner Mama getrennt wird… Es gibt diese Wunder-”milch” z.B. aus Soja, Reis oder Hafer. Die Reismilch mit Mandelgeschmack eignet sich hervorragend für Müesli und Kaffee! Die Sojamilch geht gut im Kaffee oder vor allem für zum backen. Die Hafermilch habe ich am liebsten im Kaffee.
Nun, was ist denn der Unterschied zwischen normaler Milch und Bio-Milch? Bio-Milch hat qualitative Vorteile. Biobauern setzen deutlich weniger Antibiotika ein als ihre Die Hochleistungskühe genügen den Ansprüchen des Biolandbaus nicht, denn sie brauchen viel Kraftfutter um die gewünschte Milchmenge produzieren zu können. Die Kuh ist von Natur aus aber ein Raufutterverzehrer, das ist vor allem Gras und Heu. Im Biolandbau werden die Kühe zu 90% mit Raufutter gefüttert. Der Einsatz von Hochleistungskühen im Biolandbau ist nicht sinnvoll und kann zu gesundheitlichen Schäden beim Tier (z.B. Eutererkrankungen) führen. Der Biolandbau geht dieses Problem ganzheitlich an:
Ein Liter Bio-Milch kostet im Laden im Durchschnitt 10 bis 15 Rappen mehr als konventionelle Milch. Bio-Milch steht stellvertretend für den ganzheitlichen Biolandbau. Das heisst:
Nur Bio schützt vor Stromschlag-Milch!Mit Stromstössen werden Kühe in Schweizer Ställen dazu gebracht, ihr Geschäft in den Mistgraben zu verrichten! Wer garantiert stromschlagfreie Milch trinken will, kauft am besten Bio. |
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